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Eindrücke vom ASUS-ROG-Fan-Event in Berlin

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Am vergangenen Samstag enthüllte ASUS im Rahmen eines ROG-Events in Berlin nicht nur seine ROG GeForce GTX 1080 Ti Poseidon und stellte mit dem Maximus IX Extreme eines der teuersten Mainboards aus, sondern hatte natürlich auch zahlreiche andere, aktuelle Gaming-Produkte der „Republic of Gamers“-Reihe mit im Gepäck. Darunter zum Beispiel den ASUS PG27UQ oder den Rapture GT-AC5300, welche man erst zu Beginn des Jahres zur CES 2017 in Las Vegas präsentierte.

Erster Gaming-Router von ASUS

Der ASUS ROG Rapture GT-AC5300 ist der erste Gaming-Router der Taiwaner, welcher mit seinen acht WiFi-Antennen im WLAN Geschwindigkeiten von bis zu 5,3 GBit/s erreichen soll. Hierfür spannt das Gerät ein 2,4-GHz-Funknetz sowie zwei weitere im 5,0-GHz-Frequenz-Band auf und kommt so kumuliert auf mehrere Geräte auf diese Übertragungsraten. Laut ASUS sollen es die beiden 5,0-GHz-Netze auf jeweils 2.167 Mbit/s bringen, während das 2,4-GHz-Band weitere 1.000 Mbit/s erreicht.

Damit die Netzwerk-Daten möglichst schnell verarbeitet werden können, gibt es einen 1,8 GHz schnellen Quadcore-Prozessor, der auf einen 1 GB großen DDR3-Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Intern steht außerdem ein 256 MB großer Flashspeicher bereit, welcher zu einem großen Teil vom Betriebssystem beansprucht wird. Dieses ermöglicht nicht nur die Einbindung von externen Festplatten im Netzwerk über USB oder die Einrichtung eines Netzwerk-Druckers, sondern erlaubt außerdem das Aufsetzen eines VPN-Servers und bringt rudimentäre NAS-Funktionen mit sich. Für drahtgebundene Netzwerk-Geräte gibt es acht Gigabit-Ethernet-Schnittstellen; eine WAN-Schnittstelle und zwei USB-3.1-Schnittstellen sind auf dem I/O-Panel ebenfalls mit dabei.

Insgesamt bringt es der Gaming-Router, welcher Spieledaten automatisch filtert und priorisiert, auf Abmessungen von 245 x 245 x 65 mm. Preislich wird man für den ASUS ROG Rapture GT-5300 rund 560 US-Dollar einplanen müssen. Losgehen soll es bereits in Kürze.

2.000-Euro-Monitor mit HDR

Ein weiteres Highlight, welches am Wochenende von den Event-Besuchern ausprobiert werden konnte, war der ASUS ROG PG27UQ – der erste Monitor mit G-Sync-Unterstützung und HDR-Unterstützung. Der 27 Zöller löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und arbeitet mit einer Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Beim Panel setzt ASUS auf eine IPS-Lösung mit Quantum-Dot-Beleuchtung. Anschlussseitig werden einmal DisplayPort 1.4 und zwei HDMI-2.0-Ports geboten. Wie der neue 3D-Beschleuniger soll auch der ASUS ROG PG27UQ gegen Ende des zweiten Quartals auf den Markt kommen. Dann wird man allerdings tief in die Tasche greifen müssen: Stolze 1.999 Euro möchte ASUS dann für ihn haben.

Spielen mit den Profis

Ansonsten stellte ASUS seinen ROG GR8 II aus, welchen wir erst kürzlich mit Intel Core i7-7700 und NVIDIA GeForce GTX 1060 ausführlich auf den Prüfstand stellten, und ließ die rund 300 Event-Teilnehmer auf über 60 Gaming-Rechnern miteinander spielen. Angespielt werden konnten unter anderem „Quake Champions“ und „Prey“. Fans von Overwatch konnten den Profis von „Ninjas in Pyjamas“ (NiP) in einem Turnier über die Schultern schauen und ihr Können gegen die Twitch-Profis unter Beweis stellen.

Anwesend waren außerdem zahlreiche bekannte Streamer wie „LTZonda“, „Mickalow“, „aSmoogl“ und „Paracetamor“ oder „Proxy Fox“. Am Event teilnehmen konnten ausgewählte ASUS-Fans, die sich im Vorfeld bewerben hatten und ausgewählt wurden.