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Lesertest zur PowerColor Gaming Station und Radeon RX 580: Das ist der Tester

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powercolor gaming stationIn Zusammenarbeit mit PowerColor suchten wir Ende März ein freiwilliges Community-Mitglied, das einmal Hardware-Tester spielen wollte. Zur Verfügung gestellt wurde hierfür die PowerColor Gaming Station inklusive der PowerColor Radeon RX 580 Red Devil, womit sich schwachbrüstige Notebooks und Mini-PCs per Thunderbolt 3 zum tauglichen Spielerechner umrüsten lassen. Wir haben uns nun an die Auswahl des Teilnehmers gemacht und sind alle Bewerbungen durchgegangen.

Dank Thunderbolt 3 sind externe Grafikboxen populärer denn je: Über nur ein einziges Kabel lassen sich handelsübliche Desktop-Grafikkarten an ein weniger leistungsstarkes Notebook oder einen schlanken Mini-PC anschließen und damit dessen Grafikleistung deutlich beschleunigen. Wird das Ultrabook oder Notebook dann auch über Typ-C mit Strom versorgt, wird auch dieses dank Power Delivery versorgt. 

Die PowerColor Gaming Station verfügt hierfür über ein integriertes Netzteil mit 80Plus-Gold-Zertifikat und eine Ausgangsleistung von 550 W. Eingesetzt werden können Grafikkarten mit einer TDP von bis zu 375 W, die Abmessungen von 280 x 140 x 43 mm nicht überschreiten. Damit sind auch größere Dual-Slot-Modelle von ASUS, MSI, Gigabyte, ZOTAC und Co. im Custom-Design einsetzbar. PowerColor selbst spricht von allen Modellen der Radeon-RX-400-, -RX-500-Familie sowie von der GeForce-GTX-10-Reihe. Die neuen Vega-Grafikkarten werden zwar nicht erwähnt, dürften aber ebenfalls kompatibel sein.

Dazu gibt es eine Gigabit-Ethernet-Buchse sowie vier USB-3.1-Schnittstellen, über die Tastatur und Maus, aber auch externe Datenträger und Drucker angeschlossen werden können. Hierfür sind jeweils zwei Ports an der Front und drei weitere an der Rückseite untergebracht.

Verbaut ist die Hardware in einem optisch sehr schlicht gehaltenen Aluminium-Gehäuse, das über einen zusätzlichen Lüfter im Boden Frischluft ansaugt und so die Kühlung von Grafikkarte und Netzteil sicherstellt. Preislich muss man dafür derzeit etwa 350 Euro auf den Ladentisch legen, womit die PowerColor Gaming Station seit unserem Test um gut 100 Euro im Preis gefallen ist und damit zu den günstigeren Grafikboxen zählt. Die Modelle anderer Hersteller wie von ASUS oder Razer kosten deutlich mehr. 

Die technischen Daten der PowerColor Gaming Station
Technische Daten 
Anschlüsse 1x Thunterbolt 3
1x Gigabit-Ethernet
5x USB 3.1 (2x Front/3x Rückseite)
Netzteil 550 W (SFX), 80Plus Gold
Grafikkarte

TDP: Maximal 375 W
Maße: 280 x 140 x 43 mm
Bauhöhe: Maximal 2 Slots
Typ: PCI-Express 3.0 x16

Gehäuse 
Material: Aluminium
Abmessungen: 343,2 x 163 x 245 mm
Preis und Garantie 
Preis: ab 350 Euro (zzgl. Grafikkarte)
Garantie: 24 Monate

Grafikkarte inklusive

Unser Lesertester bekommt nicht nur die Box gestellt, sondern auch eine Grafikkarte. Die stammt natürlich aus dem selben Hause, konkret handelt es sich um die PowerColor Radeon RX 580 Red Devil. Sie basiert auf der Polaris-20-XTR-GPU, die im 14-nm-Verfahren hergestellt wird und rund 5,7 Milliarden Transistoren unterhält. Zur Verfügung stehen 2.304 Shadereinheiten, 144 Textureinheiten und 32 ROPs, womit die Karte im mittleren Mainstream-Segment angesiedelt ist. Gegenüber der Referenzversion von AMD gibt es natürlich höhere Taktraten und einen eigenen Kühlkörper. Die PowerColor Radeon RX 580 Red Devil macht sich hier mit einem Boost-Takt von bis 1.380 MHz ans Werk, während der 8 GB große GDDR5-Videospeicher, welcher über ein 256 Bit breites Interface kommuniziert, mit einem Takt von 4.000 MHz angesteuert wird. 

Beim Kühlsystem setzt man auf einen imposanten Dual-Fan-Kühler mit Double-Blade-III-Lüfter im Doppel-Blatt-Design. Natürlich schalten sich die Lüfter im Leerlauf aus, womit der 3D-Beschleuniger semi-passiv und damit völlig lautlos auf Temperatur gehalten wird. Zur Stabilisierung und Kühlungs-Unterstützung gibt es auf der Rückseite eine Backplate. Mit Strom versorgt wird die Grafikkarte über einen 8- und einen zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker. 

In unserem Preisvergleich bezahlt man für sie derzeit rund 430 Euro. Das Paket hat somit einen Gesamtwert von rund 780 Euro. 

Das ist der Teilnehmer

Wir haben uns alle Bewerbungen zur Brust genommen und den Teilnehmer für unseren Lesertest mit PowerColor bestimmt. Wir freuen uns bekanntgeben zur dürfen, dass sich unser Forenmitglied "kaiser" über die beiden Produkte hermachen wird dürfen. Er wird in Kürze per privater Forennachricht benachrichtigt und über den weiteren Verlauf informiert. Nach Erhalt der PowerColor Gaming Station und der Radeon RX 580 hat er vier Wochen lang Zeit, seinen Test exklusiv bei uns im Grafikkarten-Unterforum zu veröffentlichen! 

Wir wünschen viel Spaß beim Testen! 

Voraussichtlicher Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 8. April 2018
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 9. April 2018
  • Testzeitraum bis 13. Mai 2018

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und con PowerColor sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behalten sich die Hersteller vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 10.12.2015

Obergefreiter
Beiträge: 95
Super Entscheidung. Gratulation kaiser :)
#2
Registriert seit: 07.11.2005
Börnsen
Oberbootsmann
Beiträge: 949
Glückwunsch an kaiser :-). Bin mal gespannt, ob das Teil auch was bei "normaleren" Geräten taugt.
#3
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11931
Danke für die Auswahl. Freue mich schon auf den Test. :)
#4
Registriert seit: 11.01.2015

Kapitänleutnant
Beiträge: 1544
Daumen Hoch dafür, dass ein aktives Forenmitglied ausgewählt wurde und nicht einer der Spezies, die nur ihre Bewerbung von Zeit zu Zeit posten.
#5
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1748
Bin gespannt auf deine Ergebnisse kaiser. Bin am überlegen, ob ich mir eine TB eGPU zulegen soll. Da kommt der Test sehr gut gelegen ;)
#6
customavatars/avatar132713_1.gif
Registriert seit: 06.04.2010
Nähe Leipzig
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1356
Der Kaiser muss es wieder richten :lol:

Viel Spaß beim Testen. Auch mir kommt der Test recht gelegen, da ich mit dem Gedanken spiele nen neuen Lappi zu kaufen und da ist auch die Frage ob lieber intern ne riesen GPU oder dann einfach extern eine angeschlossen wird.
#7
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9874
Zitat Chiller3333;26258209
Bin gespannt auf deine Ergebnisse kaiser. Bin am überlegen, ob ich mir eine TB eGPU zulegen soll. Da kommt der Test sehr gut gelegen ;)


Da kann ich dir jetzt schon sagen das das ganze zumindest bei Spielen sehr enttäuschend ist. Hatte quasi jede TB3 Lösung für eGPU hier, alle brechen so stark in Spielen ein das es monitär quasi keinen Sinn macht. In Rendering wie Blender/3Ds Max/C4D usw. hat man aber seine Vorteile. ;)
#8
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11931
So, hab die Hardware erhalten und heute meine ersten Tests mit meinem ThinkPad gemacht. Nach sehr vielen Problemen muss ich sagen, dass Intel sich selber ihr Thunderbolt Ökosystem kaputt macht. Damit man bei AMD das interne Notebook Display als Ausgabegerät verwenden kann, braucht man Thunderbolt Firmware NVM16. Die Firmware kommt zwar von Intel, muss aber mit dem Thunderbolt Controller (gibt 7 verschiedene) und der OEM HardwareID übereinstimmen. Zusätzlich verteilt der OEM die Fimware. Schade, dass Lenovo einfach bei Firmware NVM11 aufgehört hat Updates zu machen. ASUS hat für den selben Controller aber ne NVM16 Firmware, darf ich aber wegen falschem Hersteller nicht installieren. Wird halt am ThinkPad halt nur mit externen Display getestet :-/
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