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Test: Sony Vaio S SVS13A2Z9Es - Premium-Subnotebook mit Windows 8

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Seite 10: Fazit

 

Das Sony Vaio S SVS13A2Z9Es ist ein leistungsstarkes Business-Subnotebook, das mit einem überzeugenden Gehäuse und zahlreichen Schnittstellen aufwarten kann, gerade im Bereich des Displays aber Schwächen aufweist.

Beim Gehäuse des Vaio S geht Sony in die Vollen. In der uns vorliegenden Top-Version greift man nicht nur auf Aluminium zurück, sondern ersetzt das Magnesium der kleineren Geschwister direkt durch den Werkstoff der Stunde, Carbon. Das ermöglicht ein vergleichsweise leichtes und kleines Subnotebook, das sich darüber hinaus dennoch als äußerst stabil erweist. Die Fabelwerte von Ultrabooks werden zwar nicht erreicht, dafür bietet das Vaio S aber auch merklich leistungsstärkere Hardware und deutlich mehr Schnittstellen. Insbesondere der Docking-Port auf der Unterseite konnte bislang noch nicht für die kleinen Abmaße der Ultrabooks passend gemacht werden. Gerade Business-User werden diesen Vorteil schnell zu schätzen wissen. Genau wie die Möglichkeit, direkt über ein integriertes UMTS-Modem online zu gehen.

Die Tastatur, die eine Hintergrundbeleuchtung vorweisen kann, und das Touchpad gehören zur Oberklasse und lassen sich erstklassig nutzen. Das Top-Case bietet zwar ein leichtes Flexing, das wirkt sich erfreulicherweise aber kaum auf die Tippqualität aus.
Hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit gehört Sonys 13-Zöller ohne Frage zu den performantesten Geräten seiner Größenklasse. Dafür sorgt nicht nur ein Intel Core i7-3520M, der aktuell schnellste 2-Kerner für den Mobile-Bereich, sondern auch ein SSD-RAID mit einem Fassungsvermögen von 256 GB. Die verbaute GeForce GT 640M LE liefert für Gamer zwar sicherlich keine High-End-Frameraten, gedacht ist sie aber ohnehin für den Cuda-Einsatz. Nutzer, die trotz maximaler Mobilität auf eine hohe Leistungsfähigkeit angewiesen sind, liegen bei unserem Vaio S zweifellos richtig.

Das von Sony eingesetzte Display bietet eine hohe Helligkeit und erweist sich in Kombination mit seiner (beinahe) matten Oberfläche als gut geeignet für den Outdoor-Einsatz. Um wirklich überzeugen zu können, müsste aber ein wesentlich höheres Kontrastverhältnis geboten werden.

Trotz des kleinen Gehäuses gibt es keine Probleme bei der Wärmeentwicklung und der Kühlung der leistungsstarken Komponenten. Um das zu erreichen, musste allerdings ein recht lauter Lüfter verbaut werden, der dafür sorgt, dass das Vaio S unter maximaler Volllast im Bereich der Gaming-Notebooks mitspielt. Viel wichtiger ist aber, dass das Vaio S im Leerlauf und dem normalen Betrieb zu jeder Zeit angenehm leise bleibt.

Eine Sonderlösung hat Sony für den Betrieb fernab der Steckdose in petto. Nutzer, die die maximale Leistung benötigen, können im Speed-Mode arbeiten, der ein ordentliches Durchhaltevermögen (man bedenke die verbaute Hardware) mit einer ansprechenden Leistung verbindet. Wer hingegen auf ein maximales Durchhaltevermögen fernab der Steckdose Wert legt, der greift zum Stamina-Modus. Die Leistungsfähigkeit wird zwar reduziert, dafür aber ein längeres Durchhaltevermögen geboten. Wer mit einfachen Office-Tätigkeiten einen langen Tag ohne Strom überbücken muss, ist hier genau richtig.

Alles in allem ist das Sony Vaio S SVS13A2Z9Es ein überzeugendes High-End-Notebook, das in beinahe jedem Bereich überzeugen kann, schlussendlich aber mit einem etwas schwachen Display zu kämpfen hat.

Positive Aspekte des Sony Vaio S:

  • Qualitativ hochwertiges Gehäuse
  • Viele Anschlüsse
  • Sehr hohe Leistung
  • UMTS-Modem
  • Gute Eingabegeräte

Negative Aspekte des Sony Vaio S:

  • Kontrastschwaches Display
  • Sehr hoher Preis

 

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 27.02.2010
Schläfrig-Holzbein
0815-was-so-läuft-Radio-Pop-Rock
Beiträge: 13745
Ich verstehe die "Marken" Politik der großen Hersteller einfach nicht. Das erste, was ich machen würde, wäre eine klare Marke zu etablieren. Natürlich sind "Vaio" und zB "Zenbook" schon relativ klar, aber diese 100 verschiedenen Unterprodukte und Modellvarianten?! Warum nicht einfach Vaio 1,2,3 oder 2010,11,12? Dann weiss man zumindest, dass es das aktuelle Modell ist ...
#2
customavatars/avatar145689_1.gif
Registriert seit: 24.12.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1572
2500 € bekommt man ja <>günstiger das zenbook, welches wohl um einiges geiler ist :)[COLOR="red"]

---------- Post added at 20:19 ---------- Previous post was at 20:18 ----------

[/COLOR]und zu dick ist es auch ^^
#3
customavatars/avatar160648_1.gif
Registriert seit: 23.08.2011
Oberhausen
Hauptgefreiter
Beiträge: 248
Zitat Gustav007;19915466
2500 € bekommt man ja <>günstiger das zenbook, welches wohl um einiges geiler ist :)[COLOR="red"]

---------- Post added at 20:19 ---------- Previous post was at 20:18 ----------

[/COLOR]und zu dick ist es auch ^^

Bitte den Eintstiegstext nochmals lesen ;)
Da wird doch darauf eingegangen.
#4
customavatars/avatar145689_1.gif
Registriert seit: 24.12.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1572
Zitat Nanon;19918880
Bitte den Eintstiegstext nochmals lesen ;)
Da wird doch darauf eingegangen.


hoppla :D
#5
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3684
Gibt auch günstigere Vaio S. Diese würden dann zusammen mit den T Modellen mit den Zenbooks konkurrieren. Das getestete Modell ist für dieses ja außer Reichweite. Zudem ist der Service bei Sony deutlich besser. Bei Asus wartet man MINDESTENS 2 Monate, bis man sein Gerät zurückbekommt. Oder man hört garnicht von denen.
#6
Registriert seit: 20.02.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 951
mindestens ist übertrieben
#7
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3684
Zitat marshal;19921163
mindestens ist übertrieben


Nöö. Ich habe 2 Monate gewartet.
Nen Kumpel hat sein Notebook abgeschickt und nach 1,5 Monaten wurde ihm mitgeteilt, dass keine Ersatzteile da sind. :wall:

Asus hat den schlechtesten Service der gesamten Branche mMn.
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