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Fortnite: Switch-Version mit dynamischer Auflösung und weiteren Grafik-Kniffs

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fortniteSeit dieser Woche können auch Besitzer der Nintendo Switch den populären Battle-Royale-Shooter „Fortnite“ auf ihrer Konsole spielen. Damit ist der Titel auf fast allen aktuellen Plattformen lauffähig – angefangen beim Smartphone wie dem Apple iPhone 6S, bis hin zur Microsoft Xbox One X und natürlich dem richtigen Spiele-PC mit und ohne High-End-Hardware. Dass es zwischen den einzelnen Versionen durchaus große grafische Unterschiede geben kann, darüber hatten wir bereits berichtet.

Wie die bisherige Konsolen-Fassung und die PC-Version, basiert auch die Switch-Variante auf der Unreal Engine 4 – vor allem bei entfernten Objekten, dem Beleuchtungssystem und natürlich bei der gesamten Performance müssen Switch-Spieler jedoch einige Abstriche hinnehmen. Um dennoch einen beeindruckenden Port abzuliefern, hat Epic Games richtig in die Trickkiste gegriffen, wie man nun bei DigitalFoundry herausgefunden hat. 

Während der Titel auf der Microsoft Xbox One in Regel in Full HD und mit vollen 60 FPS läuft, reicht es aufgrund des leistungsschwächeren Tegra-Chips auf der Nintendo Switch nur für 900p und die halbe Bildrate. In der Regel wird „Fortnite“ im Dock-Modus auf der Nintendo Switch mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten berechnet. In besonders anspruchsvollen Szenen kann aber nicht nur die Framerate auf rund 20 FPS einbrechen, sondern auch die Auflösung reduziert werden. Epic Games setzt nämlich auf eine dynamische Auflösung, um auf Worst-Case-Szenarios besser reagieren zu können. 

Im Test von DigitalFoundry reduziert sich die Auflösung auf bis zu 1.296 x 729 Bildpunkte. Im Tablet-Modus wird die Auflösung dem integrierten 6,2-Zoll-Display der Konsole angepasst und beläuft sich in der Regel auf 1.280 x 720 Bildpunkte, jedoch bleibt es bei einer dynamischen Auflösung, die sich auf bis zu 640 x 320 Bildpunkte halbieren kann.

Weit entfernte Objekte sind auf der Nintendo Switch deutlich detailärmer, die Texturen sehr matschig – egal, ob im Dock- oder Tablet-Modus. Das ändert sich, wenn sich der Spieler näher auf das Objekt hinzubewegt. Spielentscheidende Objekte, wie Würfel hinter denen sich die Spieler verschanzen können, sollen aber stets in der besten Grafik dargestellt werden. Bei nahegelegenen Texturen liegt die Switch-Fassung mit der Xbox-One-Version gleich auf. Eingespart bei der Nintendo Switch wurde außerdem das Beleuchtungssystem und auch Spiegelungen existieren nicht mehr. Sonnenstrahlen scheinen nicht mehr durch die Löcher der Holzzäune, die Landschaft spiegelt sich nicht im Wasser. Die Schatten sind ebenfalls deutlich reduziert. 

Insgesamt aber ist „Fortnite“ sicherlich einer der besten Ports für die Nintendo Switch, der einiges aus der Konsole herausholt. Grafisch kann sich der Titel immer noch sehen lassen, vor allem im Tablet-Modus. Hardcore-Fans erleben mit der Nintendo Switch das beste „Fortnite“-Erlebnis unterwegs, zu Hause aber dürften sie sich eher für den PC entscheiden.

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar163959_1.gif
Registriert seit: 27.10.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 817
"[...] jedoch bleibt es bei einer dynamischen Auflösung, die sich auf bis zu 640 x 320 Bildpunkte halbieren kann." - das sollte 360 und nicht 320 sein. Siehe 7:35 im Quellenvideo.
#2
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2934
Und ist kein Halbieren, sondern Vierteln. ;)
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