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Hardwareluxx Weihnachtsempfehlungen 2021 - Komplettsystem-Empfehlungen

Portrait des Authors


Die kleine Maschine: ASRock Mars 4500U

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Für den normalen Arbeitsalltag muss es nicht immer die dicke Gaming-Kiste mit schneller Hardware sein. Meist genügt für einfache Office-Arbeiten ein kleiner Mini-PC. Ein solcher ist der ASRock Mars 4000U, welchem wir im Februar ausführlich auf den Zahn fühlen durften. Unser Testgerät wurde dabei von einem AMD Ryzen 5 4500U angetrieben. Die Cezanne-APU bietet sechs Zen-2-Kerne mit bis zu 4,0 GHz und verfügt über eine integrierte Vega-6-Grafik, die sogar für einfache und weniger anspruchsvolle Spiele bestens geeignet ist. Zur Auswahl stehen aber auch der AMD Ryzen 3 4300U und der AMD Ryzen 7 4800U, wobei derzeit nur die mittlere Variante auf dem deutschen Markt erhältlich ist. 

Der ASRock Mars 4500U ist ein Barebone-System, bei dem ein Teil der Hardware eigenständig hinzugefügt werden muss. Hierfür gibt es zwei SODIMM-Speicherbänke für DDR4-Arbeitsspeicher, einen M.2-Steckplatz für schnelle SSDs und sogar Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk, welches über SATA III angebunden wird. 

Anschlussseitig bietet das schlicht gehaltene, mattschwarze Tower-Gehäuse mit Standfuß einen VGA-Ausgang, HDMI 2.0, USB-C, insgesamt sechsmal USB-A und verschiedene Anschlüsse für die Audioausgabe und die Netzwerkverbindung. Auch ein WiFi- und Bluetooth-Modul ist bereits ab Werk integriert. Mit Strom versorgt wird das System über ein externes Netzteil.

Ohne den notwendigen Speicher wechselt das ASRock Mars 4500U im Preisvergleich derzeit für knapp unter 400 Euro seinen Besitzer. Die Leistung kann im Alltag dank der flotten APU überzeugen.

Hardwareluxx-Test: Mars 4500U

Preise und Verfügbarkeit
ASRock Mars 4500U
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 411,69 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASRock Mars 4500U
Lagernd 411,69 EUR
Verfügbar 411,70 EUR
Verfügbar 411,75 EUR
Lagernd 411,76 EUR
Lagernd 411,77 EUR
Nicht lagernd 413,00 EUR
Verfügbar 414,99 EUR
Verfügbar 415,38 EUR

Der Gaming-Winzling: ZOTAC ZBOX Magnus One

Technisch mag die ZOTAC ZBOX Magnus One zwar schon wieder etwas veraltet sein, kann jedoch trotzdem noch mit schneller Hardware aufwarten, die sogar für den ambitionierten Spieler bestens geeignet ist. Und das auf einem vergleichsweise kompakten Volumen von gerade einmal 8,3 Litern. 

Der Kompaktrechner, welcher im Rahmen der CES 2021 präsentiert wurde, setzt ausschließlich auf schnelle Desktop-Komponenten und hat das Netzteil im Gegensatz zu vielen anderen Modellen des Herstellers wieder direkt im Gehäuse integriert. Als Basis dient ein acht Kerne starker Core-i7-Prozessor der Comet-Lake-S-Generation, dem eine NVIDIA GeForce RTX 3070 zur Seite gestellt wird. Das reicht selbst für die aktuellsten Grafikkracher, um sie in den höchsten Einstellungen ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Prinzipiell wäre sogar Platz für jede andere Dual-Slot-Grafikkarte mit einer Gesamtlänge von 230 mm. 

Die ZOTAC ZBOX Magnus One wird wieder einmal mehr als Barebone verkauft, womit man sich selbst um die Speicher-Ausstattung bemühen muss. Hier lassen sich zwei DDR4-Speichermodule im SODIMM-Format sowie zwei M.2-SSDs und sogar ein 2,5-Zoll-Laufwerk unterbringen. Selbst Intels Optane-Speicher wird unterstützt. Das H470-Mainboard bietet ab Werk ein WiFi-6-Modul und einen schnellen 2,5-GbE-Anschluss mit Killer-Funktionalität, womit der Spieletraffic im Netzwerk priorisiert verarbeitet werden kann. Für die Stromversorgung zeichnet sich ein 500-W-Netzteil mit 80Plus-Platinum-Zertifizierung verantwortlich.

Das Barebone der ZOTAC ZBOX Magnus One ECM73070C kostet im Preisvergleich derzeit knapp unter 1.500 Euro. Hinzu kommen wie bereits erwähnt die Kosten für den Speicher und die Software-Ausstattung in Form von Windows 10 oder 11. ZOTAC gewährt drei Jahre Garantie, die nach einer kurzen Registrierung über die Webseite um zwei weitere Jahre verlängert werden kann.

Hardwareluxx-Test: ZBOX Magnus One

Preise und Verfügbarkeit
ZOTAC ZBOX Magnus One ECM73070C
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ZOTAC ZBOX Magnus One ECM73070C

Der edle Creator: Der MSI Creator P100X

Speziell für Anwender aus der Kreativ-Branche hat MSI vor wenigen Jahren die Creator-Serie ins Leben gerufen. Die umfasst auch einen eigenen High-End-Rechner, der mit schneller Hardware speziell für die rechenintensiven Aufgaben der Branche bestens gerüstet ist. In diesem Jahr gab es für den flotten Edelrechner mit dem Namen Creator P100X wieder ein Update. 

Die neueste Generation wird dabei von einem Intel Core i9-11900K angetrieben, der von einer NVIDIA GeForce RTX 3080 und damit von einer der aktuell schnellsten Grafikkarten unterstützt wird. MSI setzt nicht auf irgendein Modell, sondern auf die hauseigene Ventus-3X-Variante mit eigenem Kühlsystem und werksseitiger Übertaktung. Dazu gibt es üppige 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 1 TB große NVMe-SSD als Datengrab. Zusätzlich ist eine 2-TB-Festplatte mit SATA-III-Anbindung integriert. WiFi 6, 5.1-Onboard-Sound und moderne Anschlüsse bis hin zu USB 3.2 Gen2 Typ-C und Thunderbolt runden das Gesamtpaket ab. 

Ein Highlight ist natürlich das Gehäuse, dessen Maße sich gerade einmal auf 131,85 x 372,2 x 405,88 mm und damit auf ein Volumen von 10 l belaufen. Damit zeigt sich das System recht kompakt. Die schneeweiße oder graue Farbgebung mit ihren gold-silbernen Farbelementen und den damit verbundenen dezenten Farbakzenten sorgen für ein edles Auftreten. 

Das alles hat je nach Konfiguration jedoch seinen Preis: Rund 2.600 bis knapp 3.500 Euro müssen für das MSI Prestige P100X derzeit über den virtuellen Ladentresen geschoben werden. 

Hardwareluxx-Test: Creator P100X

Preise und Verfügbarkeit
MSI Creator P100X 10TD-626AT grau
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar

Der Extravagante: Der MSI MEG Aegis Ti5 11th

Für den echten Gamer, der Wert auf ein extravagantes und vor allem optisch sehr auffälliges Gehäuse legt, hält MSI den MEG Aegis Ti5 11th bereit. Mit einem mausgrauen Tower-Gehäuse hat er nicht mehr viel gemein, denn MSI setzt auf ein schlankes, futuristisches Design, das mit einem Mix aus Klavierlack-Optik und Leuchteffekten auf sich aufmerksam macht und über einen Standfuß aufgebockt wurde. 

Darin befindet sich richtig potente Hardware. Bei unserem Testsystem, das wir erst kürzlich in der Redaktion begrüßen durften, kam die Vollausstattung zum Einsatz. Konkret bedeutet dies einen Intel Core i9-11900K und eine NVIDIA GeForce RTX 3090, womit mitunter die schnellsten Komponenten zum Einsatz kommen. Bei der restlichen Ausstattung trägt MSI ebenfalls dick auf. So gibt es bis zu 128 GB DDR4-Arbeitsspeicher und zwei schnelle NVMe-SSDs, die im RAID-Verbund zusammengeschaltet werden. Sogar eine ergänzende 2,5-Zoll-Festplatte mit bis zu 3 TB an Speicher für die Spielesammlung ist noch integriert. 

Gekühlt wird die CPU über eine All-In-One-Wasserkühlung, bei der Grafikkarte setzt man ebenfalls nicht auf die langweilige Referenzkühlung von NVIDIA, sondern vertraut auf seine hauseigene Ventus-Edition, die mit einem dicken Triple-Slot-Kühler und gleich drei Axiallüftern aufwarten kann. Moderne Schnittstellen, die bis hin zu Thunderbolt, WiFi 6 oder 2,5-GBit/s-Ethernet reichen, fehlen dem High-End-Gamer ebenfalls nicht. 

Direkt in der Front ist in einem Drehregler ein OLED-Display eingelassen, über das sich nicht nur nette Animationen, wie beispielsweise der tanzende Lucky-Drache des Herstellers, anzeigen lassen. Auch verschiedene Einstellungen lassen sich vornehmen, wie zum Beispiel die Steuerung der Lautstärke oder das Leistungsprofil für die Hardware.

Mindestens 4.000 Euro müssen für den MSI AEGIS Ti5 11th investiert werden. Mit Vollausstattung werden sogar fast 5.000 Euro aufgerufen.

Hardwareluxx-Test: MEG Aegis Ti5 11th

Preise und Verfügbarkeit
4719072802516
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar

Quellen und weitere Links

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