Seite 3: Arbeitsspeicher-Empfehlungen

Noch vor einem Jahr konnten wir DDR4 nur in Kombination mit der Haswell-E-Plattform empfehlen. In diesem Jahr sieht die Sache schon ganz anders aus, denn Intel hat mit der Skylake-Plattform großflächig DDR4-Support eingeführt, was den aktuellen Speicher auf einmal zum Standard für die breite Masse macht. Empfehlenswerte Speicherkits gibt es aktuell eine ganze Menge, wir haben zwei Reihen aber explizit herausgegriffen.

G.Skill Trident Z DDR4

Trident Z front
G.Skill Trident Z

G.Skill bietet mit der TridentZ eine hochwertige Reihe an DDR4-Speicher an, die noch dazu mit einem schicken Design auftrumpfen kann. Dabei hat der Nutzer die Qual der Wahl – oder besser gesagt: G.Skill ist für alles zu haben und bietet ein breites Portfolio an verschiedenen Speicherkits an. Los geht es bei vergleichsweise moderaten 2.800 MHz, während es in der Spitze bis hin zu 4.000 MHz geht. Da können auch Übertakter ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen.

Ähnlich vielseitig sind die TridentZ-Kits auch aufgestellt, wenn es um das Volumen geht. Das Angebot beginnt bei vergleichsweise überschaubaren 8 GB, während maximal 32 GB angeboten werden. Ähnlich breit ist das Spektrum natürlich auch beim Preis. Es können locker zwischen 80 und 400 Euro investiert werden – da sollte für jeden etwas dabei sein.

Weitere Links:

 

Corsair Vengeance DDR4

corsair vengeance lpx
Corsair Vengeance LPX

Manche haben es beim breiten Produktportfolio der Amerikaner in der Zwischenzeit vielleicht vergessen, aber Corsair war früher einmal ein reinrassiger Speicherexperte – und ist es trotz der zahlreichen weiteren Produktkategorien noch immer.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch die neuesten Vengeance-Vertreter, die auf der DDR4-Technik aufbauen, wieder einmal auf der ganzen Linie überzeugen. Corsair bietet dabei ein noch größeres Spektrum an verfügbaren Modellen, bietet aber ähnliche Spezifikationen. Auch hier wird als Maximum DDR4-4000 genannt, sodass sich Übertaker ebenso bei den Vengeance-Modulen umsehen können. Wer einen so hohen Takt nicht benötigt, der kann Geld sparen und hat die Möglichkeit, zwischen zahlreichen Speicherkits mit einem niedrigeren maximalen Takt zu wählen.  

Rein optisch geht Corsair einen anderen Weg als G.Skill und setzt auf einen weniger wuchtigen Kühlkörper – das hat den Vorteil, dass es nicht zu Platzproblemen mit besonders großen Kühlkörpern kommen kann. Dennoch ist das Erscheinungsbild alles andere als langweilig, denn Corsair setzt nicht nur auf einen außen unterbrochenen Heatspreader, sondern bietet diesen auch gleich in drei Farben an. Interessenten können sich zwischen Schwarz, Blau und Rot entscheiden.

Preislich gibt es natürlich auch bei G.Skill eine große Spanne. Zwischen 60 und 600 Euro können in das neue Speicherkit investiert werden.

Weitere Links: