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Quartalszahlen

AMD deutet nächste Xbox-Generation für 2027 an

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AMD deutet nächste Xbox-Generation für 2027 an
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AMD hat im Rahmen der Bekanntgabe seiner neusten Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 am Dienstagabend erstmals konkrete Hinweise auf den Launchzeitpunkt der nächsten Xbox-Generation gegeben. So äußerte sich die AMD-Chefin Lisa Su während des Earnings Calls äußerst positiv über den Fortschritt der Semi-Custom-SoC-Entwicklung für Microsofts kommende Konsole und stellte in Aussicht, dass diese für 2027 geplant sei. 

Diese Aussage stellt damit die erste verbindliche Zeitleiste dar, seit Microsoft und AMD ihre strategische Partnerschaft für die nächste Xbox-Generation im Juni 2025 offiziell bestätigt hatten. Der 2027er-Termin würde der Xbox Series X/S folgen, die jetzt seit mehr als sechs Jahren auf dem Markt sind – ein ungewöhnlich langer Generationszyklus für eine Spielekonsole.

Über spezifische Hardware-Details gibt es bislang wenig Bestätigung von offizieller Seite. Gerüchte und Branchenberichte deuten jedoch auf einen hybriden Ansatz hin – möglicherweise ein Chip, der PC- und Konsolen-Funktionalität vereint und Abwärtskompatibilität mit der Xbox Series bietet. Die genaue technische Ausrichtung bleibt jedoch weiterhin Spekulation, bis Microsoft selbst Angaben zur Hardware macht.

Für AMD ist die Partnerschaft eine wichtige: Der Gaming-Umsatz wird stark von Konsolenchips beeinflusst. Im vierten Quartal 2025, das im Dezember endete, spielte die Sparte einen Umsatz in Höhe von rund 843 Millionen US-Dollar ein, was einem deutlichen Rückgang zum Vorquartal, aber auch einer guten Steigerung im Jahresvergleich entspricht. Traditionell werden neue Konsolen im dritten Quartal ausgeliefert und gehen dann im vierten Quartal in den Verkauf bei Sony und Microsoft – ein Muster, das sich 2027 wiederholen dürfte.

Insgesamt erzielte der Chipkonzern zum Weihnachtsgeschäft einen Gesamtumsatz von 10,27 Milliarden US-Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal mit 7,66 Milliarden US-Dollar. Treiber war vorwiegend das Data-Center-Geschäft, das AMD rund 5,38 Milliarden US-Dollar einbrachte. Die Client-Sparte mit den Ryzen-Chips verbuchte einen Rekordumsatz von fast 3,1 Milliarden US-Dollar. 

Unterm Strich erzielte AMD operativ einen Gewinn in Höhe von rund 1,75 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 erlöste man ca. 34,64 Milliarden US-Dollar und strich etwa 3,69 Milliarden US-Dollar Gewinn ein. Für das aktuell laufende, erste Quartal 2026 erwartet AMD leicht rückläufige Zahlen.

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