lenovoFür Profi-Nutzer hat Lenovo zur CES einen neuen High-End-Monitor im Gepäck. Der ThinkVision Creator Extreme soll mit seiner UHD-Auflösung, HDR1000-Unterstützung, breiter Farbraumabdeckung und werkseitiger Kalibrierung vor allem optimal für Filmemacher sein.

Anstelle von herkömmlichen LEDs werden für das Local Dimming Mini-LEDs genutzt. Über 10.000 Mini-LEDs bilden 1.152 Mini-LED-Zonen. Dadurch soll der Monitor auch für HDR-Produktionen optimal geeignet sein. Sowohl HDR1000 als auch HDR10 werden unterstützt. Die maximale Helligkeit wird in der Spitze mit 1.000 cd/m² und im Dauerbetrieb mit 720 cd/m² angegeben. 

Der Thinkvision Creator Extreme bringt als 27-Zoll-Monitor 3.840 x 2.160 Pixel unter. Die Bildwiederholfrequenz liegt bei 60 Hz. Das IPS-Panel ermöglicht Blickwinkel von 178 Grad. Es ist auf drei Seiten nahezu randlos. Nur unterhalb des Displays ist ein breiterer Rand zu sehen. Die Farbtreue wird dank der werkseitigen Kalibrierung mit ∆E<1 angegeben. Mit DisplayPort 1.4, HDMI 2.0 und USB 3.1 Type-C Gen2 werden die aktuellen Anschlussstandards unterstützt. Über USB 3.1 Type-C Gen2 können angeschlossene Geräte mit bis zu 90 Watt versorgt werden. Der Monitor kann geneigt, gedreht, in der Höhe verstellt und auch im Hochformat genutzt werden. Ein Schlitz im Monitorständer kann als einfache Halterung für das Smartphone genutzt werden. Alternativ zum mitgelieferten Standfuß kann eine VESA-Halterung (100 x 100 mm) genutzt werden. 

Verfügbar werden soll der ThinkVision Creator Extreme laut Lenovo ab April 2020, der Preis wird mit 2.499 Dollar angegeben. Der hohe Preis ist für einen Mini-LED-Monitor keineswegs unüblich. Der ASUS ProArt PA32UCX ist als 32-Zoll-Modell mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bereits verfügbar. Er wird sogar für rund 2.950 Euro gehandelt.