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Nissan treibt ebenfalls das autonome Fahren voran

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Nissan arbeitet aktuell – wie viele andere Hersteller – an selbstfahrenden Autos. In Japan veröffentlichte der Hersteller 2016 etwa bereits den Sedan Serena, ein selbst entwickeltes Auto für das semi-autonome Fahren bei einspurigem Verkehr. ProPilot nennt sich die Plattform, welche bei Nissan als Basis dient. 2018 soll ProPilot stark erweitert werden und dann auch bei mehrspurigem Verkehr auf Autobahnen funktionieren. Bis 2020 plant man noch größer und will auch bei schwierigen Verkehrsbedingungen, etwa im Stadtverkehr, größtenteils autonomes Fahren via ProPilot ermöglichen.

Besitzer aktuelle Nissan / Sedan Serena sollen ihre Fahrzeuge sogar mit einem Upgrade aufrüsten können. Details dazu, also inwiefern etwa auch neue Hardware notwendig sein könnte, sind aber aktuell noch offen. Nissan experimentiert dabei interessanterweise mit sehr unterschiedlichen Techniken, die sich je nach Land und Anwendungsszenario unterscheiden. Beispielsweise nutzt Nissan andere Software und Sensoren für autonomes Fahren im Stadtverkehr als auf Autobahnen. Man darf gespannt sein, ob sich diese besondere Herangehensweise in Zukunft auszahlen wird.

Neben Nissan arbeiten auch Hersteller aus der Automobilbranche wie BMW und Daimler sowie IT-Unternehmen wie Apple, Google und Uber an Fahrzeugen für autonomes Fahren. Gemeinsam ist allen Parteien, dass man einen der wichtigsten Zukunftsmärkte in selbstfahrenden Autos erkennt. So könnte durch derartige Automobile die gesamte Fahrzeugindustrie revolutioniert werden. In Deutschland ist man da allerdings noch vorsichtig, so dass man die Zukunft abwarten muss.

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