Seite 14: Gaming-Notebook-Empfehlungen

Besonders beliebt in diesem Jahr waren Gaming-Notebooks. Kaum ein Markt verzeichnet so hohe Wachstumsraten wie die Gaming-Branche. Kein Wunder, dass es hier viele neue, empfehlenswerte Geräte gibt.

 

Extrem schlank: MSI GS63VR 6RF Stealth Pro

Mit einer Bildschirmdiagonalen von 15,6 Zoll ist unsere erste Weihnachtsempfehlung ausreichend groß zum Spielen, mit einer Bauhöhe von 17,7 mm aber deutlich schlanker als so manch anderes Gaming-Notebook dieser Preis- und Leistungsklasse. Trotzdem werkelt im Inneren echte High-End-Hardware. Während die meisten anderen Vertreter hier mit maximal einer NVIDIA GeFore GTX 970M bestückt sind, setzt MSI bei seinem GT63VR 6RF Stealh Pro auf eine potente NVIDIA GeForce GTX 1060, welche 1:1 ihrem Desktop-Gegenüber entspricht und nur gerade einmal 10 % langsamer arbeiten soll. Die restliche Hardware-Ausstattung ist ebenfalls vielversprechend: Hierzu zählen ein Intel Core i7-6700HQ mit bis zu 3,5 GHz, insgesamt 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine flotte 256-GB-SSD, welche dank NVMe-Protokoll über PCI-Express angebunden wird. Als Datengrab dient außerdem eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit satten 2 TB. Das Display bietet eine Full-HD-Auflösung, unterstützt G-Sync und ist sehr leuchtstark und kontrastreich. Die RGB-hintergrundbeleuchtete Steelseries-Tastatur zählt ebenso zur Grundausstattung wie der Nahimic-Audio-Enhancer und natürlich das Killer-Netzwerk. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C dürften ebenfalls nicht fehlen. 

Der 2,0 kg leichte 15,6-Zöller kostet rund 2.000 Euro und konnte vor wenigen Wochen in unserem Test den Excellent-Hardware-Award abstauben.

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Gut durchdacht: Acer Predator 17

Mit dem Predator 17 und dem kleineren Predator 15 feierte Acer im letzten Jahr seinen Einstieg in den Markt der reinrassigen Gaming-Notebooks. Mit dem Umstieg auf die leistungsstarke Pascal-Generation macht man nun noch einmal einen Schritt nach vorn. Dank Intel Core i7-6700HQ und NVIDIA GeForce GTX 1070 mit 8 GB GDDR5-Videospeicher sind die Geräte pfeilschnell und für alle aktuellen Spieletitel mehr als ausreichend flott. Vor allem dann, wenn man sich ohnehin mit der nativen Display-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten begnügt. Dafür aber gibt es Unterstützung für NVIDIAs G-Sync-Technologie, welche störende Tearing-Effekte und Ruckler minimiert – das verbessert das Gaming-Erlebnis ungemein.

Dazu gibt es 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, die mit 2.400 MHz getaktet werden, eine 256-GB-SSD für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme sowie eine zusätzliche 1-TB-Festplatte für die eigene Spielesammlung. Das optische Laufwerk, welches meist ein DVD-Brenner ist, lässt sich mit wenigen Handgriffen gegen die Frost-Core-Technologie austauschen und damit die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte verbessern. In unserem Test arbeitete das Acer Predator 17 vergleichsweise leise und konnte vor allem mit sehr guten Oberflächen-Temperaturen überzeugen. Die Laufzeiten sind passabel, das Display ist hell und kontrastreich. Die vielen Features auf Seiten der Software, aber auch bei der Tastatur (RGB-Hintergrundbeleuchtung, Makro-Tasten, abschaltbares Touchpad) runden das Predator 17 ab.

Für knapp 2.300 Euro findet man mit dem Acer Predator 17 ein gutes Gaming-Notebook. 

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Flexibel konfigurierbar: XMG P406 Pro

Noch kompakter als das MSI GS63VR 6RF Stealh Pro ist das XMG P406 Pro. Dieses kommt mit einem 14-Zoll-Display daher, lässt sich dafür aber problemlos mit auf die nächste LAN-Party nehmen oder im Zug auf Reisen einsetzen. Bislang allerdings gibt es die Geräte noch mit älterer Maxwell-Grafik. Die reicht aus, um aktuelle Spieletitel mit leichten Einschränkungen bei den Grafikdetails darzustellen und ist für den Gelegenheitsspieler aber natürlich noch immer schnell genug. Dazu trägt zudem ein Intel Core i7-6700HQ bei, der sich gegen Aufpreis gegen einen schnelleren Intel Core i7-6820HK aufrüsten lässt. Letzterer mag zwar nur einen jeweils 100 MHz höheren Basis- und Boost-Takt besitzen, lässt sich dafür aber dank des nach oben hin geöffneten Multiplikators besonders einfach übertakten. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitspeicher, eine schnelle SSD im M.2-Steckkartenformat mit einer Kapazität von bis zu 512 GB sowie eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit maximal 1 TB. Trotz der 14-Zoll-Ausrichtung lässt sich sogar ein optisches Laufwerk nachrüsten. Sogar ein LTE-Modem lässt sich verbauen. Für die Basis-Version fallen 1.199 Euro an. Mit allen Extras kostet das XMG P406 Pro satte 2.500 Euro. 

Unsere Testversion vom April war mit einem Intel Core i7-6700HQ, einer NVIDIA GeForce GTX 965M mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, einer 256-GB-SSD sowie einer 1-TB-HDD verbaut. Die Testversion kostete fast 1.600 Euro

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