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Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2015

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Seite 10: Netzteil-Empfehlungen

Auch im vergangenen Jahr haben uns die Netzteilhersteller wieder eine Fülle an neuen Netzteilen beschert. Revolutionäre Neuerungen oder neue Technologien waren zwar nicht dabei, aber etliche Hersteller haben es geschafft, ihre Netzteile insgesamt zu verbessern. Mit einer sehr guten Effizienz oder einer perfekten Ausstattung allein kann heutzutage kein Netzteil mehr punkten. Dafür muss das Gesamtpaket stimmen, d.h. neben einer guten Effizienz und sauberen Spannungsregelung müssen auch Betriebslautstärke und Ausstattung auf hohem Niveau passen. Die Gewichtung dieser Eigenschaften für die Kaufentscheidung ist zwar immer noch Sache des Käufers, aber der Kunde erwartet heutzutage in allen Bereichen eine zumindest gute Performance. Zugebenermaßen testen wir keine "China-Böller mit Pseudo-Watt-Angaben", aber im Segment der Markennetzteile ist gut zu beobachten, dass sich kaum ein Hersteller noch wirkliche negative Ausreißer erlaubt bzw. auch erlauben kann.

Netzteile mögen zwar eher nicht zu den klassischen Weihnachtsgeschenken gehören, aber dennoch ist eine Zusammenfassung über die Modelle, die uns den vergangenen Monaten besonders positiv aufgefallen sind, sicher nicht verkehrt.

High-End: Corsair HX1200i

Das Corsair HX1200i ist unsere diesjährige Empfehlung im High-End-Bereich. Die im letzten Jahr ausgesprochene Empfehlung für das Corsair AX1500i als "Extreme High-End" hat nach wie vor Bestand, nur hat sich im Segment "1500(+) Watt" in 2015 uunserer Meinung nach keine bessere Option als das AX1500i ergeben.

Mit dem HX1200i hat Corsair das schon in der Einleitung angesprochene "sehr gute Paket" geschnürt. Es bietet eine auch für 80PLUS-Platinum-Verhältnisse sehr hohe Effizienz und eine sehr hohe Leistungsfähigkeit mit guter Spannungsregelung und niedrigen Ripple-/Noise-Spannungen. Über die Corsair-Link-Schnittstelle lassen sich verschiedene Spannungs- und Last-Werte überwachen und auch eine Umschaltmöglichkeit zwischen Single- und Multirail-Betrieb ist dadurch gegeben. Das voll-modulare Kabelmanagement bietet Platz für bis zu acht PCI-Express- und sechzehn SATA-Anschlüsse und auch einige Diagnose-Möglichkeiten sind vorhanden.

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Das Corsair HX1200i

Corsair hat dem HX1200i eine Lüftersteuerung mit Semi-Fanless-Modus spendiert, d.h. der Lüfter schaltet sich erst bei Erreichen einer bestimmten Last bzw. Temperatur ein. Den Fanless-Betriebsbereich konnte unser Testsample bis 50 % Last aufrechterhalten, d.h. auch High-End-Systeme sollten bei niedriger Belastung ohne aktiven Netzteillüfter laufen. Im Betrieb arbeitet der Lüfter des HX1200i dann aber auch wirklich angenehm leise.

On top gibt Corsair noch sieben Jahre Herstellergarantie und da das HX1200i nur zur "zweithöchsten" Modellreihe bei Corsair gehört, ist es mit einem Straßenpreis von aktuell ca. 250 Euro auch noch (vergleichsweise) preiswert.

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Wer mit etwas weniger Leistung auskommt, aber einen noch etwas leiseren Betrieb bei ebenfalls sehr hoher technischer Qualität haben möchte, könnte einen Blick auf das Snow Silent 1050W von Seasonic werfen. Das in weiß gehaltene Design ist ein echter Hingucker, die 80PLUS-Platinum-Effizienz ebenfalls eine der höchsten am Markt und dank Semi-Fanless-Modus und sehr leisem Lüfter macht das Snow Silent seinem Namen auch alle Ehre. Ausstattung, Leistungsfähigkeit und Ausgangsspannungen sind natürlich ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Mit einem Straßenpreis von ebenfalls ca. 250 Euro liegt es gleichauf mit dem HX1200i, wobei ihm natürlich im Vergleich zum HX1200i die USB-Schnittstelle fehlt.

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Als Preis-Leistungs-Tipp im High-End-Bereich können wir das Corsair RM1000i nennen. Mit einem Straßenpreis von ca. 180 Euro ist es ein gutes Stück günstiger als die zuvor vorgestellten Modelle. Es bietet zwar "nur" (sehr gute) 80PLUS-Gold-Effizienz, ist aber sonst mit voll-modularem Kabelmanagement mit bis zu acht PCI-Express-Anschlüssen, sieben Jahren Garantie, hoher Leistungsfähigkeit inkl. Single-/Multi-Rail-Umschaltung und einer Corsair-Link-Schnittstelle ebenfalls sehr gut aufgestellt. Ein leiser Betrieb mit Semi-Fanless-Lüftersteuerung steht ebenfalls auf der Liste des RM1000i.

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Midrange: Seasonic Snow Silent 750W

Im mittleren Leistungsbereich ist der Markt hart umkämpft, demzufolge ist auch die Wahl einer Empfehlung schwierig. Rückblickend hat uns das Seasonic Snow Silent 750W am besten gefallen, da es eine hohe Effizienz und einen sehr leisen Betrieb mit einer guten Ausstattung und einer hohen Leistungsfähigkeit kombiniert. Gleich vorweg der einzige negative Aspekt am Snow Silent 750W: mit einem Straßenpreis von ca. 220 Euro ist es für ein 750W-Modell schon "vergleichsweise teuer".

Sonst hat das Snow Silent 750W eigentlich nur positive Punkte auf seiner Eigenschaften-Liste: Das in schickem Weiß designte Netzteil bietet eine zwischen Aktiv- und Semi-Fanless-Modus umschaltbare Lüftersteuerung mit einem recht leisen FDB-Lüfter. Die Dark Power Pro 11 von be quiet! haben in Sachen Lautstärke sicherlich noch einen kleinen Vorsprung, aber das Snow Silent ist bei niedrigen bis mittleren Lasten schon sehr leise.

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Das Seasonic Snow Silent 750W

Mit an Bord sind beim Snow Silent 750W eine sehr gute 80PLUS-Platinum-Effizienz und Ausgangsspannungen von vorbildlicher Qualität. Mit sieben Jahren Herstellergarantie, einem voll-modularen Kabelmanagement, vier PCI-Express- und zehn SATA-Anschlüssen komplettiert Seasonic das sehr gute Paket. Wie schon erwähnt: kein Schnäppchen, aber ohne Frage eines der besten Netzteile mit mittleren Leistungsbereich.

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Lässt sich das Thema Budget nicht völlig ignorieren, hat der Markt natürlich noch auch günstigere Alternativen zu bieten. Das Cooler Master V750 bietet bei einem Straßenpreis von ca. 125 Euro ebenfalls ein gutes Gesamtpaket. Der Käufer bekommt hier ein ebenfalls angenehm leises Netzteils, welches mit einer guten 80PLUS-Gold-Effizienz aufwarten kann. Ein voll-modulares Kabelmanagement, gute Anschlussmöglichkeiten, niedrige Ripple-/Noise-Spannungen, gut ausgeregelte Spannungen und ein vollwertiges Schutzschaltungskonzept komplettieren das gute Bild des Cooler Master V750.

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Low-Wattage: be quiet! Dark Power Pro 11 550W

Bei niedrigeren Leistungen wird es traditionell schwierig, wirklich technisch herausragende Netzteile zu finden. Das Dark Power Pro 11 550W als kleinstes Modell der aktuellen Dark-Power-Pro-Serie von be quiet! ist zwar mit 550 Watt schon am oberen Ende dieser Leistungsklasse angesiedelt, aber es ist trotzdem unsere Empfehlung im Jahr 2015 in diesem Bereich.

Das Dark Power Pro 11 550W bietet ein in allen Belangen sehr gutes Gesamtpaket, einzig der Straßenpreis von ca. 140 Euro mag auf den einen oder anderen evtl. dann doch abschreckend wirken. Aber dafür hat das be quiet! auch einiges zu bieten, daher zurück zu der langen Liste an positiven Punkten: Das Dark Power Pro 11 550W dürfte im niedrigen Wattbereich eines der effizientesten Netzteile auf dem Markt sein. In Sachen Lautstärke wird es der hohen Erwartung an ein Top-Modell von be quiet! gerecht und zeigt wirkliche "Silence"-Qualitäten. Unter Volllast erreicht der 140-mm-Lüfter gerade mal knapp 600 U/min, was eine kaum wahrnehmbare Geräuschentwicklung zur Folge hat.

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Das be quiet! Dark Power Pro 11 550W

Aber auch bezüglich anderer wichtiger Eigenschaften eines Netzteils kann das Dark Power Pro 11 550W überzeugen: stabile Ausgangsspannungen, gute Anschlussmöglichkeiten an einem semi-modularem Kabelmanagement und dazu noch einige "Extras" wir eine Single-/Multi-Rail-Umschaltung und vier Lüfteranschlüsse komplettieren das gute Bild, welches das Dark Power Pro 11 550W in unserem Test abgeben konnte.

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Eine gleichwertige und ähnlich teure Alternative stellt das SilverStone Nightjar 520W dar, welches aktuell für knapp über 130 Euro zu bekommen ist. Das auf Seasonic-Technik basierende Passiv-Netzteil von SilverStone kann bezüglich Lautstärke natürlich mit dem be quiet! mithalten und bietet dank der hochwertigen Plattform eine ebenfalls ausgesprochen gute 80PLUS-Platinum-Effizienz. Komplettiert wird das Bild des Nightjar durch eine hohe technische Qualität, auch bei den Ausgangsspannungen, sowie eine angemessene Ausstattung.

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Eine Empfehlung im Budget-Bereich darf natürlich nicht fehlen, welches hier das Enermax Maxpro 600W wäre. Mit knapp 60 Euro kostet es ungefähr die Hälfte der beiden vorher vorgestellten Modelle. Das Maxpro bietet mit "80PLUS Standard" der Kategorie "230V EU" eine brauchbare Effizienz, aber auf ein modulares Kabelmanagement muss zugunsten des Preises verzichtet werden. Gut gefallen hat uns aber, dass das Maxpro 600W mit gut geregelten Ausgangsspannungen, sehr niedrigen Ripple-/Noisespannungen und auch funktionierenden Schutzschaltungen aufwarten kann. Auch der vergleichsweise leise Betrieb ist ein markanter Pluspunkt auf dem Konto des Enermax Maxpro 600W. Die Anschlussmöglichkeiten sind solide und drei Jahre Garantie gibt Enermax noch dazu.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 06.06.2009
Westküste Geiseltalsee
Stabsgefreiter
Beiträge: 287
Hey,das ist eine Weihnachtsempfehlung...ihr sollt das euch nicht kaufen,sondern schenken lassen.
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 1011
meine empfehlung ist dann, seid lieb zueinander. konsumiert am besten nichts aus dieser liste, weihnachten ist sicher kein guter zeitpunkt elektronik zu kaufen, siehe ces und alle weiteren messen die anfang des jahres stattfinden auf denen dann immer das neue zeug rauskommt.

aber hier sollen sowieso nur nochmal klicks für die eigenen tests generiert werden
#6
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Registriert seit: 21.08.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2190
*lol* bei den Monitoren ist nichtmal der Dell U2515H dabei. Lächerlich.
#7
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Registriert seit: 09.12.2004

Hauptgefreiter
Beiträge: 255
Bezugsquelle: MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G im Hardwareluxx-Preisvergleich
Link führt auf die Sapphire 290x
#8
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Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1366
Der gleiche Schwachsinn wie schon bei euren PC-Empfehlungen, die eben keine waren. Aber scheint ja trotz der Kritik in den Kommentaren für die Redakteure in Ordnung zu sein.
#9
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Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2958
Wie kann man im Jahr 2015 noch einen QuadCore für 460€ empfehlen?! Vielleicht sollte man einmal darauf hinweisen, dass Sockel 2011 seit Monaten die bessere Alternative ist. Nicht nur, dass [U]Intels kleinster 6-Kerner 60€ günstiger[/U] ist sondern hier auch deutlich mehr CPU-Leistung bietet. Zudem ist der Sockel 2011 kein fauler Kompromiss, sondern wirkliches High-End. Wer sich einmal näher mit den Boards beschäftigt hat wird feststellen, dass bei allen 1151 Board die Lanes, wenn überhaupt nur mehrfach durch Zusatzchips "geshared" werden.
#10
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
460€ ?!?
Als ich die Tage geguckt habe, war er zumindest mit dem 5820k auf einem Level. Wer sich da noch den Vierkerner holt, der hat entweder keine Ahnung oder hat keine Ahnung. Die Mainboards für den 2011-3 sind nicht einmal wesentlich billiger.
#11
Registriert seit: 04.05.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 121
Finds immernoch dreist von einem Geheimtipp zu reden, wenn es allgemein bekannt ist. GEHEIMTIPP: Smartphones kann man mit WLAN Hotspots verbinden und hat dann Internet auf dem Handy!
#12
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 16129
Was alle über den 6700k lästern...
Fakt ist nunmal das der mehr takt in den allermeisten spielen deutlich mehr bringt als die 2 kerne mehr des 5820k, sofern man nicht ocen will.

#13
Registriert seit: 20.06.2011
Magdeburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 313
Zitat
[h=3]Noch immer der Geheimtipp: Intel Xeon E3-1230 v3[/h] Erst war er ein Geheimtipp, später ein wohl bekanntes öffentliches Geheimnis, der Xeon E3-1230 v3. Beim ihm verzichtet Intel auf die integrierte Grafiklösung der Core-Modelle, die von unseren Lesern aber vermutlich ohnehin niemand wirklich benötigt. Dafür wird auch beim mit rund 250 Euro vergleichsweise günstigen 4-Kerner ein offener Multiplikator geboten, wie ihn ansonsten nur die teuren K-Modelle mitbringen.



Seit wann hat der Xeon einen offenen Multi?
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