Seite 8: Das Display

 

Subjektive Bewertung + iColor Display

Für uns User hat die „Tabletisierung“ der Ultrabooks einen angenehmen Nebeneffekt. Wie es bei Tabs üblich ist, rücken auf einmal IPS-Panels in den Mittelpunkt, da diese beim Freihandbetrieb natürlich eine wesentlich höhere Blickwinkelstabilität bieten. So geschehen auch beim XPS 12, das ein 12,5 Zoll durchmessendes IPS-Panel mit der sehr hohen FullHD-Auflösung bietet. Zwar fällt man noch immer hinter das iPad oder auch Apples Retina-MacBooks zurück, der Effekt ist aber schon ähnlich. Durch die hohe Auflösung wirkt das Bild unheimlich scharf, schon nahe am Retina-Effekt. Da mit dem Launch von Windows 8 endlich High-DPI-Support in die Windows-Welt Einzug gehalten hat, dürften wir bald auch noch höhere Auflösungen sehen.

Dell XPS 12

Wie es bei kapazitiven Touch-Displays üblich ist, versteckt sich das IPS-Panel hinter einer Glasscheibe. Das sieht schick aus und schützt das Display, führt jedoch natürlich zu erheblichen Spiegelungen. Dank einer hohen maximalen Helligkeit und einem satten Kontrast kann diesem Effekt aber effektiv entgegen gesteuert werden. Auf der Habenseite steht also neben der Touchfähigkeit auch die knackige Farbdarstellung, die wir von Glare-Panels gewohnt sind.

Die Farbabstimmung fällt mit knapp 6000 Kelvin etwas wärmer aus, als wir von den meisten Notebooks gewohnt sind.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

 

Dank der IPS-Technik bietet das XPS 12 nicht nur satte Farben, sondern auch eine hohe Blickwinkelstabilität. Gerade im Tablet-Einsatz lernt man dies schnell zu schätzen. Aber auch im Clamshell-Betrieb hat ein qualitativ hochwertiges Panel seine Vorteile, denn man ist weniger stark an seine Sitzposition gebunden.

Messergebnisse:

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Das von Dell verbaute Panel ist nicht nur extrem hell, sondern kann auch ein extrem hohes Kontrastverhältnis anführen. Noch dazu befindet sich auch die Homogenität der Ausleuchtung auf einem ansprechenden Level.