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Neben dem Predator Helios Neo 16S AI frischt Acer zur CES 2026 in Las Vegas seine Nitro-V-Familie auf, die eher preissensible Gamer anspricht und sich dabei an verschiedene Zielgruppen richtet: die Standard-Variante Nitro V 16 AI (ANV16-151) und die ultra-mobile Nitro V 16S AI (ANV16S-I51). Beide teilen die gleiche Hardware-Basis, unterscheiden sich jedoch substanziell in Form, Design und einigen Features.
Beide Modelle setzen auf den Intel Core Ultra 7 355 und können maximal mit einer GeForce-RTX-50-Grafik bis hin zur NVIDIA GeForce RTX 5070 Laptop kombiniert werden. Damit ist die Ausstattung identisch mit dem Premium-Segment und die Geräte sparen nicht bei der Hardware, sondern optimieren bei CPU, Display und Kühlung. So ist bereits bei 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher Schluss, während es weiterhin schnellen PCIe-SSD-Speicher mit bis zu 2 TB Speicherplatz gibt. Das reicht für Gaming, Streaming und kreatives Arbeiten vollkommen aus.
Die beiden neuen Ableger der Nitro-V-Familie bieten jeweils ein Standard-WUXGA-Panel mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten, 180 Hz, 100 % sRGB und MUX-Switch. Während das klassische Nitro V 16 auf Abmessungen von 356,5 x 260 x 11,37 bis 19,9 mm kommt, fällt das Nitro V 16S mit 356,5 x 260 x 10,3 bis 17,9 mm etwas dünner, dafür mit 2,3 kg Gesamtgewicht marginal schwerer aus. Die OLED-Option bleibt den teureren Modellen vorenthalten.
Bei den Anschlüssen und Schnittstellen sind die Unterschiede dagegen gering: Beide Versionen haben Thunderbolt 4 und WiFi 6E mit Intel Killer DoubleShot Pro, wobei das Nitro V 16S AI sogar Power Delivery unterstützt, während das Standard-Modell Thunderbolt 4 bietet. Ein sehr feiner Unterschied für den alltäglichen Gebrauch.
Triple-Mikrofon-Array, DTS:X Ultra Audio, FHD-IR-Webcam mit Kameraverschluss – beide Modelle sind hier gleichgestellt. Acer spart nicht bei den Content-Creator-Features. Beide integrieren Copilot+ und Acer Intelligence Space mit On-Device-AI. Das Nitro V 16 AI nennt zusätzlich NitroSense, die Gaming-Optimierungs-Software. Das Nitro V 16S AI ist nicht das "abgespeckte Modell" – es ist die mobile Alternative mit identischer Performance.
Beide Modelle starten im zweiten Quartal 2026. Acer hält sich mit Preisen zwar noch bedeckt, Preise zwischen 1.000 und 1.300 Euro sowie 1.100 und 1.400 Euro dürften realistisch sein.