[Sammelthread] Mountainbikes

Schickes Gerät, du wirst sehen wie das Teil die anderen Bikes kanibalisiert. Bei mir hats das RR und das Hardtail gekillt.
Ja in der Rennradszene gibts so ne Knigge, Hände raus bei Gegenverkehr ist auch eine davon. Ich hab aber meine Prizipien wen ich grüße und wen nicht. :fresse:
 
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Rennrad habe ich nicht, versucht mich ein Arbeitskollege als zu überreden. Schlimm genug, dass ich ne Hosenträger bib mit Trikot habe mit nem Rennradhelm mittlerweile. Aber noch scheue ich mich bis auf den Helm, das anzuziehen und fahr in MTB Klamotten und XC Klickschuhen haha ;)
Das Hardtail hab ich nur, weil ichs hübsch finde. Gebe ich dir vollkommen recht, für ordentliche Trails bin ich aufm Hardtail mittlerweile zu "gebrechlich" und für alles andere ist das Gravel deutlich schneller.. Mit den Thunderburts in 2.1er Breite bleibt auch der Komfort nicht auf der Strecke und der Rollwiderstand ist erstaunlich gering auf Asphalt.
Rahmen, Lenker, Stütze, Sattel, LAufräder alles Aliexpress oder Direktkauf beim chinesischen Hersteller (Carbonda). Schaltung ist nen Mix aus 825er GRX DI2 Hebeln mit 717er DI2 Schaltwerk (beide sehr günstig geschossen letztens) mit ner sehr günstigen Powermeter SRAM Rival Kurbel und nem 19€ Aero narrow wide Kettenblatt von Ali. Sattel von Ryet 35€ 3D gedruckt (saubequem), Elitewheels Carbonräder waren eben sehr günstig und haben schon einniges mitgemacht ohne Probleme.. Bremsen Hope Sättel mit Scheiben gebraucht geschossen.. Gewicht ist aber mit Pedalen bei knapp 9kg in 61er Rahmengröße. Dazu paar Stifte von Edding und die Kids paar Tage malen lassen.
 
Kann man eigentlich einfach nur das Schaltwerk tauschen, oder muss man dann noch mehr tauschen. Konkret von einem 10 fach Deore auf ein 10 fach XT Schaltwerk.
 
4 Kolben am Gravel, muss man haben in 2026 :d
 
Kann ich voll nachvollziehen. Hochfahren macht wenig Freude, man will eher runter und dabei Spaß haben. Naja, bei mir ist alles Flach. Bestenfalls der Harz um die Ecke, aber von mir bis dahin mit dem Bike, ist zu weit um dann dort noch Spaß zu haben. Daher fallen Höhenmeter bei mir wortwörtlich flach (ca 90m auf 60km).
Man muss eben nicht nur Strasse hochstrampeln, sondern kann schöne Wanderwege mitnehmen, die durchaus auch technische Herausforderungen bieten. Dann macht das hochfahren auch spass.
Ich bin dabei jeweils dem Tod sehr nahe, sehe es aber als bestes Training. Und finde es schon ziemlich geil, wo man überall hoch kommt, wenn man die Kraft bekommt, den Reifen platt hat und das Gleichgewicht immer besser wird.
Manchmal mag ich es fast mehr als das runter fahren. Je nach Trail ist mir das dann zu schnell und Schmerzhaft. Bergauf habe ich die gleiche Challenge, mit weniger Schmerzrisiko :)
(Natürlich bevorzuge ich bergab immer noch ein wenig)
Wieder die leidige Ebike Diskussion. Wird immer irgendeinen Grund geben, jemandem seine Leistung madig machen zu wollen. Wir haben bei uns ja auch so nen 140kg Kollegen, der auch mit Ebike bergauf alles gibt und 1000 Tode stirbt. Trotz Unterstützung und teils Turbo ist das logischerweise für den immer noch ne Herausforderung bei auf Uphilltrails mit 15%+ Steigung. Bergrunter ist der aber schneller als die ganzen Leute, die ihn aus Spass wegen Ebike anpöbeln. Was soll das überhaupt? Auch schon oft genug miterlebt. Wirste dumm angemacht, weil man mal Bock aufs Ebike hat von Leuten, die mit ihren Spaghettiarmen net mal ihr Fahrrad über nen Baumstamm heben können vernünftig.
Ja, bei solchen Gewichten ist der Motor halt auch total an der Grenze. Der arbeitet dann locker gleich viel wie einer Bio, wenns mal steil wird. aber er ist dabei!
Und genau, fährt man mal was Enduro in der Natur, die Wege vom Baumstämmen und Zäunen versperrt, muss man auch mal heben können.

Und spätestens bei den Tragstellen ist der Vorteil vom eBike ja dann weg und die Fairness wieder ausgeglichen.
Nach dem Grenchenberg im Monsun am Dienstag war ich gestern nochmal auf der Hasenmatt. Ich hatte wieder ein Opfer gefunden. die meisten kommen komischerweise nur einmal mit, nach dem Aufstieg :d
ich frage mich auch jedes mal, wieso ich mir das antue. Briefmarken sammeln ist ja auch ein tolles hobby. der Trail ist aber einfach genau mein Ding. und ich kann auch jedes mal wieder ein stück weiter hoch fahren.
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tatsächlich. ich fahre aber jeweils auf der anderen seite runter. auf der Seite vom Foto ist am Rand halt ein Zaun mit Stacheldraht. die Konsequenzen wenns dann doch mal schief geht sind da einfach etwas höher als mir lieb ist
 
du bist herzlich eingeladen :)



Ich war gestern gerade so im Flow, dass ich gleich nochmal fahren wollte. diesmal etwas neues. Von Orvin hoch zum Chasseral, runter nach Nods, zum Mont Sujet hoch und wieder nach Orvin.
rund 1230hm und 31km sagte Komoot. Dass das ne Enge Kiste wird mit dem Akku, war mir bewusst.
Der Anfang war auf einfachen ehemaligen Karrwegen die für die Landwirtschaft genutzt werden. Etwas langweilig. Am ersten Platteau dann dafür mal gemütlich schöne Aussicht:
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Danach kam die interessante Stelle. Ein Ortskundiger Kollege vom Campingplatz meinte der Weg da sei zwar schön, aber meine geplante Richtung sei falsch. Das sei eher was zum runterfahren.
Ich wollte es trotzdem versuchen. Was darauf folgte war für mich der absolute Uphill Traum.
Der grossteil immer ein ca 1m Breiter Pfad, der Naturbelassen war mit seinen charakteristischen Jurasteinen. Die Steigung vorhanden aber auch im Tour Modus angenehm zu treten im kleinen Gang. Und dann folgten so im Abstand von 5 Minuten jeweils richtig geile knackige Passagen. Steiler, sehr verblockt, grössere Absätze und Stufen, von Kühen ausgetretene Pfade, Regenrinnen.
Schön technisch, anspruchsvoll, anstrengend aber immer so, dass man es gerade so schafft.
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Kurz durchschnaufen mit Seesicht
Und dann wieder ein paar Minuten einfachere Trails zum Durchschnaufen, aber immer so, dass sie nicht langweilig werden. Das ganze für rund 900hm.

Danach war der Chasseral erklommen und der Markante Turm in Griffweite. Die letzten 50m waren für mich dann leider nicht ohne abstehen Machbar, ich habe den Weg "verloren", wusste nicht genau wo lang und musste ein paar Meter schieben. Trotzdem mit einem richtig fetten Grinsen im Gesicht. Was geileres bin ich noch nicht gefahren.
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Auf der einen Seite ging die Sonne über Frankreich langsam unter. Schöne Abendstimmung.
Ich musste aber auf der anderen Seite hoch, mit ausgehendem Tageslicht.
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Die Abfahrt war dann primär ein flowiger Wanderweg.
Heisst Singletrail, moderat Steil, ohne Anlieger dafür ab und zu ein paar enge Kehren oder Absätze. Nicht sehr technisch, aber auch nicht stupide einfach.
Ich muss sagen, nach dem Aufstieg hatte ich gar nicht mehr so viel Freude an der Abfahrt. War dann eben auch eher eine schnelle Strecke, da denke ich immer an Stürtze, gerade alleine nicht so geil. Und Armpump ist dann bei mir einfach auch wieder ein Thema, weil man einfach ständig auf der Bremse hocken muss um nicht viel zu schnell zu werden.

In Nods angekommen gab es dann nochmals einen Aufstieg Richtung Mont Sujet. Hier habe ich die Situation etwas unterschätzt.
Beim Aufstieg habe ich mich darauf konzentriert, dass ich etwas Akku spare. Nach 1/4 der Höhenmeter hatte ich noch 85% Akku, nach der Hälfte der Höhenmeter noch 70%. Dachte also, dass wäre alles sehr komfortabel.
Die obersten technischen Teile haben dann aber schon etwas mehr Strom genommen als ich damit gerechnet hatte und die Fahrt Richtung Mont Sujet zog sich einfach ungemein.
Es waren zwar nur noch irgendwie 200hm aber doch auch 12 oder 15km. Ganz leichte Steigung. Ich bin dann auch über eine Stunde ohne Strom getreten, natürlich im Schneckentempo.

War zwar ein Paradies dahinten (der Weg aber sehr unspektakulär, einfache Naturstrasse), aber auch etwas unheimlich im finsteren Wald. Von Pres d'Orvin nach Orvin stand nochmal ein Trail auf dem Plan, welcher gemäss Komoot Kommentaren ganz spannend ist.
Inzwischen war es Stockdunkel. Magicshine sei dank war das aber kein Problem
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Mit der Lampe auf dem Helm sind die Trails hell wie bei Tag und man kann einfach laufen lassen.
Die Abfahrt war eigentlich ziemlich cool, ich war nur halt schon total am Ende. Schliesslich war das nur als Feierabendrunde gedacht und ich hatte auch nicht wirklich anständig gegessen und nicht mehr als einen Riegel dabei.

Mit nem 750er Akku wäre die Tour sicherlich etwas einfacher und die zweite Hälfte mehr zu geniessen. Leider kann man sie wohl nicht sinnvoll kürzen ohne die gewünschten Schlüsselstellen zu verlieren und zu viel Strasse einzubauen. Ein gutes Training war es allemal!

Leider habe ich es verpasst die genannten Trails zu fotografieren. Fällt mir jeweils gar nicht ein.
Aber wenn mal jemand in der Gegend ist führe ich da ganz gerne ne Tour hin :)

Jetzt bleibt das Fahrrad aber mal ein wenig stehen
 
Kommt es mir nur so vor, oder ist die Gabel vorne in einem relativ steilen Winkel nach unten gehend? Das sieht fast schon so aus, als wäre der Lenker direkt über der Nabe.
 
ich glaube das täuscht auf dem Foto
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Oh ja, die Bilder haben mich massiv getäuscht :ROFLMAO: (y) Schönes Bike, da schaue ich durchaus neidisch drauf 😁
 
Gestern mal was frisches bei uns gefahren. Kommt aufm Bild nicht gut rüber wie immer, sind alles recht steile Rolls, nach denen man kaum Geschwindigkeit rausbekommt. Das Segment fängt weiter oben mit nem 2.5m drop an, den man umfahren kann. "Irgendwann" wird der auch mal klappen. Runter kommt man immer :d Lag nach einem Roll dann auch mal kurz im tiefen Erdreich, Tempo ums Verrecken nciht rausbekommen :P

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Das Dreadnought ist mittlerweile als Rahmenset verkauft. 5 Jahre Spass gehabt. Kam nur noch raus zum Spielen, wenn man vielleicht doch mal in nen Bikepark gefahren ist. Für Finale o.ä. würde wohl auch das kleine reichen oder einfach das ebike. Ein netter Pole hat sich sehr über den Rahmen gefreut :)

Daher muss das Druid nun alles regeln. :d


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Weiß gar nicht, ob ich mein Rad hier hier schonmal gezeigt habe: habe letztes Jahr im Sommer ein gebrauchtes Cube Stereo Hybrid gekauft, weil ich (nach 10 Jahren hier wohnen) festgestellt habe, dass ich nur 3km von schönsten Trails entfernt wohne. 🙃
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Ich poste auch mal mein gutes Stück. Allerdings wurde mittlerweile vorne die Bremse gegen eine XT getauscht inkl. XT Bremsscheibe
 

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Intend, Platz da Geringverdiener!
Spass koscht! One fork to rule them all ;) immerhin wird sie mich eine ganze Weile mit Sicherheit begleiten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Weiß gar nicht, ob ich mein Rad hier hier schonmal gezeigt habe: habe letztes Jahr im Sommer ein gebrauchtes Cube Stereo Hybrid gekauft, weil ich (nach 10 Jahren hier wohnen) festgestellt habe, dass ich nur 3km von schönsten Trails entfernt wohne. 🙃
Auch im Taunus? Da simmer immer unterwegs um Oberursel/Hohe Mark :)
 
Zum Thema Winterreifen:

Wenn Schwalbe keine Option ist, könnte man mal bei Bontrager oder Maxxis schauen (als idee). Hab aber leider keine praktische Erfahrung mit den beiden Herstellern (fahre smart sam).
 
Zum Thema Winterreifen:

Wenn Schwalbe keine Option ist, könnte man mal bei Bontrager oder Maxxis schauen (als idee). Hab aber leider keine praktische Erfahrung mit den beiden Herstellern (fahre smart sam).
Ich fahre auch im Winter die Rick XC Pro, gehe halt 0.2-0.3 bar mit dem Reifendruck runter.
Anhang anzeigen IMG_9138.jpeg

Bei 20cm unverdichtetem Neuschneeverwehungen bergauf musste ich dann teilweise aber doch absteigen und die 5-10 Meter schieben.
 
Kann jemand ein

Shimano XT Schaltwerk Shadow Plus RD-M8100 12-fach​

plus

Shimano XT Schaltgriff SL-M8100-I mit I-Spec EV 12-fach​


inklusive Schaltzug (Länge ca. 180cm) gebrauchen? Der Zustand ist sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus Kraftgründen oder Gripp?
Zu weicher Schnee, da dreht das Hinterrad einfach durch, da hätte es dann vermutlich ein Fatbike benötigt :fresse2:.

Fehlenden Grip gibt es sonst nur auf Eis.
Aber die paar Tage im Jahr rechtfertigen mmn. keinen seperaten Laufradsatz, auch wären mir die Ice Spiker Pro deutlich zu schwer mit über 1kg pro Reifen …
Dann lieber Eisslalom, weggerutscht bin ich dieses Jahr nur ein einziges Mal auf ner zugefrorenen Pfütze, eine kurze Unaufmerksamkeit und man liegt :rolleyes:
 
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