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Mit dem Core 5 120 und Core 5 120F hat Intel zwei neue Prozessoren für das Einstiegssegment in seiner Produktdatenbank aufgenommen, die in den USA teilweise schon gelistet werden. Wirklich neu sind die beiden CPUs jedoch nicht. Vielmehr basieren sie noch auf der Alder-Lake-Generation, welche Intel bereits Anfang 2022 vorstellte. Die Datenbank spricht zwar bereits von Raptor Lake, jedoch deuten die Fertigung in Intel 7 und damit in 10 nm sowie das H0-Stepping auf Alder Lake hin. Auch kleinere Raptor-Lake-Modelle basierten bereits auf umbenannten Alder-Lake-Chips.
Die Spezifikationen der beiden neuen Prozessoren entsprechen denen des Intel Core i5-12400 und des Intel Core i5-12400F. Lediglich der Boost-Takt wurde um 100 MHz angehoben. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Kerne und zwölf Threads, die mit einem Basis- und Boost-Takt von 2,5 GHz bis 4,5 GHz angetrieben werden, und ein 18 MB großer Smart-Cache. Sparsame E-Cores gibt es nicht. Während das Modell mit dem Zusatz-Kürzel "F" gewohnt auf die integrierte Grafiklösung verzichten muss, besitzt der Intel Core 5 120 eine Intel UHD 730. Offiziell unterstützt wird DDR4-Arbeitspeicher mit bis zu 3.200 MHz oder aber DDR5-RAM mit bis zu 4.800 MHz.
Die Thermal Design Power (TDP) wird mit 65 W angegeben, im Turbomodus kann die Leistungsaufnahme bei kurzzeitigen Lastspitzen auf bis zu 110 W steigen. Das sind sogar 7 W weniger als noch beim Original. Beide CPUs eignen sich für Plattformen mit Sockel LGA-1700 und sind damit auch als Upgrade für bestehende Systeme interessant.
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Preislich wirklich interessant sind sie aktuell jedoch nicht. In den USA werden die beiden neuen Modellen zu Preisen ab deutlich über 215, bzw. 245 US-Dollar gelistet, während der Intel Core i5-1200 hierzulande ab rund 105 Euro zu haben ist. Die Straßenpreise müssten also deutlich sinken, damit der Intel Core 5 120(F) überhaupt interessant werden könnte. Mit diesen Prozessoren richtet sich Intel vor allem an Office-, Multimedia- und Einsteiger-Gaming-Nutzer.






