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Apple bestückt das MacBook Pro mit neuer Radeon Pro Vega 20 und 16

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apple macbook pro 2016Im Juni aktualisierte Apple das MacBook Pro auf die Coffee-Lake-Prozessoren von Intel, setzte hinsichtlich der Grafikkarte entweder auf die integrierten Lösungen Intel Iris Plus Graphics 640 und 655 oder aber im größeren 15-Zoll-Modell auf die Polaris-GPUs von AMD, die als Radeon Pro 555X und 560X bezeichnet werden. Beide sind mit 4 GB GDDR5 ausgestattet.

Nun aber gibt es das 15-Zoll-Modell mit einer stärkeren Grafiklösung. Bei dieser handelt es sich um die Radeon Pro Vega 20 und Radeon Pro Vega 16. Derzeit fehlen uns noch die technischen Daten zu den GPUs, da AMD die entsprechende Produktseite noch nicht freigeschaltet hat. Es handelt sich aber nicht um einen Core-Prozessor mit Radeon-RX-Vega-M-Grafik, sondern vielmehr um eine echte dedizierte Lösung – ähnlich wie die bisher verbauten Polaris-GPUs.

Der Zusatz Vega 20 und Vega 16 deutet daraufhin, dass hier 20 bzw. 16 Compute-Units zum Einsatz kommen, was 1.280 bzw. 1.024 Shadereinheiten zur Folge haben würde. Da es sich um eine dedizierte GPU handelt, kommt auch die echte Vega-Architektur (nicht wie bei den Core-Prozessoren mit Radeon RX Vega M Grafik ein Polaris/Vega-Hybrid) zum Einsatz. Zudem verbaut sind 4 GB an HBM2, die über ein 1.024 Bit breites Speicherinterface angebunden sind.

Derzeit kennen wir noch keine Preise für das Upgrade auf die Radeon Pro Vega 20 und Radeon Pro Vega 16. Bis die Option angeboten wird, soll es noch einige Zeit dauern:

Radeon Pro Vega Graphics Coming to MacBook Pro Next Month

Apple also today announced new MacBook Pro graphics options that will bring powerful Radeon Pro Vega graphics to MacBook Pro for the first time. These new graphics options deliver up to 60 percent faster graphics performance for the most demanding video editing, 3D design and rendering workloads.

Neben den MacBook Pro in der 15-Zoll-Variante wird die neue GPU natürlich auch noch in anderen Notebooks zum Einsatz kommen. Dazu werden die Notebook-Hersteller sicherlich in Kürze entsprechende Ankündigungen präsentieren.

Nach mehreren Monaten Wartezeit beendet der heutige Start der Vega Mobile GPUs eine Reise, die bereits im vergangenen Jahr angekündigt und im Januar erneut bestätigt wurde, sich bisher aber nicht in einem finalen Produkt zeigen wollte. Wir sind gespannt, wie sich die Vega-Mobile-Grafikkarte gegen die vergleichbare NVIDIA-Konkurrenz schlägt.