Kann es sein, dass die Caps von den Werten nicht 100% mit den CPUs/Board harmonieren?
Es kann durchaus Nebenwirkungen geben, keine Frage. Wenn man von 5V auf 12V geht, nimmt der Duty Cycle ab, das kann natürlich Nebenwirkungen haben. Die Polys können auch leicht andere Werte zu den originalen MBZ haben. Ich hatte noch nicht versucht was passiert wenn man extrem niederohmige Caps (ESR5) setzt - also ob das Board das verträgt oder welche Nebenwirkungen es gibt. Das gilt gleichermaßen vür Vcore, Vdimm und Vdd.
Mag sein, dass die Skalierung nach dem Mod zumindest anders ist als vorher. Ich wollte deshalb mal ein schlechteres Board komplett durchmessen. Also quasi den Werkszustand, dann 12V Rail Mod, Caps und z.B. mit der Schaltfrequenz rauf. Die Auswirkungen kann ich aktuell noch nicht abschätzen, das Ziel wäre Optimierung des Lastwechselverhaltens (transient response) und der Restwelligkeit.
EDIT:
Ein bisschen Wandler-Theorie:
Wenn man rein den Mod von 5V auf 12V betrachtet, sollte der Duty Cycle von 25% auf 15% sinken. Gleichzeitig muss damit der Peak-Strom durch die Spule (Inductor Ripple Current) steigen. Das wiederrum sollte eine leicht erhöhte Restwelligkeit am Ausgang zur Folge haben.
Tante AI schmeißt mir nach diversen Formeln eine Restwelligkeit von 19mV für das Asus Design und 22mV mit 12V Rail Mod und Kemet A750 16V 2200uF raus. Geht man nun mit der Schaltfrequenz von 120kHz (Asus default) auf 300kHz rauf, sinkt die Restwelligkeit auf 9mV und setzt man zusätzlich noch ESR5 Caps, dann stehen wir bei 3,5mV. Die Frage ist, ob die Theorie schlüssig ist und ob Asus Design mit dem originalen Feedback Loop und den Mosfets das verträgt...
Die Frage wäre hier also was passiert, wenn Du (Raiden) die Schaltfrequenz erhöhst. Das geht, indem man den passenden Pin vom Vcore Chip einfach in die Luft hängt. Dann liegen als Standardwert 300kHz an. Vielleicht ja ein guter Mod als Test, bevor das Board Epower bekommt. Ich würde das natürlich erst mit einer Schrott-CPU vor testen.