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ARD und ZDF sollen ab 2018 mehr Freiraum im Internet erhalten

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ard logoDer öffentlich-rechtliche Rundfunk muss in Deutschland bisher mit einigen Einschränkungen leben, wenn es um die Präsenz im Internet geht. Deswegen dürfen beispielsweise die Inhalte in Mediatheken nicht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stehen. Hintergrund ist, dass das öffentlich-rechtliche Angebote nicht in ein unausgeglichenes Konkurrenzverhältnis zu privatwirtschaftlichen Medien treten soll.

Allerdings haben die Ministerpräsidenten am Freitag beschlossen, dass ARD, ZDF, Deutschlandradio und Co. nicht nur mehr Freiheit für ihre redaktionellen Angebote im Internet erhalten, sondern Inhalte auch länger zur Verfügung stehen dürfen. 

Das ist natürlich im Sinne der Sender, die schon lange versuchen, online mehr Angebote zu etablieren. Malu Dreyer, die Leiterin der Rundfunkkommission der Länder, hat bestätigt, dass die bisherige Sieben-Tage-Regelung wegfallen werde. Stattdessen solle „aufwendungsneutral und zeitgemäß ausgedehnt werden“. Die Änderungen sollen in eine überarbeitete Version des Rundfunkstaatsvertrags Einzug halten, der 2018 mit allen Details verhandelt wird.

Das Verbot der Presseähnlichkeit solle zwar erhalten bleiben, aber Dreyer weicht sehr vage auf: „Es ist nicht vorstellbar, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk heutzutage nicht die Möglichkeit hat, auch online bestimmte Dinge zu tun.“ Was das für die Praxis am Ende konkret bedeutet, wird sich dann 2018 wohl zeigen.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat erklärt, dass es sinnvoll sei, den derzeit geltenden Auftrag der Rundfunkanstalten zu konkretisieren, da es aktuell ohnehin kaum eine Begrenzung für die Textberichterstattung gebe. Zudem bemängelt man: „Das bestehende Kontrollsystem durch die Rundfunkräte scheint insoweit ebenfalls nicht ausreichend funktionsfähig. Diese beiden Punkte müssen in der weiteren Debatte geklärt werden.

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) wünscht sich ebenfalls eine deutlichere Definition des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Man sei allgemein dagegen, ARD und ZDF mehr Freiheiten im Netz einzuräumen und ist somit skeptisch gegenüber den Plänen von Dreyer. Im Dezember wird dabei zunächst die 21. Änderung des Rundfunkstaatsvertrages unterzeichnet. Erst mit der 22. Änderung sollen 2018 die neuen Freiheiten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet Einzug halten.

Wenig überraschend lobt die ARD-Vorsitzende Karola Wille die Pläne hingegen und tätigt eine für viele vermutlich paradox anmutende Aussage. Denn es sei zu befürworten, „dass die Politik die Interessen unserer Nutzerinnen und Nutzer in der digitalen Welt im Auge hat“. Das ist natürlich eher eine subjektive Meinungsäußerung von Wille, da das aktuelle Stammpublikum von ARD und ZDF mit einem Durchschnittsalter von über 60 Jahren bisher auch ohne verstärktes Engagement des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet zurecht gekommen ist und die Akzeptanz des aktuellen öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei jüngeren Generationen in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen hat.

Sicherlich wird es noch viele Debatten um die Thematik geben, denn viele Presseverleger befürchten, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch die staatliche Finanzierung den Wettbewerb im Internet verzerren könnte.

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Kommentare (67)

#58
Registriert seit: 03.05.2013

Bootsmann
Beiträge: 649
Boehse
Das sehe ich als Kompliment.
Dann zerlegen wir deine Argumente.
Du sagst:
Wenn man sich anschaut was die für einen Dreck finanzieren, da überkommt mich stets das blanke Kotzen
Ein rein persönliches Urteil auf Basis deiner selbst. Konkrete Beispiele sind nicht vorhanden. Unzählige Beispiele wurden aufgezeigt, dass es für verschiedene Menschen eben ein unterschiedliches Angebot braucht und dieses auch geliefert wird. Das zahlreiches Wissen vermittelt wird, habe ich auch an unzähligen Beispiele aufgezeigt. Praktisch wie Theoretisch hast du damit Null argumentativ deiner Meinung einen Inhalt gegeben.

Würde man dem Bildungsauftrag wirklich nachkommen und nicht jeden Blödsinn und irwitzige Renten damit finanzieren, wäre das ja noch ok.
Anhand meiner vorgezeigten und überprüfbaren Beispiele kommen die ÖR den Bildungsauftrag nach. Es ist also eine Unwahrheit die du hier schreibst und somit gibst du deiner Meinung Null Inhalt.
Das Versorgungssystem entspricht dem der Angestellten des öffentlichen Dienst. Programmgelder werden nicht für die Pensionen verwendet.
Damit bist du schon wieder argumentativ ohne Inhalt.

Naja.. bei dem einen mach ich mich selbstständig und entscheide ob ich will. Bei dem anderen muss ich mir Augen und Trommelfell ausstechen
Thema Krankenkasse als Vergleich. Mag sein das du jung und gesund bist, doch wenn das Alter ruft wird es schwierig. Zudem wird es dann massiv teuer für dich, wenn du dich dann plötzlich auf der Suche nach einer Krankenkasse machst, wenn du Hilfe brauchst. Auch ist es dermaßen unsolidarisch sich auch als Selbstständiger nicht zu versichern. Denn ein Unfall ist schnell geschehen, natürlich muss dir geholfen werden und die Gemeinschaft muss dann erst einmal die Kosten übernehmen. Ob du mit so einer Einstellung die richtige Person bist, um über dieses Thema ÖR zu Urteilen, ist für mich sehr fraglich.
Dein Trommelfell und Augen ausstechen ist nur eine Phrase und rein eine persönliche Meinung. Mit unzähligen Beispiele widerlegt, denn es gibt sehr gute Angebote bei den ÖR. Insgesamt mal wieder eine Aussage, die für mich deutlich macht, dass du nicht verstanden hast, dass wir in einer Gemeinschaft leben.

An dieser Stelle zu oooverclocker
Deine Behauptung über millionenschwere Gehälter bedürfen Fakten. Denn so ist dies mal wieder nur günstigste Polemik ohne Inhalt. Auch wurde hier schon mehrfach widerlegt, dass das Angebot nur Schrott vermittelt. Also auch nur eine reine Meinung ohne Substanz.

Um was geht es also? Nur um die 210€
Dafür wird ein Aufstand gemacht und mit Wörter um sich geworfen die keine Argumente sich, sondern rein egoistische Anschauungen vertreten. Da bleibt nur der Gedanke, ihr lebt in einem falschen System. Wir in Deutschland leben in einer Gemeinschaft.

In der Schweiz kostet es 450€
In Dänemark 330€
In Österreich 280€

Dabei gäbe es unzählige andere Fronten bei denen es sich lohnt zu kämpfen.
Beispiele:
Steuern:
Bund der Steuerzahler beklagt 30 Milliarden Steuerverschwendung pro Jahr
Jährlich werden 50 Milliarden und mehr Steuern hinterzogen.
Dabei sind noch nicht einmal die Firmen mit eingerechnet die legale Mittel verwenden um kaum bis keine Steuern zu zahlen und trotzdem werden immer wieder die Parteien gewählt, die unsere Regierung bilden, die sich gegen schärfere Gesetzte aussprechen.

VW:
Der VW Konzern wird die Update Aktion von der Steuer absetzen.

Die ganzen Menschen, die Apple, Facebook, Google nutzen, Firmen die kaum bis keine Steuern zahlen.

Aber einen Aufstand veranstalten, wenn es um die ÖR geht.
#59
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Zitat DTX xxx;25908581
Deine Behauptung über millionenschwere Gehälter bedürfen Fakten. Denn so ist dies mal wieder nur günstigste Polemik ohne Inhalt.

Was verdient denn bitte ein Gottschalk? Du machst es mir doch nur minimal schwerer, indem Du jetzt verlangst, dass ich konkrete Beispiele bringe und hoffst, dass ich irgendwann keine Lust mehr habe, meine Freizeit für eine weitere Antwort zu opfern :lol:

Zitat DTX xxx;25908581
Auch wurde hier schon mehrfach widerlegt, dass das Angebot nur Schrott vermittelt.

Wenn man im Volksmund sagt "nur Schrott" ist jedem klar, dass darunter vielleicht ganz vereinzelt Ausnahmen fallen - korrekterweise müsste man sich so ausdrücken, dass der massiv überwiegende [U]Hauptanteil[/U] unbrauchbar ist (Timesink und niveaulos). Beispiele: Diese ganzen Krempel-, Trödel-, Entrümpelungs-, Volksmusik-, Koch- und Quizsendungen. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem objektiven Schrott, der gesendet wird.

Zitat DTX xxx;25908581
Um was geht es also? Nur um die 210€
[...]
In der Schweiz kostet es 450€
In Dänemark 330€
In Österreich 280€

1. Sind 210€ für einen Ein-Mann-Haushalt pro Jahr sehr viel Geld. Nehmen wir mal an, jemand hätte im Monat 900€ brutto. Dann sind die 17,50, die er im Monat zahlen muss, bereits etwa 2,5% seines gesamten Nettoeinkommens. Das heißt, es ist vergleichbar mit einer um knapp 2% höheren Einkommenssteuer.
2. Aber das ist ja nicht das größte Problem, sondern die ÖR können das Geld rausschmeißen und am Ende muss es ja quasi genehmigt werden, bevor ehemalige ÖR-Mitarbeiter keine Pension mehr bekommen. Deshalb soll der Beitrag ja in den nächsten Jahren auf über 20€ ansteigen und noch viel weiter. Es ist ein Fass ohne Boden, obwohl die Inhalte immer weniger Leute sehen wollen, weil die Betrachter einfach wegsterben.
3. Wer schaut sich denn Schweizer, Dänisches, oder Österreichisches öffentliches Fernsehen an? Anscheinend kann das Modell öffentlichen Rundfunks ja nicht sonderlich erfolgreich sein, denn Filmsender, wie AXN, Sportsender wie Sky Bundesliga, Musiksender und Pornosender sind eigentlich die begehrten, für die sich die Leute sogar aus dem Ausland von Bekannten die Smartcards besorgen lassen, um sie per Satellit zu sehen. Und wir reden da nur von der Zielgruppe, die überhaupt noch fern sieht.
Einen Bommes, der in 5 Minuten gerademal 1 völlig unwichtige Frage durchexerziert, braucht man nur, wenn man mit seinem Leben schon fast am Ende ist, weil einem nichts besseres mehr einfällt... Pure Timesink. Und einen Schreyl, der bei einem Bericht über Italien zu 50% der Sendezeit sein Gesicht in Nahaufnahme filmt, und komplett inhaltslosen Mist von sich gibt, benötigt auch niemand.
Früher gab es aus 2 Gründen Fernsehen: 1. Für die Nachrichten und 2. für Wetten, dass...?
Wetten dass...? ist weg - hätte in der letzten Verfassung aber auch keiner mehr brauchen können, und die Nachrichten sind mittlerweile einfach nur noch ein Bewerten, der Informationen, die schon jeder im Internet gelesen hat, durch die Nachrichtensprecher. Mit solcher tendenziöser Berichterstattung kann man auch nur was anfangen, wenn man der gleichen Meinung ist, oder zu unsensibel, zu erkennen, wie die Wörter tendenziös betont werden und welche Suggestivfragen aufgeworfen werden.


Zitat DTX xxx;25908581
Bund der Steuerzahler beklagt 30 Milliarden Steuerverschwendung pro Jahr

Ja, die Organisation erlaubt sich auch oft Schnitzer, wenn es nicht gerade so offensichtlich wie bei der Elbphilharmonie ist. Man kann sich also durchaus darum streiten, ob jetzt Steuern in den aufgezählten Fällen wirklich verschwendet wurden.
Jedenfalls macht es das nicht besser, wenn 8,5 Mrd. davon in den ÖR verschwendet werden.

Zitat DTX xxx;25908581
Jährlich werden 50 Milliarden und mehr Steuern hinterzogen.

Was hat das jetzt mit der Diskussion zu tun? -> Kann nur der Staat selbst regeln.
Die weiteren Punkte haben auch keinen Zusammenhang mit der Diskussion.



/Ironie on In Syrien werden Menschen erschossen - Aber wegen der Rundfunkgebühr einen Aufstand veranstalten... Ein Top-Argument /Ironie off
#60
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Registriert seit: 12.02.2017

Matrose
Beiträge: 17
Zitat oooverclocker;25907420
Denn vor 40 Jahren gab es eben nur Zeitung, Radio und Fernsehen als alltägliche Medien. Und da ergibt es einen Sinn, eine Versorgung bereitzustellen, zu der jeder Zugang hat.
Heute gibt es das Internet und es hat jeder Zugang zu dermaßen vielen Diskussionen, Meinungen, Forschungsergebnissen usw., dass es gar keinen Grund mehr gibt, von staatlicher Seite etwas sicherzustellen. Die Grundversorgung besteht bereits und nimmt weiter zu und somit drehen sich die Daumenschrauben auf den ÖR Jahr für Jahr weiter.



Das steht doch weiter oben schon, der Auftrag entspringt unserer Verfassung, nicht dem Wille des Staates.
Noch gilt das Internet nicht als Teil der Grundversorgung und selbst wenn es das tut egalisiert das nicht ex nunc alle anderen Formate, es kommt vielmehr ergänzend hinzu.
Und selbst wenn wir hypothetisch annehmen, dass es keine Fernsehsendungen mehr gibt, besteht der Auftrag weiterhin im Internet fort. Das dahinter liegende Prinzip ändert sich nicht, auch nicht dadurch, das x-mal mehr Informationen zur Verfügung stehen als zuvor.
Es ist ein Schutzmechanismus, um eine Plattform mit einem breiten Angebot zu ermöglichen auf das weder Staat noch private Gruppen zu viel Einfluss nehmen können und auf das alle zugreifen können.


Zitat oooverclocker;25907420
Das erkennen im Übrigen mittlerweile auch einige Richter. Und ich kann vor dem Herrn in diesem Fall nur den Hut ziehen, denn er hat die meiner Ansicht nach beeinflussten deutschen Instanzen intelligent umschifft und seine Frage direkt an den unabhängigen EUGH gerichtet.



Das was das LG Tübingen moniert ist die Art und Weise wie dieser Beitrag erhoben und eingezogen wird, nicht die Quelle aus der er erwächst!


Zitat oooverclocker;25907420
Somit ist von der unabhängigen Instanz, denke ich, tatsächlich zu erwarten, dass die Rundfunkgebühr für illegal erklärt wird.



Ausnahmslos alle Richter hier sind unabhängig, das ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt eines Rechtsstaats.
Und selbst für den Fall, dass der EuGH den Rundfunkbeitrag für unvereinbar mit europäischem Recht hält, muss eine neue Reglung geschaffen werden um den Beitrag einzuziehen, notfalls wieder gerätbezogen.


Zitat oooverclocker;25907420

Noch nicht, aber ich bin kurz davor.



Du bist nicht der Erste und du wirst nicht der Letzte sein. Wenn du das wirklich angehen solltest wünsche ich dir viel Erfolg, ehrlich! Es ist ein langer und steiniger Weg.


@DragonTear
Danke!
#61
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Zitat King Loui;25909628
Das steht doch weiter oben schon, der Auftrag entspringt unserer Verfassung, nicht dem Wille des Staates.

Da sind wir schon bei zwei verschiedenen Ansichten. Meiner Meinung nach tut es das absolut gar nicht. Das vom Staat selbst freie Quellen bereitgestellt werden müssen, steht nicht dort. Ich finde das extrem konstruiert, wenn man daraus herleiten möchte, dass der Staat den Auftrag hätte, ein Rundfunkprogramm zu bieten. Wenn Du anderer Meinung bist, ist hier eigentlich schon der Punkt erreicht, wo weitere darauf aufbauende Argumentationen sinnlos werden, zumindest, wenn Du mich damit ansprechen möchtest.

Zitat King Loui;25909628
Und selbst wenn wir hypothetisch annehmen, dass es keine Fernsehsendungen mehr gibt, besteht der Auftrag weiterhin im Internet fort.

Nehmen wir an, es gäbe einen Auftrag, die Leute mit einem Fundament an Information zu versorgen, um sie an der Gesellschaft teilhaben zu lassen, dann wäre es auch mit weniger als 50 Cent möglich. 1 Sender mit Tagesschau, 1 Kinderprogramm um 18 Uhr, morgends einschläferndes Frühstücksfernsehen für Hausfrauen und mittags eine Sportsendung. Abends 1 einzelner Film. (In dem optimalerweise nicht jemand tot getreten wird, da das ebenso den Interessen der Gesellschaft widerspricht.)
Erstaunlicherweise war dieses Programm sogar vor vielen Jahren vollkommen ausreichend! Damals hat die Leute das Programm sogar noch interessiert. Heute, wo nur noch Randgruppen fernsehen, sollen plötzlich insgesamt 66 öffentlich-rechtliche Sender nötig sein???

Zitat King Loui;25909628
Das dahinter liegende Prinzip ändert sich nicht, auch nicht dadurch, das x-mal mehr Informationen zur Verfügung stehen als zuvor.

Genau, meine Argumentation ändert sich nämlich genausowenig. Der ÖR geht meiner Ansicht nach weder aus dem GG hervor, noch kann er diesen Umstand dadurch ändern, dass er wuchernd Spartensender in Betrieb nimmt, während die Zuschauerzahlen immer weiter sinken. Es ist offensichtlich nur der verzweifelte Versuch, die anderen Medien durch zwangsfinanzierte Masse wegzudrängen.

Zitat King Loui;25909628
Es ist ein Schutzmechanismus, um eine Plattform mit einem breiten Angebot zu ermöglichen auf das weder Staat noch private Gruppen zu viel Einfluss nehmen können und auf das alle zugreifen können.

Seltsam, dass die Rundfunkräte ausgerechnet zum größten Teil aus Vertretern von CDU und SPD bestehen, und zwar gleichermaßen, obwohl zwischen diesen Parteien eine sehr große Schere in der Stimmenverteilung bestand. Es ist auch kaum verwunderlich, dass diese beiden Parteien im Vergleich immer verdammt gut wegkommen, und man auf "kleine" Parteien, wenn sie einem nicht ins Konzept passen, offensichtlich permanent einprügelt.
Für einen Schutzmechanismus funktioniert er offensichtlich äußerst schlecht und für 8,5 Mrd. Euro ist er gegenüber den zu erwartenden geringen bis gar keinen Folgen, die aufträten, wenn er abgeschafft würde, auch völlig unangemessen teuer.

Zitat King Loui;25909628
Das was das LG Tübingen moniert ist die Art und Weise wie dieser Beitrag erhoben und eingezogen wird, nicht die Quelle aus der er erwächst!

Ich gehe eben davon aus, dass zuvor die falschen Entscheidungen bewusst getroffen wurden, weil man meinte, man tue dies für einen guten Zweck - ebenso wie mit dem ESM. Und ich denke, dass dieser Richter auch hinterfragt, ob es tatsächlich gut ist, den ÖR aufrechtzuerhalten, oder ob er den Preis gar nicht wert ist. Sonst würde er ja vielleicht auch versuchen, sich möglichst der Linie anzupassen, die seine Kollegen fahren, um ein besserer Stammtischkumpel zu sein.

Zitat King Loui;25909628
Ausnahmslos alle Richter hier sind unabhängig, das ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt eines Rechtsstaats.

Die Juristen werden ja auch dazu erzogen, sich der vorherrschenden Meinung anzuschließen, weil es sonst deutlich weniger Punkte gibt. Und mit wenigen Punkten wird man eben kein Richter. Und diese Lehrmeinung ist meiner Ansicht nach überwiegend legislativfreundlich eingestellt und verharmlost Eingriffe wider dem Grundgesetz.


Zitat King Loui;25909628
Und selbst für den Fall, dass der EuGH den Rundfunkbeitrag für unvereinbar mit europäischem Recht hält, muss eine neue Reglung geschaffen werden um den Beitrag einzuziehen, notfalls wieder gerätbezogen.

Auch das sehe ich als gesetzeswidrig an, weil kein Auftrag zur Versorgung besteht. Wenn überhaupt kann man maximal 10 Cent pro Person mehr an Einkommenssteuer verlangen und dafür den Rundfunk bis auf die ARD mit dem einzelnen Sender ARD HD privatisieren. Mit dem Vorbehalt, dass niemals mehr neue Sender dazukommen dürfen oder die Ausgaben sonstwie unangemessen erhöht werden können. Das würde ich dann einfach dulden, selbst wenn ich keinen Informationsauftrag herauslese.




Zitat King Loui;25909628
Du bist nicht der Erste und du wirst nicht der Letzte sein. Wenn du das wirklich angehen solltest wünsche ich dir viel Erfolg, ehrlich! Es ist ein langer und steiniger Weg.

Es ist auch im Einzelfall völlig aussichtslos, weil ich davon ausgehe, dass man es selbst pro ÖR hinbiegen würde, wenn im Gesetz ausdrücklich stehen würde, dass es keinen ÖR geben soll. Die einzige Hoffnung, die ich hätte, wäre, dass der Druck durch Massen an Verfahrensgesuchen dermaßen groß würde, dass die entsprechenden Entscheider von ihren bisherigen Entscheidungen abkommen, weil sie diese nicht mehr vom Volk legitimiert sähen.

Zusammenfassung: Meiner Meinung nach gibt es keinen Auftrag und wenn es ihn gäbe, wird sich auf dessen Grundlage meiner Ansicht nach exzessiv bereichert, statt ihn mit angemessenen Mitteln zu erfüllen.
#62
Registriert seit: 03.05.2013

Bootsmann
Beiträge: 649
Zitat oooverclocker;25909308
.....

1. Sind 210€ für einen Ein-Mann-Haushalt pro Jahr sehr viel Geld. Nehmen wir mal an, jemand hätte im Monat 900€ brutto. Dann sind die 17,50, die er im Monat zahlen muss, bereits etwa 2,5% seines gesamten Nettoeinkommens. Das heißt, es ist vergleichbar mit einer um knapp 2% höheren Einkommenssteuer.
....

Schon zeigst du wieder, dass du nicht fähig bist auf Basis von Fakten zu diskutieren.
Konstruierst einen 900€ Bruttolohn und errechnest daraus, dass dann 17,5 2,5% des Nettolohns sein sollen. Was für ein Quatsch
Zumal man bei 900€ Brutto und eigenem Haushalt aufstocken kann und wohl auch dann noch von den Gebühren befreit ist.

Weiter brauche ich schon nicht mehr lesen, steht nur Quatsch ohne Fakten in deinem Text. Letztlich mal wieder ein Zeichen, du lebst im falschen System. Wenn du in deiner eigenen Ego Blase leben willst, musst du dir eine entsprechende Heimat suchen, diese ist aber ganz sicher nicht in Deutschland.

Nachtrag:
Quarks auf WDR sehr zu empfehlen
exakt auf MDR. Politische und gesellschaftliche Themen.
FrauTV WDR
ARTE Reportagen, Dokus zB 360°

Bei dir bin ich 100% davon überzeugt, dass du weniger als Null Ahnung hast, welchen Informationsgehalt die ÖR bieten. Nur laut bist du und gleichzeitig ohne Fakten.

oooverclocker
Jetzt lese ich es gerade. Du hast meine Beispiele mit den Fronten an denen gekämpft werden solle Null verstanden. Da komme ich mir doch so vor, als wäre ich im ........garten.
Würden nicht jedes Jahr Steuersünder ihre 50 Milliarden Euro verstecken, würdest du weniger Steuer bezahlen. Würden nicht die ganzen Egoisten ihr EI Phone kaufen und Apple damit zeigen, dass sie keine Firma unterstützen werden die keine Steuern zahlen, würde Apple Steuern zahlen und du weniger Lohnsteuer. Würden alle Firmen nicht die legalen Steuertricks nutzen, weil unsere Politik endlich mal was machen würde, würdest du weniger Lohnsteuer zahlen.
Aber anhand deiner Argumentation, die ja praktisch nur eine Meinung auf Basis deiner Selbst ist, kannst du diese Zusammenhänge natürlich nicht erfassen.

Oh man, dieses so nur innerhalb von Sekunden denken und dann abschalten, wird an deinem unüberlegten Beispiel mit den 900E Brutto deutlich.
!. Wie gesagt, bei einem eigenen Haushalt kann man aufstocken und bei diesem geringen Lohn, wird man auch von den Gebühren für ARD und ZDF befreit.
2. Und das ist doch das entscheidende. Gerade in den ÖR werden die Missstände offen gelegt und diese Niedriglöhne verurteilt. Aber anscheinend, interessiert es die Mehrheit der Deutschen nicht, denn sonst würden diese nicht ständig Regierung wählen, die genau nichts dagegen machen.
Gerade bei den ÖR kann man sich informieren über die Freundschaftsgefallen in Politik und Wirtschaft, aber der große Teil der Bevölkerung macht nichts dagegen.
Nur diese komischen Wutbürger, die gegen Fremde auf die Straße gehen, anstatt gegen diese Steuerver.br.ch.er, Lobbyisten und Multi Millionäre und Milliardäre die Deutsche sind, aber in andere Länder ziehen um Steuern zu sparen, nachdem sie zuerst die komplette Infrastruktur des Deutschlands genossen haben und somit das erreicht haben, was sie geworden sind. ZB Michael Schuhmacher. Der hier geboren wurde. Diese Geburt wurde aus dem Topf der Steuerzahler bezahlt.
Der hier zum Arzt gegangen ist. Der hier zur Schule gegangen ist. Was auch die Gemeinschaft bezahlt hat durch Steuern usw. Als Dank ist er natürlich in die Schweiz gegangen. Und genau so funktioniert der Mensch. Alles nehmen um dann am Ende nichts mehr geben wollen und trotzdem werden diese Leute bejubelt und gefeiert und ihnen das Geld in den Pupsi geschoben durch Fan Artikel.
Hoeneß wird weiter gefeiert, weil es ja für 5 Millionen gutes getan hat, bei 28 Millionen Steuerhinterziehung.
Wir brauchen uns nicht wundern, wenn Europa auseinander bricht und wir wieder Zustände bekommen wie sie vor 1945 2000 Jahre lang waren. Europa kann nur funktionieren, wenn wir gemeinsam dieses aufbauen und weniger nur dem Egoismus umarmen.
Aber bei Menschen die sich so echauffieren über die ÖR, die im Vergleich zur Schweiz extrem günstig sind, eine Medien Anstalt für die Gemeinschaft, wird mir Angst um Bange über die Zukunft Europa.

Übrigens:
Die Europa-Saga (1/6)
Teil 1: Woher wir kommen - wer wir sind. Natürlich bei den ÖR im ZDF
#63
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Zitat DTX xxx;25910674
bei einem eigenen Haushalt kann man aufstocken und bei diesem geringen Lohn, wird man auch von den Gebühren für ARD und ZDF befreit.


Das stimmt so gar nicht. Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich. Als Azubi geht das beispielsweise nur, wenn die Eltern selbst schon fast am Hungertuch nagen.

Zitat DTX xxx;25910674
FrauTV WDR

Das ist jetzt nicht Dein Ernst oder?
"Altern als Frau" -> Okay, kann man mal bringen.
"Schönheitswahn - Warum wehren wir uns nicht...?" -> Sollen wir jetzt hässlich werden oder ist das eine Rechtfertigung, sich als Couch-Potato vor dem Fernseher gammeln zu lassen, oder was soll das Thema bringen? Gegen was soll man sich denn wehren? Wer wird denn irgendwo attackiert?
"Hingeschaut: Problemzonen" -> Also die Sendung davor war für die Feministinnen, die mit der Bierflasche und den Chips vor ihrem Fernseher gammeln wollen und jetzt sollen die Kotztüten angesprochen werden, oder wie soll ich das verstehen?

Ich brauche jetzt gar nicht weiter diese für unsere Gesellschaft komplett nutzlosen Themen durchgehen. Das ist genau das Spiegelbild dessen, was ich beschrieben habe: Es geht ständig nur um "Ich, ich, ich" und Äußerlichkeiten. Nirgends geht es hier um Möglichkeiten, in der Gesellschaft mitzuwirken, damit die Menschheit erfolgreicher wird. Nirgends geht es um Techniken, damit wir produktiver werden, nirgends geht es darum, wie wir unsere Umwelt vor Gefahren effektiv schützen können oder unser Konsumverhalten anpassen können. Würden die Betrachter dieser Sendung stattdessen etwas sinnvolles tun, hätten sie gar nicht die Minderwertigkeitskomplexe, die diese Sendung thematisiert. Genau das ist aber der Ausweg aus dem Wertlosigkeitsgefühl. Etwas sinnvolles tun! Beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit eine Tüte mitnehmen und die Zigarettenstummel einsammeln, wenn man schon da lang läuft.

In den Sendungen aber, geht es nur darum, mit reißerischen Themen überhaupt erst das Bedürfnis zu erwecken, darüber zu diskutieren und sich aus der Realität zu flüchten, in der völlig andere, wichtige Dinge erledigt werden müssen. Der Betrachter wird in einen Themenbereich geholt, in dem er vom Alltag entkoppelt und mit Timesinks an das Programm gefesselt wird, damit dort dann Berichte über Unternehmen, Produkte oder Werbung geschaltet werden können. Oder eben Propaganda betrieben werden kann, oder von politischen Fehlentscheidungen abgelenkt werden kann. Im Grunde werden Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgewiegelt und ausgespielt(z.B. Feministinnen vs. Bulimiekranke).


Zitat DTX xxx;25910674
MDR Exakt

Hier wird beispielsweise Glyphosat thematisiert, das eine gesundheitliche Bedrohung für die Menschheit darstellt und deshalb auch thematisiert werden sollte. Folglich ein einziger sinnvoller Punkt.
Desweiteren sind da aber fast nur Themen dabei, die völlig belanglos sind. Beispielsweise Berichte über Nazis, Hitler, Judenverfolgung und Moslems. Solche Berichte tragen nicht konstruktiv zu unserer Gesellschaft bei, sondern spalten sie. Und wer irgendwelchen Murks veranstaltet und dabei noch angibt, von einer extraterrestrischen Macht gelenkt zu werden, und das sogar noch OK findet, der verhält sich dann ja offenkundig menschenfeindlich und ist im Prinzip ein Deserteur. Folglich gibt es gar keinen Grund, im öffentlich rechtlichen Fernsehen solchen Interessensgruppen irgendwelche Plattformen zu bieten.

Zitat DTX xxx;25910674
Quarks auf WDR

Ein einziges Beispiel hast Du jetzt gefunden, dessen Ausstrahlung gesellschaftlich tatsächlich komplett sinnvoll ist. Das haut mich jetzt aber nicht um, denn wie bereits geschrieben, könnte man die Sendung auch locker in das Programm eines einzigen Senders packen und braucht dafür nicht 66 Sender, die 8,5 Mrd. € im Jahr kosten.
Alle Inhalte des Texts stellen meine persönliche Meinung dar.
#64
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Registriert seit: 25.09.2017

Hauptgefreiter
Beiträge: 248
Klartext beim russischen Propagandasender... Das neue Westfernsehen?
:vrizz:
[video=youtube;ftrxalAq1xg]https://www.youtube.com/watch?v=ftrxalAq1xg[/video]
#65
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Das neue Weltfernsehen ist es genausowenig wie die Tagesschau. Dennoch greift es hier Aspekte auf, die vom deutschen Fernsehen - höchstwahrscheinlich mit voller Absicht - komplett unbeleuchtet gelassen wurden.
Ich sehe RT usw. als klares Problem, weil es eben von Russland finanziert wird, aber der ÖR ist eben auch ein Problem. Und wenn dort Berichterstatter sinngemäß sagen, dass die armen Grünen, die über ihre Schmerzgrenze "aus Verantwortung" gegangen seien, am Ende vielleicht schlecht da stünden, und wenn die FDP die Gespräche abbricht, diese dann als verantwortungslos bezeichnen, dann ist das eben komplett schief gewickelt. Man kann es auch umdrehen und sagen, dass die Grünen vielleicht so verantwortungslos waren, auf das, wofür sie einstehen, zu verzichten, nur um Posten zu erlangen und die FDP ihre Prinzipien nicht gegen Posten eintauschen wollte.
Ganz egal, ob man nun auf der Seite der Grünen oder der FDP steht, kann man nicht die Augen davor verschließen, dass der ÖR meistens nur eine einzige Interpretation lässt und die ist sehr oft genau auf der Seite der Bundesregierung. Das heißt, wenn die Grünen alles abnicken, was Mutti will, sind sie - so scheint es - die guten. Und wenn jemand quer schießt, wie die FDP, sind sie natürlich die bösen Spielverderber.

Man sieht hier ganz offensichtlich, dass die Youtube-Sendung tendenziell auch die Ukraine-Krise aus russischer Sicht beleuchtet, aber es ist deshalb so interessant, weil der ÖR in Deutschland diese Sichtweise ignoriert hat, Experten in Talk-Runden werden häufig einseitig besetzt und dann die Minderheit niedermoderiert. In der Tat hat das in der letzten Zeit deutlich zugenommen und dass einige diese Propaganda weiterhin für ausgewogen halten, lässt aus meiner Sicht nur die Interpretation zu, dass die Deutschen immer naiver werden und das bereitet mir zunehmend ernsthafte Sorgen im Hinblick auf die Demokratie in Deutschland.
#66
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Bootsmann
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Lächerlich. Dieses schauspiel soll uns suggerieren, daß hier alles demokratisch und transparent zugeht.
Da stellt sich mir wieder die frage: hat die herrscheradministration interesse daran sich selbst das wasser abzugraben?
Antworten kann sich jeder selbst geben.
#67
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Bootsmann
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Der GEZ Beitrag mag nerven, aber man findet sich damit ab. Ich schaue zwar oft netflix aber gerne auch mal Reportagen/Dokus in den ÖR über Land&leute in anderen Ländern, Naturdokus ect. Sogar Martina&Moritz schaue ich manchmal (Kochsendung..jaja...echt jetzt). Ich glaube viele von den Jüngeren sind mittlerweile gar nicht in der Lage durchgehend etwas zu schauen wo man aufmerksam sein muss. Lieber ne krach-Bumm Serie oder Dailysoap mit künstlich nachgestellten Lebenssituationen, dazu nebenbei googlen, aufs smartphone glotzen und eigentlich den Inhalt nur so wegkonsumieren.
Klar dass da eine 45.min Sendung wie z.B. im NDR " Land zwischen Oder und Newa; Von Stettin bis Danzig" total langweilig ist und man da genervt ist Gebühren zahlen zu müssen.

*Sozialgruselfilme wie "Palettenklopper Udo und Pommesbuden Ute gehen einkaufen und merken dass sie kein Geld mehr für Tabak haben" sind da natürlich einfacher zu konsumieren. *ok,das war Klischee pur. Aber mal ehrlich, eigentlich ist das Problem eher nur, dass bestimmte Sendungsformate ausgelutsch sind. Tatort kann gut sein,oft aber ist die Folge auch mal Kacke (Story&schauspielerische leistung). Die Zeit der Gottschalks ist auch vorbei, Polittalk wie Maischberger,Lanz,Hart aber fair haben auch jeweils ihre eigenen Doktrinen was Weltbilder angeht. Hart&Fair finde ich noch am fairsten. Lanz ist mir zu indoktriniert und die Maischberger hat nicht genug Pfeffer im Hintern. Ansonsten gibt es noch Phoenix und die "Phoenixrunde". Lesch im ZDF Info Programm geht bei mir nur in der Mediathek, da ich zu der Zeit nicht vor dem TV hocke bzw. gerade anderweilig beschäftigt bin.
Die riesigen Ausgabe für die Manager/Programmleiter und Sendungen für die Zuschauen, welche zum Ende der Achtziger "stehengeblieben" sind, braucht ich auch nicht und eigentlich sind es nur wenige Punkte die man ändern müsste.
Für Inhalte auf RTL,Vox&Co möchte ich nie zahlen müssen. Das ist mir zuviel stumpfsinniger Kram.
keine 18 Euro jeden Monat, ok netflix ist günstiger (und sogar 4K) aber das ist auch nur Unterhaltung zum abschalten (Muss ja nix schlechtes sein,abschalten ist grundsätzlich ok).

Hier wurde noch erwähnt, dass viele Sendungen zu spät oder auf Sender laufen die keine kennt/schaut...es gibt doch ein fernsehprogramm zum nachschauen..Hörzu? Mit Inhaltsangabe. Die zeit ist manchmal auch blöde aber die Masse möchte befriedigt werden......*die Masse muss satt werden...satt geht nicht auf die Straße.:banana: * (den konnte ich mir nicht verkneifen :fresse: )
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