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AMDs EPYC-Prozessoren der 2. Generation mit 64 Kernen, 256 MB L3-Cache und 128 PCIe-4.0-Lanes

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amd-epycMit den EPYC-Prozessoren will AMD die Dominanz von Intel im Serversegment brechen. Ausgestattet sind die EPYC-Prozessoren auf Basis der Zen-Architektur mit bis zu 32 Kernen und damit können sie 64 Threads gleichzeitig verarbeiten. Weiterhin bietet das schnellste Modell 64 MB L3-Cache – allen Varianten gemein sind das Octa-Channel-Speicherinterface und das Vorhandensein von 128 PCI-Express-Lanes nach 3.0-Spezifikation.

Die im Bereich der Ryzen-Prozessoren gewöhnlich gut informierten französischen Kollegen von Canard PC Hardware wollen nun Details zu den EPYC-Prozessoren der zweiten Generation erfahren haben. Demnach plant AMD mit der nächsten Ausbaustufe eine Verdopplung der wichtigsten Merkmale. Bis zu 64 Kerne sollen es sein, die dann 128 Threads verarbeiten können – vorausgesetzt AMD hält am SMT-Prinzip mit zwei Threads pro logischem Prozessorkern fest.

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Eine Verdopplung der Prozessorkerne macht auch eine höhere Kapazität des Caches notwendig. 256 MB L3-Cache sollen demnach für die EPYC-Prozessoren der zweiten Generation geplant sein. Dies entspricht einer Verdopplung im Vergleich zur aktuellen Generation. Am Octa-Channel-Speicherinterface soll AMD ebenfalls festhalten und mit der Unterstützung von DDR4-3200 planen. Auch die Anzahl der PCI-Express-Lanes soll unangetastet bleiben. Die insgesamt 128 Lanes sollen aber zum 4.0-Standard kompatibel sein. Die Leistungsaufnahme soll von derzeit maximalen 180 W auf bis zu 225 W und in Extremfällen auf 240 W ansteigen.

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Am grundsätzlichen Aufbau der EPYC-Prozessoren dürfte sich in nächster Zukunft wenig tun. AMD wird dem MCP (Multi Chip Package) treu bleiben. Ebenso wird es demnach wieder einen bestimmten Die geben (aktuelle Zeppelin), der dann in unterschiedlicher Anzahl zusammengebracht, in den verschiedenen Prozessormodellen zum Einsatz kommt. Unklar ist aber noch, auf welcher Architektur die EPYC-Prozessoren der zweiten Generation basieren werden. Für das nächste Jahr plant AMD zusammen mit seinem Auftragsfertiger Globalfoundries einen Shrink von 14 auf 12 nm. Damit dürften aber nur eine leichte Verbesserungen bei den Ryzen-, Ryzen-Threadripper- und EPYC-Prozessoren einhergehen.

Zen 2, also eine erste echte Iteration der ursprünglichen und aktuellen Zen-Architektur soll bereits in 7 nm gefertigt werden. Vor 2019 dürften Zen 2 und die Fertigung in 7 nm nicht realistisch sein. 12LP, so der Name des neuen 12-nm-FinFET-Verfahrens, soll eine um 15 % höhere Packdichte und 10 % höhere Leistung gegenüber einem 16-nm-FinFET-Verfahren ermöglichen. Ob damit allerdings eine Verdopplung der Anzahl der Kerne möglich ist, darf bezweifelt werden.

Sollten die Informationen von Canard PC Hardware also zutreffen, beschreiben sie einen Serverprozessor, der erst in gut zwei Jahren das Licht der Welt erblicken wird.

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