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next@acer 2018: Die technischen Daten aller Acer-Neuheiten

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acerZu seiner diesjährigen Jahrespressekonferenz, welche man in der vergangenen Woche in New York abhielt, hatte Acer so einige Neuheiten für PC-Spieler im Gepäck. Vorgestellt wurden unter anderem der neue Orion 5000, das Predator Helios 500, eine Limited-Edition des Predator Helios 300 und der Nitro 50 inklusive zwei neuer Monitore.

Um den Zeitrahmen bei der Fülle an Neuvorstellungen nicht zu sprengen, hielt man sich zunächst mit technischen Daten zurück. Hardwareluxx liegen nun die offiziellen Datenblätter vor.

Neue Desktop-PCs für den Gamer

Demnach wird es den Acer Predator Orion 5000 ab Ende Juni in zwei verschiedenen Varianten geben. Während der P05-600 von einem Intel Core i5-8400 oder einem Core i7-8700 angetrieben wird und sich mit nur einer Grafikkarte bestücken lässt, wird es den P05-610 auch mit einem Intel Core i5-8600K oder gar Core i7-8700K geben. Er unterstützt außerdem 2-Way-SLI. Auf Seiten der 3D-Beschleuniger stehen beiden SKUs Grafikkarten ab der NVIDIA GeForce GTX 1060 bis hin zur GeForce GTX 1080 Ti zur Verfügung, wobei sich letztere nur beim absoluten P05-610-High-End-Modell konfigurieren lässt. Dazu gibt es bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 2.666 MHz, eine schnelle NVMe-SSD mit maximal 512 GB und eine zusätzliche 3,5-Zoll-Festplatte mit einer Speicherkapazität von bis zu 3 TB. Intels Optane-Technik wird ebenfalls unterstützt. 

Killer-Netzwerk-Chips für WLAN und Gigabit-LAN sind ebenso integriert wie Bluetooth 4.2 und Creatives Sound BlasterX 720°. Das Gehäuse bringt es auf gewaltige 253 x 520 x 563 mm, setzt dafür auf ein schickes Mesh-Design mit beleuchteten LED-Lüftern, Staubfiltern, ein gläsernes Seitenpanel und bringt einen praktischen Headset-Halter mit sich. 

Den Acer Predator Orion 5000 wird es ab Juni zu Preisen ab 1.599 Euro geben.

Mit Abmessungen von 167 x 372 x 368 mm deutlich kompakter und einem Preis ab 949 Euro etwas günstiger ist der Acer Predator Orion 3000, welcher jedoch erst im August folgen wird. Er setzt wahlweise auf einen Intel Core i5-8400 oder Core i7-8700 und lässt sich mit einer NVIDIA GeForce GTX 1050 bis hin zur GeForce GTX 1080 bestücken. Die Speicherausstattung ist identisch zum größeren Schwestermodell, einzig bei den Netzwerk-Chips und der Gehäuse-Ausstattung müssen Abstriche gemacht werden. 

Deutlich abgespeckter ist der Acer Nitro 50, welcher sich mit einem Preis von mindestens 799 Euro ab Juli ohnehin an den preisbewussten und weniger anspruchsvollen Gamer richten wird. Hier wird Acer wahlweise einen Intel Core i3-8100, Core i5-8400 oder einen Intel Core i7-8700 verbauen. Auf Seiten der Grafikkarte stehen die GeForce GTX 1050 bis hin zur GeForce GTX 1070 zur Auswahl. Anders als bei den Orion-Systemen verbaut man hier auf Wunsch sogar AMD-Grafikkarten. Zur Verfügung steht die AMD Radeon RX 580. Die SSD bindet ebenfalls über PCI-Express an und stellt bis zu 512 GB Speicherplatz bereit, wobei Acer auch hier eine herkömmliche Magnetspeicherfestplatte mit bis zu 3 TB verbaut. 

Die Netzwerkschnittstellen richten sich nach dem Orion 3000, der Soundblaster ist etwas abgespeckt. Verbaut wird die gesamte Hardware in einem vergleichsweise schlichten Kunststoff-Gehäuse mit schwarz-rotem Design und Abmessungen von 163 x 350 x 340 mm.

Zur Nitro-Serie gesellen sich auch zwei neue Monitore. Der Nitro RG0 markiert den Einstieg. Ihn wird es wahlweise mit einem 23,8 oder 27 Zoll großen IPS-Panel geben, welches mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten arbeitet und AMDs FreeSync mit einer Bildwiederholfrequenz von 75 Hz unterstützt. Den Nitro VG0 wird es zusätzlich als 22-Zoll-Variante geben und mit höher auflösendem QHD- und sogar UDH-Panel geben. Zudem ist er mit bis zu 144 Hz etwas schneller. 

Beide Geräte sollen Blickwinkel von bis zu 178 Grad ermöglichen und Helligkeitswerte von bis zu 250 Candela pro Quadratmeter erreichen. Anschlussseitig stehen VGA, HDMI, DisplayPort und Audio-In sowie Audio-Out bereit. Zwei 2-W-Lautsprecher sind ebenfalls integriert. Beide Modellreihen sollen ab Ende Juni zu Preisen ab 159 bzw. 199 Euro in die Läden kommen.

Notebooks: Einmal mehr Power, einmal schicker

Auf Seiten der Notebooks stellte Acer in der letzten Woche gleich zwei neue Geräte vor. Das Acer Predator Helios 500 siedelt sich über den bisher erhältlichen Helios-Geräten an und legt vor allem bei der Hardware, aber auch beim Display einiges oben drauf. Das Predator Helios 500 wird es mit einem 17,3 Zoll großen IPS-Display geben, das wahlweise mit 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 Bildpunkten arbeitet. Während die UHD-Variante G-Sync bei nur 60 Hz bietet, arbeitet die Full-HD-Version sogar mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz. 

Bei den Prozessoren setzt Acer natürlich auf die erst kürzlich vorgestellten Coffee-Lake-H-CPUs und somit auf bis zu sechs Rechenkerne. Konkret wird man den übertaktungsfreudigen Intel Core i9-8950HK verbauen oder aber den etwas langsameren Intel Core i8-8750H oder den Core i5-8300H. Dazu gibt es bis zu 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus, der sich dank vier Speicherbänken theoretisch auf bis zu 64 GB aufrüsten lässt. Fest verbaut ist eine NVIDIA GeForce GTX 1070 mit 8 GB GDDR5-Videospeicher. Das Betriebssystem installiert Acer auf einer bis zu 512 GB fassenden SATA- oder NVMe-SSD vor, wobei sich auch zwei NVMe-Laufwerke im schnellen RAID-0-Modus konfigurieren lassen. 

Eine bis zu 2 TB große Magnetspeicher-Festplatte darf als zusätzliches Datengrab ebenfalls nicht fehlen, genau wie Killer-Netzwerkchips für WiFi und LAN. Verbaut wird die gesamte Hardware in einem 428 x 298 x 38,7 mm großen und rund 4,0 kg schweren Gehäuse. 

Das Acer Predator Helios 300 hat man ebenfalls aufgefrischt und in einer schicken Variante mit weiß-goldenem Gehäuse angekündigt. Dieses setzt auf ein 15,6 Zoll großes Full-HD-Panel, welches auf Wunsch 144 Hz unterstützt. Befeuert wird dieses von einer NVIDIA GeForce GTX 1060 mit 6 GB Videospeicher und wahlweise einem Intel Core i7-8750H oder Core i5-8300H. Dazu gibt es bis zu 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine 2,5-Zoll-Festplatte mit maximal 2 TB und eine NVMe-SSD mit bis zu 512 GB. Für den schmaleren Geldbeutel lässt sich eine M.2-SSD mit SATA-Anbindung verbauen. 

Das Gehäuse bringt es auf Abmessungen von 390 x 266 x 26,75 mm und stemmt rund 2,7 kg auf die Waage. In der Hands-On-Area konnten wir nach der Pressekonferenz natürlich schon einen ersten Blick auf alle vorgestellten Geräte werfen. Das Gehäuse hinterließ leider einen durchwachsenen Eindruck, das Weiß ist weniger knallig als auf den Bildern und auch die goldenen Farbakzente gehen eher ins Braun als ins Gold über. Passend zum Predator Helios 300 Special Edition wird man einen weißen Rucksack, ein eigenes Mauspad, Headset und eine Maus anbieten.

Allgemein zeigte Acer in New York eine Vielzahl weiterer Gaming-Produkte. Darunter einen Hardcase-Koffer für seine High-End-Notebooks, aber auch zahlreiche Mauspades, Mäuse und sogar einen ersten, eigenen Gaming-Chair. 

Wandlungsfähig und teuer

Das Acer Swift 3 setzt auf einen Kaby-Lake-Refresh-Prozessor bis hin zum Intel Core i5-8550U, wobei in den kleineren Einsteiger-Geräten auch die älteren Core-i3-Modelle der 7000er-Reihe verbaut werden. Je nach Modell gibt es ein 15,6 Zoll großes Full-HD- oder UHD-Panel mit schlankem Rahmen, bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und bis zu 512 GB SSD-Speicher oder eine 2 TB große Festplatte. Für die 3D-Beschleunigung zeichnet sich je nach SKU die in der CPU integrierte Grafiklösung oder aber eine NVIDIA GeForce MX150 verantwortlich. 

Der Akku soll für Laufzeiten von bis zu zehn Stunden sorgen. Das Gehäuse bringt es auf 359 x 243 x 17 mm und wird rund 1,7 bis 1,8 kg auf die Waage bringen. Das größere Swift 5 gab es in New York nur kurz sehen, jedoch nur als Mockup und nicht als lauffähiges Gerät – wohl ein Grund, weswegen es Acer dieses erst ab September anbieten wird. Es wird eines der leichtesten 15-Zöller werden.

Die beiden Chromebook-Geräte werden wahlweise von einem Intel Core-i5-8250U oder einem Core i3-8130U angetrieben. Die Variante ohne Spin-Funktion wird es sogar mit einem Intel Celeron 3865U geben. Die Grafiklösung ist in der CPU integriert, der eMMC-Speicher fasst zwischen 32 und 128 GB, der RAM bringt es auf maximal 16 GB. Beide Geräte sollen Laufzeiten von bis zu zehn Stunden bieten. Die Abmessungen belaufen sich auf 309,5 x 245,8 x 16,95 mm, das Gewicht auf 1,58 kg. 

Sowohl das Acer Chromebook Spin 13 wie auch das Acer Chromebook 13 sollen ab September zu einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 699 Euro erhältlich sein. Nicht auf der Bühne, aber in der Hands-On-Area  zu sehen war sogar ein Chromebook 15. Dieses Modell wird es vorerst jedoch nicht in Deutschland geben. 

Alles, was man über Laptops wissen muss: Die Notebook-FAQ!

Unsere Notebook FAQ hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Notebooks aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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