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Mixed Reality: Auch ASUS und Dell kündigen entsprechende Headsets an

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Nicht nur von Lenovo wird es eine Mixed-Reality-Brille für das Creators Update von Windows 10 geben, sondern auch von ASUS und Dell. Die beiden Hersteller kündigten ebenfalls zur IFA 2017 in Berlin ihre eigenen Lösungen an, welche noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden.

Technisch liegen beide Modelle dicht beieinander und entsprechen größtenteils dem gestern vorgestellten Lenovo Explorer, welches sich wiederum strickt nach den Vorgaben Microsofts richtet. Beide Headsets verfügen über zwei integrierte Bildschirme, die jeweils mit 1.440 x 1.440 Bildpunkten auflösen und je nach Leistungsfähigkeit des angeschlossenen Windows-PCs mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 oder 90 Hz arbeiten. Beide Displays messen 2,89 Zoll in der Diagonalen und sollen eine Helligkeit von mindestens 100 Nits erreichen.

Angeschlossen werden beide Headsets über HDMI und USB und bestimmen die Position ihres Trägers bzw. dessen Blickrichtung über ein sogenanntes Inside-Out-Tracking, für das zwei Kameras links und rechts auf der Vorderseite des Headsets angebracht wurden. Insgesamt sollen beide Headsets unter 400 g wiegen und wären damit deutlich leichter als beispielsweise die Oculus Rift oder die HTC Vive.

Die Kontrolle im virtuellen Raum wird über zwei Motion-Controller übernommen, die von den Herstellern teilweise separat für etwa 99 Euro angeboten werden. Für jede Hand gibt es wie bei der HTC Vive einen Controller mit Joystick und weiteren Bedienelementen. Die Kommunikation zwischen Headset und Controller erfolgt dabei ebenfalls über das Tracking durch die beiden Kameras im Headset.

Auch wenn Microsoft für die Mixed-Reality-Brillen mindestens einen Intel-Core-i3-Prozessor mit integrierter Grafiklösung vorschreibt, dürfte man für mehr als nur Microsoft Office, den Browser oder für das Ansehen von 360-Grad-Videos mehr Rechenleistung benötigen. Ein leistungsstarker Windows-PC ist also auch hier Pflicht, um die Headsets sinnvoll einsetzen zu können.

Voneinander unterscheiden sich die Modelle eigentlich nur optisch. Während Dell bei seinem Visor-System auf ein weißes Design mit Klavierlack-Optik setzt, ist das ASUS HC102 deutlich klobiger. Überzeugen kann vor allem das Tragesystem des Dell-Modells, welches wir bereits im Rahmen der Gamescom ausprobieren konnten. Vorteil hier: Für Pausen muss nicht das komplette Headset abgenommen werden. Für Abkühlung unter dem Headset lässt sich das Visier wie bei einem Helm nämlich auch öffnen.

Preislich liegen die beiden Headsets ebenfalls nah beieinander. Für das Dell Visor werden ab dem 17. Oktober in Deutschland 349 Euro ausgerufen, die beiden Referenz-Controller müssen für weitere 99 Euro zusätzlich erworben werden. ASUS will für seine Variante inklusive zweier Controller 449 Euro haben und orientiert sich damit an Lenovo.

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