> > > > Ab Heute: Roaming-Gebühren fallen innerhalb der EU weg

Ab Heute: Roaming-Gebühren fallen innerhalb der EU weg

Veröffentlicht am: von

eu logo Zum heutigen Stichtag wurden in der Europäischen Union, Norwegen und Island die Roaminggebühren für Mobilfunknutzer praktisch abgeschafft. Unter dem Motto „Roam like Home“ kann das eigene Handy oder Smartphone im Ausland nun praktisch so, wie im Heimatnetz genutzt werden. Allerdings gibt es einige kleine Dinge zu beachten, damit man nicht doch in eine Kostenfalle hereinfällt.

So gibt es bei der Deutschen Telekom gleich zwei Besonderheiten: In MagentaMobil-Tarifen ab der zweiten Generation, also Verträge, die nach April 2016 abgeschlossen wurden, ist die Schweizerische Eidgenossenschaft Teil des EU-Roaming-Pakets; bei älteren Tarifen ist die Schweiz nicht enthalten. Gleichzeitig sollte man mit der WLAN-Call-Funktion im Urlaub aufpassen. Gespräche und SMS über WLAN Call werden nämlich, egal wo man sich in der Welt aufhält, als Heimatnetz abgerechnet. So kann es passieren, dass wenn man aus einem britischen Hotel eine Reservierung in einem britischen Restaurant über WLAN Call platziert, man ein Auslandstelefonat führt und entsprechend Gebühren bezahlt, während man über das britische Mobilfunknetz keinerlei zusätzliche Gebühren bezahlen würde.

Auch Telefónica hat sich etwas einfallen lassen: Der Münchener Anbieter hat eine sogenannte Fair-Use-Regelung eingeführt, bei der den Kunden im EU-Ausland nicht das gesamte Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung steht, sondern lediglich 1 GB. Auch wird Telefónica Länder, welche aus der Europäischen Union austreten, aus dem regulierten Tarif in die Weltzone 3 schieben, und somit auf dieselbe Stufe wie Russland, China, Australien oder Chile stellen. Die Deutsche Telekom hat bereits gesagt, dass sich an den Gebühren nichts ändert, wenn Großbritannien aus der EU austritt und das Land somit tariflich weiterhin zur EU zählen. Vodafone wollte sich noch nicht zu dem Austrittswunsch und den Einfluss auf die Tarife dadurch äußern.

Besonders sollte man bei den Discount-Tarifen aufpassen. Manche Prepaid-Anbieter haben die Roaming-Option komplett abgeschafft, sodass man im Ausland gar kein Netz mehr besitzt. Hier sollte man vor allem darauf achten, was die Benachrichtigungs-SMS besagt, sobald man über der Grenze ist.

Social Links

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitän zur See
Beiträge: 3123
Das Kleingedruckte ist jetzt noch komplizierter als zuvor, ich habe kürzlich einen TB Bericht darüber gesehen, da hat man 20 Minuten lang über die Kostenfallen die noch immer anfallen berichtet, und aufgezeigt das die Betreiber sie am liebsten noch ausweiten wollen, weil sie ab jetzt viel weniger verdienen, es wird also günstiger aber zugleich komplizierter durch zu blicken, wieder eine halbgare Angelegenheit womit man nur halb zufrieden sein kann.
#2
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8138
Alleine die WLAN-Call Abrechnung der Telekom ist schon eine Frechheit. Die würde ich bei Reisen pauschal abschalten und nur ganz explizit für bestimmte Fälle wieder einschalten. Dumm, wenn man sich daran gewöhnt hat und das vergisst.
#3
customavatars/avatar143071_1.gif
Registriert seit: 05.11.2010
Alpenvorland
Fregattenkapitän
Beiträge: 2857


So läuft das bei o2 ;-)
#4
customavatars/avatar123259_1.gif
Registriert seit: 14.11.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 243
und ich bin ab morgen im urlaub in spanien. hatte dort sonst immer eine prepaid karte der spanischen vodafone genutzt, und traue dem frieden vorerst nicht, werde die wohl wieder aufladen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Japan Display entwickelt komplett durchsichtigen Fingerabdrucksensor

Logo von IMAGES/STORIES/2017/JDI

Japan Display (JDI) hat einen neuen Fingerabdrucksensor entwickelt, welcher laut Hersteller komplett durchsichtig integriert werden kann. Aufgrund der transparenz sei es für die Hersteller möglich, den Sensor direkt im Display zu verbauen. Vivo hat vor kurzem ein erstes Smartphone mit einem... [mehr]

Moto G5S im Test: Fast das Brot-und-Butter-Smartphone

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MOTO_G5S

Halbjahres- statt Jahresrhythmus: Ungewöhnlich schnell hat Motorola respektive Lenovo das Moto G5 und Moto G5 Plus überarbeitet. Offiziell handelt es sich beim Moto G5S und Moto G5S Plus zwar jeweils nur um eine Special Edition, tatsächlich aber sind die Änderungen nicht unerheblich.... [mehr]

HTC U11 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HTC_U11_TEST

Auf 10 folgt U11: Was falsch klingt, ist nach Ansicht HTCs die logische Weiterentwicklung des letztjährigen Flaggschiffs. Denn nicht nur die Technik wurde auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht, auch neue Funktionen wie Edge Sense oder Active Noise Cancelling sollen Käufer locken. Doch dass... [mehr]

Apple iPhone 8 Plus im Test: Kraftprotz mit Adlerauge

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_8_PLUS

8 oder X? Apple macht es iPhone-Interessierten in diesem Jahr besonders schwer. Lautete die Frage in den letzten Jahren „Klein oder groß?", heißt es nun: Klein oder groß und teuer oder sehr teuer? Schließlich verlangt Apple für das iPhone X einen satten Aufpreis gegenüber dem iPhone... [mehr]

OnePlus 5 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ONEPLUS_5_2

Auch drei Jahre nach dem ersten Modell gilt OnePlus noch immer als der Rebell unter den Smartphone-Herstellern. Doch viel ist vom ursprünglichen, ganz eigenen Ansatz nicht mehr übrig geblieben. Man zählt mehrere hundert Mitarbeiter und ist kein Startup mehr, verkauft seine Geräte zumindest... [mehr]

Huawei Mate 10 Pro im Test: KI und schmaler Rand reichen nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATE_10_PRO_TEST

Den zweiten Platz fest im Blick: Mit Smartphones wie dem Mate 9 und P10 konnte Huawei sich als drittgrößter Smartphone-Hersteller behaupten, nun soll der Platz hinter Samsung erreicht und Apple damit verdrängt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Mate 10 Pro, das nicht nur das... [mehr]