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HTC, Oculus und Steam feilen am VR-Start

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HTC ViveAb dem 28. März erhalten die ersten Vorbesteller der Oculus Rift ihre VR-Headsets und auch im Einzelhandel sollen ab dann einige Stückzahlen abgesetzt werden. Bei HTC hat man bereits ebenfalls zehntausende Vorbestellungen für die HTC Vive entgegengenommen und auch hier sollen die ersten Auslieferungen ab Anfang April beginnen. Somit ist klar, dass sich beide Hersteller auf den baldigen Start des Ökosystems vorbereiten und Hard- sowie Software auf einen vorerst finalen bzw. auslieferungsreifen Zustand bringen.

Bei der Oculus Rift können sich alle Nutzer ab dem 28. März auf 30 bereits fertige Spiele stürzen. Teilweise werden diese exklusiv sein, teilweise aber auch auf der HTC Vive angeboten und so zeichnet sich ab, dass in den ersten Tagen ein ausreichendes Angebot an VR-Spielen und Anwendungen geboten werden kann. The Climb von Crytek, The Lab von VALVE und ProjectCARS sind sicherlich nur die prominentesten Beispiele.

Auch bei AMD, NVIDIA und Steam bereitet man sich auf den Start vor und so wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Treiber- und Firmwareupdates veröffentlicht. Während wir die Grafiktreiber für Radeon- und GeForce-Modelle nicht veröffentlichen dürfen, aktualisiert Steam seine SteamVR-Plattform nahezu im Tagesrhythmus. So wurde die SteamVR-Oberfläche zunächst eingeführt und immer weiter verbessert. Auf ihr können klassische 2D-Bedienelemente, wie Windows, der Steam-Store aber auch 3D-Spiele und Filme so gespielt bzw. abgespielt werden als würden sie auf einer großen Leinwand dargestellt.

Im Falle der HTC Vive wurde zudem der Funktionsumfang etwas erweitert. So haben die Link-Boxen, die für das Tracking verantwortlich sind und in zwei gegenüberliegenden Seiten des Raumes aufgestellt werden müssen, eine Bluetooth-Verbindung aktiviert bekommen, die sie drahtlos mit der Basisstation verbinden. Für die Stromversorgung muss aber natürlich weiterhin das USB-Kabel angeschlossen sein. Zukünftig wird es aber möglich sein, ein Firmware-Update per drahtloser Verbindung durchzuführen. Außerdem erhalten die Link-Boxen einen Standby-Modus und schalten sich bei Nichtverwendung weitestgehend ab. Dies gilt aber nur für die finale Version der HTC Vive. Die Vive Pre als Vorabversion muss auf diese Funktion verzichten.

Bei Oculus wird ebenfalls an den letzten Fehlerverbesserungen geschraubt und so häuften sich auch hier in vergangenen Tagen die Firmware-Updates. Ob damit auch zum Start in wenigen Tagen alles reibungslos laufen wird, wird sich noch zeigen müssen.

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