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DDR5-4800 zeigt hohe Bandbreite und ebenso hohe Latenzen

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ddr5In China wird mit Intels Alder-Lake-Plattform offenbar bereits fleißig getestet – zumindest sind Bilder eines entsprechenden Test-Kits und Leistungsdaten von Longsys bei MyDrivers aufgetaucht. Das Test-Mainboard kennen wir bereits aus dem Januar, als Intel Alder Lake erstmals öffentlich zeigte.

Alder Lake wird in Form der Desktop- und Serverplattform der erste Prozessor von Intel sein, der DDR5 unterstützt – abgesehen von einigen ASICs und FPGAs von Intel, die dies in Form einer IP-Komponente bereits heute können.

Longsys hat zwei DDR5-Kits getestet und die Ergebnisse offenbar auch veröffentlicht. Beide Kits liefen als DDR5-4800 mit 4.800 MHz und hohen Timings von CL40 (40-40-40-77). Getestet wurde ein Dual-Channel-Kit mit einmal 16 und einmal 32 GB. Intel hat seine Partner offenbar nun mit den Testboards ausgestattet. Die hier verwendeten Prozessoren befinden sich in einer recht frühen Entwicklungsphase. Der Prozessor ist mit acht Kernen ausgestattet, die allerdings mit nur 800 MHz arbeiten.

Im Vergleich zu DDR4-3200 bietet der getestete DDR5-4800 eine um rund 25 % höhere Speicherbandbreite. Allem Anschein nach verdoppeln sich dabei allerdings die Latenzen von etwa 55 auf 110 ns. Wie auf dem AIDA64-Screenshot zu erkennen ist, sind die Latenzen insgesamt aber auch noch recht hoch – nicht nur die zum DDR5-Speicher. Noch völlig unklar ist, in welchem Bereich die Latenzen oder Timings sich am Ende bewegen werden. Beim Takt wird es mit DDR5-4800 losgehen, vorerst spezifiziert ist DDR5 vorerst bis DDR5-6400.

DDR5 bietet zahlreiche Neuerungen in der Art und Weise wie der Speicher organisiert ist. Hinzu kommt eine eigene Stromversorgung für jedes Modul, verpflichtende Temperatursensoren und ein On-Chip-ECC.

Alder Lake soll für den Desktop und im Notebook-Bereich (mit 5 bis 55 W) gegen Ende des Jahres vorgestellt werden. Ob dann auch bereits erste Endkundenprodukte auf den Markt kommen werden, ist nicht bekannt. Der Speichercontroller von Alder Lake soll sowohl DDR4 als auch DDR5 unterstützen. Man kann sich durchaus an Zeiten erinnern, in denen Mainboards unterschiedliche DIMM-Steckplätze für unterschiedliche DDR-Standards verbauten. DDR4 und DDR5 besitzen 288 Pins und sollen in den physikalischen Abmessen identisch sein.

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