Seite 4: Die ASUS ROG XG Station 2 – Impressionen (2)

Mehr muss der Anwender dann nicht mehr tun. Alle Lüfter sind bereits mit der Platine und der Stromversorgung verbunden, die zahlreichen LEDs im Gehäuse ebenfalls. Per Knopfdruck auf den Power-Button direkt neben der Grafikkarte lässt sich das System einschalten. Den Wechsel zwischen Standby- und Gaming-Modus übernimmt dann die Steuerung des angeschlossenen Notebooks oder aber wie in unserem Fall des Convertibles. Wer das System nicht gerne im Standy-Modus betreiben möchte, der muss die Box jedes Mal öffnen, um sie zu starten. 

Die LED-Streifen der Aura-Beleuchtung gibt es nicht nur an den beiden Seitenteilen, sondern auch in der Mitte.

Wirklich viel Technik steckt abseits des Netzteils nicht in der ROG XG Station 2. Eine einzige Platine hat ASUS im Inneren verbaut.

Das Netzteil ist eine Eigenentwicklung und liefert eine Ausgangsleistung von 600 W. Allerdings kann die Grafikkarte nicht aus dem Vollen schöpfen – 100 W sind für die Stromversorgung des angeschlossenen Geräts reserviert. Unser Transformer 3 Pro T303UA wird darüber stets aufgeladen. Dank 80Plus-Gold-Zertifikat soll sich der Stromspender sehr effizient zeigen. Besonders leise ist die Kühlung allerdings nicht. Schon im normalen Windows-Betrieb drehen die Lüfter gehörig auf.

Auch wenn wir von ASUS direkt mit aktuellen Grafikkarten der Strix-Reihe versorgt wurden, lässt sich natürlich jedes andere Modell einsetzen. Theoretisch kann abseits der Referenzkarten von AMD und NVIDIA auch eine MSI- oder Gigabyte-Karte eingesetzt werden. Sogar Modelle, deren PCB deutlich zugunsten der Strom- und Spannungsversorgung mit Überbreite versehen wurden, können untergebracht werden. ASUS selbst gibt die Box für 3D-Beschleuniger mit einer Bauhöhe von bis zu 2,5 Slots frei.