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Intel setzt bei Skylake-X und -SP auf Mesh-Netz statt Ringbus

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Intel lässt die Anzahl der Rechenkerne in seinen Prozessoren immer weiter anwachsen. Zuletzt hat das Unternehmen mit Skylake-X und Kaby-Lake-X sogar Modelle mit bis zu 18 Kernen angekündigt. Dies stellt das Unternehmen auch gleichzeitig vor neue Herausforderungen. Wie der Chipentwickler im Rahmen eines Server-Workshops verraten hat, werde das Unternehmen deshalb den Aufbau seiner Prozessoren deutlich anpassen müssen. Seit Sandy Bridge greift Intel zum Verbinden der Rechenkerne auf einen sogenannten Ringbus zurück. Diese Technik kommt auch in leicht abgewandelter Form bei den Nachfolgegenerationen zum Einsatz. Zwar hat Intel den Ringbus je nach Generation auf bis zu drei ausgebaut um die einzelnen Rechenkerne miteinander zu verbinden, doch die Technik stößt nun an ihre Grenzen.

Wie das Unternehmen bekannt gibt, werden ab Skylake-SP und auch bei Skylake-X die Rechenkerne mit einem Mesh-Netz verbunden. Auch der L3-Cache, Speicher- sowie I/O-Kontroller werden in das Mesh eingebunden. Dadurch sei es möglich, auch größere Kernzahlen miteinander skalieren zu lassen und dabei höhere Bandbreiten bei einer niedrigen Latenz zu erreichen. Ganz neu ist diese Technik für Intel allerdings nicht, denn sie kommt bereits beim Xeon Phi zum Einsatz.

Durch das Mesh-Netz muss auch die Position des Speichercontrollers angepasst werden. Dieser war bisher unterhalb der Rechenkerne zu finden, doch mit dem Mesh-Netz wandert dieser an die rechte und linke Seite. Dadurch sei eine besser und effizientere Speicheradressierung möglich.

Ob sich die Rechenleistung vor allem bei Multi-Core-Anwendungen durch den Einsatz des Mesh-Netzes steigern wird, wird sich erst noch in den Tests zeigen müssen. In der Theorie sollte die neue Technik gegenüber dem Ringbus jedoch mehr Bandbreite sowie eine niedrigere Latenz zwischen den Kernen bieten und somit die Effizienz steigen.

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