Seite 10: Testsystem

Die Testsysteme haben wir neu aufgebaut - entsprechend kommen bei diesem Vergleich die neuesten Treiber und Systemupdates zum Einsatz. Für alle Systeme haben wir eine Basisausstattung verwendet, die möglichst identisch belassen wurde. Ändern müssen wir natürlich neben der CPU das Mainboard und teilweise auch die Speicherausstattung. Folgende Basiskomponenten sind für alle Systeme identisch:

  • Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970
  • Speicher: Corsair Vengeance DDR3-2400 (4x 4 GB), je nach Mainboard
  • Corsair H90-Wasserkühlung
  • Corsair Neutron SSD 480 GB, SATA 6G
  • LG DVD-ROM
  • Seasonic Platinum 660W Netzteil

Für die neuen Ivy-Bridge-Modelle und kompatible Sockel-1155-Prozessoren setzten wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS Maximus Gene V Mainboard, Z77-Chipsatz
  • 8 GB RAM (Dual-Channel, beide Speicherbänke)
  • Timings: DDR3-1600 9-9-9-24 1t für Ivy Bridge, DDR3-1333 9-9-9-24 1t für Sandy Bridge
  • für Core i7-3770K, Core i5-3570K, Core i5-3550, Core i5-3450, Core i7-2700K, Core i7-2600K, Core i5-2500K

Für den mitgetesteten Sockel 2011 setzten wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS P9X79 Mainboard, X79-Chipastz
  • 16 GB RAM (Quad-Channel)
  • Timings: DDR3-1600 9-9-9-24 1t
  • für Core i7-3960X und Core i7-3970X

Für die mitgetesteten AMD-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS M5A99X Evo Mainboard, A99X-Chipsatz
  • 8 GB RAM (Dual-Channel, beide Speicherbänke)
  • Timings: DDR3-1333 9-9-9-28 1t
  • für AMD FX-8150, FX-8120, FX-8350, FX-8320 und Phenom II X4-975

Für den mitgetesteten AMD A6-3650 setzten wir folgende Konfiguration ein:

  • ASUS F2A85-V Pro
  • 8 GB RAM (Dual-Channel, beide Speicherbänke)
  • Timings: DDR3-1866 9-9-9-24 1t
  • für AMD A10-5800K

Als Software setzten wir Windows 8 64 bit ein, jeweils mit aktuellstem Service-Pack, Treibern und Benchmark-Versionen. Wir verwendeten für alle Systeme als Timings 9-9-9-24 1t, auch wenn dies von den Herstellern anders vorgesehen wird (z.B. Ivy Bridge: 11-11-11 2t mit vier Speichermodulen, 11-11-11- 1t mit zwei Speichermodulen), um Timing-Unterschiede möglichst nicht zu berücksichtigen.

Wie man sehen kann, haben wir einheitlich auf ASUS-Mainboards gesetzt. Hierbei ist jedoch teilweise durch eine automatische Übertaktung im Bios eine manuelle Turbo-Frequenz-Einstellung notwendig. Bei "Auto"-Settings setzt ASUS gerne mal auch für Volllast den höchsten Single-Core-Multiplikator an und übertaktet so automatisch die CPU. Diesen Effekt wollten wir hier natürlich nicht haben und setzten, sofern ASUS dies bei den Mainboards entsprechend umgesetzt hat, die Turbo-Frequenz manuell auf die von Intel spezifizierten Werte. Sofern möglich wurden alle Prozessoren mit bestmöglichen Einstellungen und aktiviertem Stromsparbetrieb betrieben.