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Mining-Boom: Samsung startet Massenproduktion spezieller Mining-Chips

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samsungDer Mining-Boom rund um Kryptowährungen wie Bitcoin hält weiterhin an. Dies führt auch dazu, dass die Preise für Grafikkarten weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben. Der Chiphersteller TSMC hat auf die Nachfrage bereits reagiert und produziert laut eigenen Angaben für das chinesische Unternehmen Bitmain inzwischen mehr Wafer mit speziellen Mining-Chips als GPUs für NVIDIA. 

Neben TSMC hat nun auch Samsung damit begonnen, sogenannte ASICs (Application-Specific Integrated Circuit) in der Massenproduktion herzustellen. Die speziellen Chips werden für die Generierung von Kryptowährungen eingesetzt und von Herstellern für Mining-Hardware bestellt. Vor allem die chinesischen Firmen würden eine ungebrochen hohe Nachfrage nach ASICs haben und deshalb produziert sowohl Samsung als auch TSMC die speziellen Chips auf Hochtouren.

Die ASICs könnten zwar im Vergleich zu Grafikkarten die Berechnungen einer Kryptowährung effizienter erledigen, allerdings sind diese Chips auch deutlich unflexibler. Sollte sich die Berechnung für eine Kryptowährung ändern, können Nutzer mit den ASICs nichts mehr anfangen. Bei Grafikkarte hingegen wäre eine Anpassung bei einer veränderten Berechnungsmethode problemlos möglich.

Ob durch die Produktion von ASICs bei Samsung die Preise für Grafikkarten mittelfristig wieder fallen werden, kann derzeit nicht vorhergesagt werden. Dies ist sicherlich auch vom Kursverlauf der Währungen abhängig.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 21985
Unpraktisch bei dieser News:
Es wird verschwiegen, dass der aktuell wohl größte GPU-Mining-Bereich rund um Ethereum bzw. auf diesm Algorithmus basierendenen Coins gar nicht auf ASICs lauffähig ist, womit das Thema GPU-Knappheit hier kaum eingedämmt wird.
Das gilt nebenbei auch für weitere Algorithmen, so dass eine ASIC-Fertigung nru sehr bedingt hilft. Diese ASICs landen in einem Bereich der schon seit längerem nicht mehr effizient mit GPUs gemined werden kann.
#2
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25502
Wenn man bedenkt, wie viel Rechenleistung hier für "nichts" verbraten wird, ist man schier fassungslos.
Was könnte man mit all der Rechenleistung sinnvolles berechnen?

"Im weltweiten Vergleich bedarf das Mining mehr Strom als 159 einzelne Länder. Während Irland zum Beispiel nur rund 25 Terawattstunden pro Jahr benötigt, verschlingt das Bitcoin-Schürfen ganze 29,05 Terawattstunden."

Das ist doch Wahnsinn, mal ehrlich.

https://www.com-magazin.de/news/blockchain/so-strom-verschlingt-bitcoin-mining-1438408.html
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