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Noctua zeigt zahlreiche Prototypen und Tischlüfter (mit Gewinnspiel)

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noctuaAuch in diesem Jahr ist Noctua auf der Computex 2018 mit einem eigenen Stand vertreten und stellt dort nicht nur seine aktuellsten Kühler und Lüfter aus, sondern auch eine Reihe von Prototypen, die sich noch in der Entwicklung befinden, aber schon bald auf den Markt kommen sollen. Ein Besuch der Hardwareluxx-Redaktion mit Videokamera war da natürlich obligatorisch.

Während unseres Standgesprächs drehte sich vieles um den erst vor wenigen Wochen vorgestellten NF-A12x25. Seine Besonderheit: Der sogenannte Laufradspalt, also der Abstand zwischen dem Rahmen und dem eigentlichen Impeller ist nur noch 0,5 mm breit, womit bei steigendem Staudruck auf Kühlern und Radiatoren weniger Leckströme entstehen sollen, was letztendlich die Lautstärke aber auch die Kühlleistung verbessern soll. Die Österreicher versprechen beim 120-mm-Modell die gleiche Leistung wie bei einem größeren 140-mm-Lüfter. Fast fünf Jahre haben die Entwickler am NF-A12x25 getüftelt. 

Dass das Versprechen tatsächlich eingehalten werden kann, zeigt man in einer Live-Demo auf seinem Messestand. Dort hat man einen Prototypen des kommenden NH-U12-Kühlers mit zwei dieser Lüfter bestückt und das Gespann gegen einen größeren NH-D15 mit zwei 140-mm-Lüftern antreten lassen. Das Ergebnis: Beide Kühler spielen mit einer Differenz von gerade einmal 0,7 °C in der gleichen Liga und das obwohl in den Messehallen in Taipeh nicht gerade Laborbedingungen herrschen. 

Die guten Leistungswerte des vergleichsweise kompakten Kühlers, welcher sich in nahezu jedem Gehäuse unterbringen lässt, sind aber auch dem neuen NH-U12 zuzuschreiben, welcher bald schon in der fünften Generation an den Start gehen wird. Seine Oberfläche wurde um 37 % vergrößert, obendrein gibt es sieben Kupfer-Heatpipes und zwei Montage-Plätze für 120- oder 140-mm-Lüfter. Noctua gewährt aufgrund der kompakten Bauweise eine hundertprozentige RAM-Kompatibilität auf allen LGA115x- und AM4-Mainboards, montieren lässt er sich aber auch auf den älteren AM3/2(+)-Sockeln und LGA20xx-Mainboards. 

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Mehr oder weniger Farbe

Für ihre größeren Lüftermodelle arbeiten die Österreicher außerdem an einer Neuauflage des beliebten NH-D15, welcher erst am Montag von der European Hardware Association zum zweiten Mal in Folge zum besten Kühler gekürt wurde. Sie wird in Sachen Kühlleistung noch einmal eine Stufe obendrauf setzen, was unter anderem durch eine größere Anzahl an Heatpipes erreicht werden soll. Der Computex-Prototyp bietet sieben statt wie bislang sechs Heatpipes. Für den NH-U14A existiert ebenfalls eine erste Neuauflage, welche mit einer größeren Oberfläche und einer zusätzlichen Heatpipe ausgerüstet wurde. Welches der beiden Modelle letztendlich das Rennen machen und in den Verkauf geschickt werden wird, darüber ist man sich noch uneinig, da beide Modelle in etwa auf dem gleichen Leistungsniveau liegen. 

Außerdem kündigte Jakob Dellinger an, die Chromax-Serie auszubauen. Bislang hat man einen Teil seiner Lüfter auch in dunkler Farbe angeboten und nicht mehr nur im für den Hersteller charakteristischen Beige. Um die Optik künftig noch weiter in die Richtung zu pushen, wird man bald auch die Kühler in einer schwarzen Variante veröffentlichen. Die werden jedoch nicht schwarz eloxiert sein, sondern schwarz beschichtet.

Laut Noctua mag das unter absoluten Labor-Bedingungen zwar zu einer messbaren Verschlechterung der Kühlleistung führen, die fällt in der Praxis aber eher in den Bereich der Messtoleranz und bleibt damit für den Kunden am Ende ohne Auswirkung. Ebenfalls schwarz eingefärbt werden die Montage-Kits, die Anti-Vibration-Pads und die Lüfterklammern. Die Chromax-Reihe wird es für den Noctua NH-D15, NH-U12S und den Noctua NH-L9i geben.

Ansonsten zeigte uns Noctua ein Produkt, welches für die Österreicher eher untypisch und aus einem Freizeitprojekt eines der Noctua-Ingenieure entstanden ist: Ein Tisch-Ventilator. Die Basis ist abermals der hauseigene NF-A12x25, welcher um einen selbst entwickelten Aufsatz zur Verstärkung der Förderleistung erweitert wurde. Im ersten Schritt richtet das Tunnelsystem den Luftstrom des Lüfters durch die Rotationsgeschwindigkeit gerade und beschleunigt damit den Luftstrom, was im zweiten Schritt durch die sich zunehmend verengende Trichterform ebenfalls geschieht. Am Ende soll der Nutzer bei einem äußerst leisen Lüftergeräusch von nur etwa 20 dB(A) einen starken und vor allem fokussierten Luftstrom erhalten, der im Sommer bei heißen Temperaturen im Büro für eine ordentliche Abkühlung sorgen soll. Der Tischlüfter befindet sich noch im Prototypen-Stadium. 

Am Ende unseres Standgesprächs hält Noctua für unsere Leser und Community-Mitglieder ein Gewinnspiel bereit, bei dem es gleich fünf NF-A12x25-Lüfter zu gewinnen gibt. Alle Details dazu finden sich am Ende des YouTube-Videos. Viel Spaß beim Zuschauen und viel Glück beim Gewinnspiel!