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KFA2 GeForce GTX 1070 Katana: Schnelle Grafikkarte im Single-Slot-Design

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Während MSI mit der GeForce GTX 1070 Aero ITX erst kürzlich eine verkürzte Version der schnellen Pascal-Grafikkarte enthüllte und auch ZOTAC mit der GeForce GTX 1070 Mini ein entsprechendes Modell parat hält, hat KFA2 nun eine Single-Slot-Variante in den Dienst genommen. Sie setzt nicht mehr auf einen dicken Dual-Slot-Kühler, sondern auf einen schlanken Radialkühler mit einer Bauhöhe von nur einem Slot. Obendrein wird die Bauhöhe der Slotblende halbiert, was zulasten der Anschlussvielfalt geht. Die neue KFA2 GeForce GTX 1070 Katana bietet hier nur noch jeweils einen DVI-, HDMI- und DisplayPort-Ausgang – das dürfte den meisten Nutzern sicherlich aber genügen.

Abstriche im Vergleich zu jeder anderen GeForce-GTX-1070-Grafikkarte aber braucht man trotz der kompakten Abmessungen keine zu machen. Unter der Haube gibt es den 1.920 Shadereinheiten starken GP104-Chip, welcher wie gewohnt auf einen 8 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen kann, der über 256 Datenleitungen angebunden wird. Bei den Taktraten dreht man gegenüber der Founders Edition sogar geringfügig an der Taktschraube und lässt den Grafikchip mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.518 bzw. 1.708 MHz arbeiten. Zum Vergleich: Die NVIDIA-Vorlage arbeitet hier mit 1.506 respektive 1.683 MHz nur geringfügig langsamer.

In der Praxis dürften die Unterschiede jedoch größer ausfallen, da der Takt unter anderem von einer guten Kühlung abhängig ist. Auch wenn KFA2 hier keinerlei Angaben macht, gehen wir davon aus, dass das Kühlsystem kein Leisetreter sein wird und die maximalen Taktraten nicht durchgängig gehalten werden bzw. diese je nach Benchmark sehr unterschiedlich ausfallen könnten.

Für stabile Taktraten dürfte wiederrum das überarbeitete Platinenlayout mit seinen hochwertigen Bauteilen sprechen. Mit Strom versorgt wird der schlanke 3D-Beschleuniger weiterhin über einen zusätzlichen 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Um die hitzigen Spannungswandler und natürlich die Pascal-GPU ausreichend kühlen zu können, wurde das eigentlich kurze PCB der KFA2 GeForce GTX 1070 Katana künstlich verlängert, um am hinteren Teil der Grafikkarte einen Radiallüfter unterbringen zu können. Direkt auf dem Grafikprozessor liegt eine dicke Kupferplatte auf, die eigentlichen Finnen sind ebenfalls aus dem gut leitenden Material gefertigt – nicht wie so häufig nur aus Aluminium. Dafür gibt es aus Platzgründen aber keine Heatpipes. Aufgrund der Bauhöhe eignet sich das Katana-Modell vor allem für SLI-Verbundsysteme – entsprechende Unterstützung für Multi-GPU ist natürlich gegeben.

Wann und vor allem zu welchem Preis die KFA2 GeForce GTX 1070 Katana in die Läden kommen wird, ist nicht bekannt. In unserem Preisvergleich gehen die Preise für eine GeForce GTX 1070 derzeit ab etwa 389 Euro los. Vermutlich wird das Modell preislich allerdings ein gutes Stück darüberliegen.