Seite 4: Starlink: Battle for Atlas und Weiteres

Ubisofts „Starlink: Battle for Atlas“ konnte während des Post-E3-Events in Frankfurt ebenfalls schon angespielt werden, wenngleich Fox McCloud als Pilot des Arwings noch nicht anzutreffen war. Gespielt werden konnte eine etwa 15-minütige Demo – vom Aufbau des eigenen Raumgleiters, über einen Flug durch die Galaxie bis hin zur Reise auf einen Planeten, um dort die einfallende Armee am Abbau eines wichtigen Rohstoffs zu hindern. Zunächst musste sich der Spieler für die Weltraum-Saga und die offene Spielwelt vorbereiten und seinen eigenen Raumgleiter zusammenbauen. 

Das Spiel wird diese auch in physischer Form bereitstellen, die dann direkt auf den Controller gesteckt werden und dem Spiel über NFC mitteilen, welche Waffen und Flügelsysteme angedockt sind. Zum Start des Spiels im Oktober wird es zunächst vier verschiedene Raumschiffe, fünf unterschiedliche Waffen und fünf Piloten geben – nur für die Nintendo Switch auch mit dem Star-Fox-Team und zusätzlichen, exklusiven Missions-Inhalten. 

Jede modulare Komponente und jeder Pilot, der mit dem Raumschiff verbunden ist, erscheint augenblicklich im Spiel und kann mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Waffen auf sich aufmerksam machen. Je nach Gegner kann entweder der Eistrahler oder Flammenwerfer effektiv sein und besonders viel Schaden anrichten. Netter Nebeneffekt: Die Waffen lassen sich auch falsch herum auf den Gleiter stecken und schießen damit auch im Spiel in die entgegengesetzte Richtung. Besonders hilfreich ist natürlich nicht. Wer mehrere Bauteile auf einmal andockt, macht das Raumschiff schwerer und damit träger. Eine Überladung ist ebenfalls möglich. Dann startet das Schiff überhaupt nicht mehr. Die sammelbaren Schiffe und Waffensysteme lassen sich auch von Freunden einlösen, deren Items dann für maximal sieben Tage im Spiel verbleiben.

Raumschiffe mit unterschiedlichen Fähigkeiten

Während unserer Demo-Reise durch den Weltraum mussten wir zunächst einen sogenannten Extraktor zerstören, der uns mit einem wichtigen Rohstoff versorgte, den wir über die zahlreichen Außenposten und Raffinerien im Spiel gegen Ersatzteile und Bauteile eintauschen können, die entweder unser Raumschiff wieder flugfähig machen oder aber über Upgrades stärker. Es gibt auch ganze Skillbäume, über die neue Fähigkeiten erlernt werden können. Ist ein Schiff im Kampf zerstört worden, dann muss ein neues Schiff per NFC an den Controller angedockt werden, damit das Spiel weitergeht, ansonsten ist „Game over“. Wie man das später im Hauptspiel handhaben wird, darüber konnte oder wollte uns Nintendo noch nichts sagen. Doch keine Sorge: Die Lebensenergie und der Schild laden sich nach einer gewissen Zeit ohne Gegentreffer automatisch wieder auf – zusätzlich können entsprechende Items aufgesammelt werden, die das Raumschiff reparieren.

Nachdem wir den Extraktor besiegt hatten, ging es zum Endboss, der mit einer Armee von Eiszyklopen und anderen Gegnern gegen uns kämpfte. In mehreren Stufen mussten wir geschickt den Angriffswellen ausweichen oder ihn an anderer Stelle verwunden. Mal öffnete er sein Maul, wo er besonders viel Schaden nehmen konnte, oder streckte seine Beine von sich, die mit einzelnen Kristallen bestückt waren. Wer sie abschoss, brachte den Gegner schließlich zu Fall und machte ihn bewegungsunfähig, um ihn dann in einer letzten Angriffswelle endgültig zu besiegen. 

„Starlink: Battle for Atlas“ basiert auf der Snowdrop-Engine, die grafisch auf der Nintendo Switch durchaus gefallen kann, wenngleich die Texturen im Hintergrund etwas verwaschen wirken und die üblichen Filtereffekte fehlen. Es wird ein Spiel werden, das die Technik der Nintendo Switch voll ausreizen wird. 

Erscheinen wird der Titel am 16. Oktober – auch für die Sony PlayStation 4 und die Microsoft Xbox One. Dann aber ohne die Star-Fox-Erweiterung.

Und sonst?

Ansonsten konnten die anwesenden Journalisten, YouTuber und Influencer das morgen erscheinende „Mario Tennis: Aces“ und natürlich „Fortnite“ spielen. Aber auch eine spielbare Demo zu „FIFA 19“ war mit dabei, gefilmt werden durfte hier allerdings nicht. Nur so viel: Wer bereits „FIFA 18“ auf der Nintendo Switch gespielt hat, wird sich schnell einfinden, die Spieler sind jedoch deutlich agiler und lassen sich präziser steuern. Zudem wurde die UI deutlich aufgewertet. 

Ebenfalls auf dem Spielplan standen „Overcocked! 2“ von Team 17, „Killer Queen Black“, „Dragon Ball FighterZ“ und „Monster Hunter: Generations Ultimate“ sowie „Paladins“. Das zweite Jahr für die Nintendo Switch geht also munter mit neuen Krachern weiter. Ob die Verkaufserfolge der Konsole weiter anhalten werden, wird die Zeit zeigen müssen.