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ASUS zeigt das ROG Zenith Extreme für AMDs ThreadRipper

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asus rog maximus ix extreme logo

Neben den zahlreichen X299-Mainboards der Intel-Partner werden wir auf der Computex 2017 sicherlich auch noch ebenso zahlreiche Modelle mit X399-Chipsatz von AMD sehen. ASUS stellte dazu das erste Mainboard aus, welches für AMDs ThreadRipper-Prozessor mit 16 Kernen erscheinen soll: Das ROG Zenith Extreme.

Das Board aus der Republic-of-Gamer-Reihe knüpft mit dem Namen Zenith auch etwas an die Namensgebung der RYZEN-Prozessoren von AMD an – auch wenn AMD für die High-End-Plattform mit ThreadRipper einen komplett anderen Markennamen gewählt hat.

Das ASUS ROG Zenith Extreme bietet demzufolge einen Sockel TR4, der dem großen Sockel für die Serverprozessoren namens EPYC recht ähnlich ist. Da die ThreadRipper-Prozessoren nichts anderes als Ableger von Naples/EPYC sind, ist die Verwendung des gleichen Sockels auch nicht weiter verwunderlich. Soll der Prozessor in den Sockel gesetzt oder aus diesem herausgenommen werden, ist ein Schraubendreher notwendig – eine einfache Kammermechanik gibt es hier. Hier sind dann sicherlich die Anleihen zum Servereinsatz des Prozessors zu sehen.

In den technischen Daten des Mainboards ebenfalls erwähnt wird das bekannte Octa-Channel-Speicherinterface für DDR4, wenngleich ASUS hier noch keine maximalen Taktraten nennen möchte. Neben dem Prozessor bietet sicherlich auch der Chipsatz einige PCI-Express-Lanes. Diese genaue Anzahl kennen wir noch nicht, ASUS zumindest realisiert auf seinem Mainboard vier physikalische PCI-Express-x16-Steckplätze. Hinzu kommen ein U.2-Anschluss, 6x SATA-III sowie 2x M.2 auf einem DIMM.2-Steckplatz, den Intel auch auf den Mainboards mit X299-Chipsatz von Intel verwendet.

Bei den USB-Anschlüssen bietet das ROG Zenith Extreme 1x USB 3.1 Gen2 für die Front des Gehäuses, 2x USB 3.1 Gen1 an der Rückseite (1x Typ-A und 1x Typ-C), 12x USB 3.1 Gen1 und 2x USB 2.0. Einige der letztgenannten USB-Anschlüsse sind an der USB-Blende ausgeführt, einige aber intern vorhanden und können mit eventuell vorhandenen Gehäuseanschlüsse verbunden werden. Außerdem bietet das Mainboard noch eine 10G-Ethernet-Erweiterungskarte, die sich auch im Lieferumfang befindet.

Noch keine Details gibt es zum Preis oder der Verfügbarkeit. Unter der Hand hat uns ein anderer Mainboardhersteller aber mitgeteilt, dass er davon ausgeht, dass die Mainboards im August ausgeliefert werden sollen.