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Test: Medion Erazer X7817 - Gaming-Notebook mit GTX 670M und i7-3610QM

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Seite 11: Fazit

 

Medion liefert mit dem Erazer X7817 ein überzeugendes Gaming-Notebook ab, das mit einer ordentlichen Leistung und einem tollen Display zu gefallen weiß, für unseren Geschmack aber mit etwas zu viel Bloatware ausgestattet wurde.

Medion bedient sich an MSIs Baukasten, was man dem X7817 schnell ansieht, auch wenn die Optik nicht mehr ganz so auffällig daherkommt, wie es noch zu Sandy Bridge Zeiten der Fall war. Die Verarbeitungsqualität liegt im guten Mittelfeld, wobei gerade der verwendete Kunststoff für unseren Geschmack gerne noch ein wenig hochwertiger ausfallen dürfte. Dafür bietet die Anschlussaustattung alle aktuell wichtigen Buchsen – und das in ausreichender Anzahl.

Die Hardwarezusammenstellung kann überzeugen und entspricht in etwa dem aktuellen Standard der Gaming-Notebooks. Eine GeForce GTX 670M und einen i7-3610QM, das werden wir sicherlich nicht das letzte Mal als Duo sehen. Auch die Kombination aus SSD und HDD haben wir schon öfter gesehen. 2012 zeichnet es sich nun ab, dass eine Dual-Drive-Konstellation ein Trend-Thema werden wird. Die Leistung geht entsprechend in Ordnung, auch wenn das X7817 in unseren Benchmarks in der Summe etwas langsamer ist als die fast gleich ausgestattete Konkurrenz – hier scheint die zahlreiche vorinstallierte Bloatware leider an der Performance zu nagen.

Das Display ist ohne Frage eines der Highlights des X7817. Das matte Panel mit FullHD-Auflösung bietet zwar etwas zu blasse Farben, kann dafür aber mit einer sehr hohen maximalen Helligkeit und einem erstklassigen Kontrastverhältnis aufwarten. So steht auch dem Einsatz in hellen Umgebungen nichts mehr im Wege.

Als gewöhnungsbedürftig erweisen sich die Eingabeelemente – oder besser gesagt die Tastatur. Trotz des großen 17-Zoll-Gehäuses gelingt es Medion nicht, einen Numblock zu integrieren, ohne merkliche Kompromisse eingehen zu müssen. Gerade die zu klein geratenen Enter- und Shift-Tasten sowie die enge Integration der Pfeiltasten ist nicht optimal und erfordert einen längeren Eingewöhnungsprozess. Noch dazu erweist sich der Druckpunkt durch ein flexendes Top Case als recht schwammig. Deutlich praktischer ist es da schon, dass Medion eine blaue Hintergrundbeleuchtung integriert, was sich in dunklen Umgebungen als recht praktisch erweist.

Überzeugen können vor allem der sehr niedrige Idle-Stromverbrauch sowie die ordentliche Akkulaufzeit. Positiv zu erwähnen ist auch, dass es keine Probleme mit Throtteling gibt, wobei sich Medion die guten Temperaturen leider mit einer sehr hohen Last-Lautstärke erkauft. Hier wäre eine etwas moderatere Lüftersteuerung wünschenswert gewesen.

Preislich rangiert unser Testkandidat bei knapp 1400 Euro. Das ist ein fairer Preis, macht das Medion  Erazer X7817 aber nicht unbedingt zum Schnäppchen. Das One M73-2N, das übrigens auch auf einem MSI-Barebone basiert, liegt in etwa im gleichen Preisrahmen und konnte in unseren Tests ebenso überzeugen – und kann schlussendlich deutlich flexibler konfiguriert werden.

Positive Aspekte des Medion Erazer X7817:

  • Performante Hardware
  • Niedriger Idle-Stromverbrauch
  • Helles und kontrastreiches Display
  • Tastatur besitzt Backlight

Negative Aspekte des Medion Erazer X7817:

  • Gehäuse könnte hochwertige Materialien besitzen.
  • Ungünstiges Tastaturlayout
  • Tastatur besitzt schwammigen Druckpunkt
  • Bloatware drückt Performance
  • Unter Last zu laut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 29.06.2012

Matrose
Beiträge: 3
Was ich mal wieder nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, wie man so ein Lautstärkemonster bauen kann? Sieht man sich das Bild von der Rückseite an, sind da auf der Laufwerksseite "Lüfteröffnungen" angedeutet, aber eben nicht ausgestanzt. Warum wird denn bitte nicht CPU und GPU separat gekühlt und mehr Wert auf bessere Luftzirkulation gelegt? Vollkommen crap das Ganze und dafür dann 1400€ und 50db(A) - Termin beim Gehörakustiker gleich inklusive - womöglich gleich per Gutschein, damit man keine 10€ zahlen muss. -.-
#2
customavatars/avatar137294_1.gif
Registriert seit: 15.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 212
"Wasch mir das Felle, mach mich aber nicht nass..." Wenn ordentlich Leistung abgefordert wird, dann entsteht natürlich auch Wärme, die abgeführt werden muss. Die Ingenieure werden sich schon überlegt habe, wo sie die Lüftungslöcher einbauen. Sind nicht nur immer alles Vollidioten, die dort werkeln. Und das Preis-Leistungs-Verhältniss sollte man dabei auch immer noch im Auge behalten. Und schließlich ist es kein leichtes Office-Notebook, sondern ein, für Spieler auf Leistung getrimmtes Spaß-Gerät.

Ich habe übrigens seit November 2010 den Vorgänger (X6812), mit dem ich sehr zufrieden bin. Täglich in Betrieb hat das Gerät bis jetzt keinerlei Störungen oder gar Ausfälle aufzuweisen. Von daher kann ich die Medion Erazer Baureihe empfehlen.
#3
Registriert seit: 14.02.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 278
Ist es nicht auch völliger mist, keine Windows-Taste zu haben? Bei Windows 8 braucht man die doch ständig, oder? =D
#4
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Registriert seit: 20.01.2011

Bootsmann
Beiträge: 585
Ich muss og3r schon irgendwie Recht geben. Da ist ne riesige Auslassöffnung und sie wird dicht gehalten. So wirklich zu-Ende-gedacht wirkt das Teil nicht. Ergo: Nix gegen die Ingenieure, sondern eher aufs Management, was den Leuten nur 5 Minuten fürs Kühlkonzept zur Verfügung stellt.
#5
customavatars/avatar137294_1.gif
Registriert seit: 15.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 212
Ja, die (die Manager) machen das absichtlich, damit den Chips im Inneren nicht so kalt wird im Winter...
#6
customavatars/avatar161791_1.gif
Registriert seit: 15.09.2011
Europe
Hauptgefreiter
Beiträge: 221
wieso ist das Touchpad so weit links - da muss ein Gamer ja seine WASD Tasten verlegen
#7
customavatars/avatar116788_1.gif
Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 656
80 gb systemplatte ..da ist mit Windows ein paar Programmen, und 1-2 Spielen grösserer Art schon die Grenze erreicht. Vor allem da Win samt Uservezeichnissen sich immer weiter aufbläht.
#8
customavatars/avatar10572_1.gif
Registriert seit: 24.04.2004
Bremen
Hauptgefreiter
Beiträge: 213
Naja eine 750 GB - Platte steckt auch noch drin, da kriegt man schon einige Spiele unter.
Ich denke mal, dass die SSD Platte eher fürs Betriebssystem und die Auslagerung gedacht ist.
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