Seite 3: Arbeitsspeicher-Empfehlungen

Im letzten Sommer haben wir nach langer Zeit ein neues RAM-Roundup mit dem aktuell dominierenden DDR4-Arbeitsspeicher veröffentlicht. Seit der Einführung von Intels Haswell-E-Prozessoren bestimmt der DDR4-Arbeitsspeicher das High-End-Segment. Durch den Start der Skylake-Plattform im Jahr 2015 ist der DDR4-RAM schließlich nicht mehr wegzudenken. Und diese Generation wird uns mit Intels Kaby-Lake- und AMDs Zen-Prozessoren auch noch einige Zeit erhalten bleiben.

Weiterhin gibt es selbstverständlich zahlreiche Speicherkits, sodass sich eine Empfehlung nicht leicht festhalten lässt. Daher beziehen wir uns auf den RAM-Roundup.

Platzsparend: Corsair Vengeance LPX

Manche haben es beim breiten Produktportfolio der Amerikaner in der Zwischenzeit vielleicht vergessen, aber Corsair war früher einmal ein reinrassiger Speicherexperte – und ist es trotz der zahlreichen weiteren Produktkategorien noch immer.

Corsair bietet aus der Vengeance-LPX-Serie Module mit DDR4-2133 bis DDR4-4266 von 8-GB bis 128-GB-Kits - verteilt in Dual- und Quad-Channel-Kits für die jeweilige Plattform - an, sodass sich Übertaker auch bei den Vengeance-Modulen umsehen können. Sollte ein hoher Speichertakt nicht notwendig sein, kann somit ordentlich Geld gespart werden. 

Vom optischen Part her hat Corsair im Gegensatz zu G.Skill auf keine hohen Heatspreader gesetzt – das hat den Vorteil, dass es nicht zu Platzproblemen mit besonders großen Kühlkörpern kommen kann. Dennoch ist das Erscheinungsbild alles andere als langweilig, denn Corsair setzt nicht nur auf einen außen unterbrochenen Heatspreader, sondern bietet diesen auch in mittlerweile vier Farben an. Interessenten können sich zwischen Schwarz, Blau, Rot und Weiß entscheiden.

Preislich gibt es natürlich eine große Spanne. Zwischen 25 und 860 Euro können in das Vengeance-Speicherkit investiert werden.

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Eye-Catcher: G.Skill RipJaws V

Auch G.Skill bietet mit den RipJaws-V-Kits eine hochwertige Reihe an DDR4-Speicher an, die ein ansprechendes Design im Gepäck haben. Dabei hat der Nutzer die Qual der Wahl zwischen einem 8-GB- bis 128-GB-Kit. In Sachen Geschwindigkeiten geht es auch bei G.Skill bei 2.133 MHz los und bietet mit bis zu effektiven 4.000 MHz auch eine Auswahl für Overclocker an. In diesem Fall kann sich der Interessent für Dual- oder Quad-Channel-Kits entscheiden.

Bei der Bauform geht G.Skill im Vergleich zu den Corsair-Vengeance-LPX-Modulen einen etwas anderen Weg, denn die Heatspreader sind etwas erhöht, was die Kompatibilität zu einigen CPU-Kühlern einschränken dürfte. Der Interessent hat die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Rot, Blau und Grau.

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