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AMD Pinnacle Ridge: Erste ASUS-Mainboards erhalten AGESA 1.0.0.0a für Zen+

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amd ryzen teaser 100AMD möchte ab April 2018 die Ryzen-2000-Prozessoren auf den Markt bringen, die auf der verbesserten Zen-Plus-Architektur basieren. Zwar hat AMD dafür mit dem X470, B450 und A420 neue Chipsätze im Gepäck, doch Besitzer von den ersten AM4-Mainboards mit dem X370-, B350- und A320-Chipsatz werden nicht im Regen stehen gelassen, sondern können von den Mainboard-Herstellern ein entsprechendes BIOS-Update erhalten.

Laut den Kollegen von Golem macht nun ASUS den Anfang und hat für die ersten AM4-Mainboards ein neues BIOS bereitgestellt, das die AGESA-Version (AMD Generic Encapsulated Software Architecture) auf Version 1.0.0.0a (PinnaclePi) ändert. Scheinbar fängt AMD von der AGESA-Versionsnummerierung wieder von vorne an. Die Version 1.0.0.0a bereitet dabei die bestehenden AM4-Mainboards für die erwarteten Ryzen-2000-Prozessoren vor.

So wurde bereits für das ASUS Prime B350-Plus die BIOS-Version 3803 veröffentlicht, das die AGESA-Version 1.0.0.0a (PinnaclePi) beinhaltet. Aber auch für das ASUS ROG Strix B350-F Gaming steht bereits das entsprechende Update bereit. Einige andere AM4-Platinen sollten zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Zuvor ist von AMD die AGESA-Version 1.0.7.2 veröffentlich worden, die allerdings für die ebenfalls kommenden Raven-Ridge-APUs konzipiert ist. Allerdings bringt diese Version auf Mainboards ohne entsprechende Grafikausgänge wenig.

Ebenfalls hinzugekommen sind neu implementierte RAM-Teiler bis DDR4-4200, die auch den aktuellen Ryzen-Anwendern nützlich sein dürften. Einen weitaus größeren Vorteil durch diese Erweiterung wird man aber wohl mit den für das Frühjahr erwarteten Zen-Plus-CPUs erzielen können. Mit dem Ryzen 5 2600 konnte AMD den Takt zum Vorgänger um 200 MHz anheben, was der verbesserten Fertigung zu verdanken ist.

Von den gesamten Start-Problemen hatte AMD besonders mit der RAM-Thematik zu kämpfen. Das Unternehmen war jedoch sehr daran interessiert, diese Situation zu verbessern und veröffentlichte eine neue AGESA-Version nach der anderen, mit denen AMD die RAM-Thematik immer mehr in den Griff bekommen konnte.

Somit bleibt zu hoffen, dass der Ryzen-2000-Launch besser vonstattengehen wird als der Launch im letzten Jahr.