Seite 5: Die Ausstattung

Auch wenn das Alienware M14x auf den ersten Blick ein vergleichbar mobiles Gerät darstellt, so ist der 14-Zöller doch ein waschechtes „Power House“, wenn man einen Blick auf die technischen Daten der verbauten Komponenten wirft – das spricht für eine ansprechende mobile Gaming-Leistung.

Alienware M14x

Alienware entscheidet sich bei unserem M14x nicht für den Intel Core i7-3610QM, den wir aktuell in den meisten Quadcore-Notebooks vorfinden oder gar den sparsamen i7-3612QM, der mit einer reduzierten TDP daherkommt, sondern für ein größeres Modell. Der verbaute i7-3720QM kommt auf einen Grundtakt von 2,6 GHz und läuft maximal auf 3,6 GHz. Anders als beim noch einmal teureren Core i7-3820QM beträgt der L3-Cache nicht länger 8 MB, sondern „nur noch“ 6 MB – merkliche Einschränkungen sind durch den kleineren Cache aber nicht wirklich zu erwarten. Die integrierte GPU HD4000 läuft mit einem Grundtakt von 650 MHz, im Turbobetrieb können bis zu 1250 MHz abgerufen werden. Die TDP des Core i7-3720QM liegt bei normalen 45 Watt. Alienware will hier also zeigen, dass die Kühlung auch mit dem stärkeren Modell nicht überfordert ist.

Alienware M14x

Als GPU setzt Alienware auf NVIDIAs aktuelle Mittelklasse, die GeForce GT 650M. Anders als es bei den darüber positionierten Modellen GeForce GTX 670M und GTX 675M der Fall ist, setzt NVIDIA bei der Mittelklasse schon auf die Kepler-Architektur, die dank der Fertigung in 28 nm Strukturbreite wesentlich energieeffizienter als der Vorgänger arbeitet. Die GeForce GT 650M kann 384 Shader-Einheiten in die Waagschale werfen. Da Alienware die GDDR5-Version verbaut, taktet der Chip mit 735 MHz (bei der DDR3-Variante, die es ebenfalls gibt, sind es 850 MHz). Der Speichertakt beläuft sich auf 1000 MHz, angebunden werden die GDDR5-Chips, die es auf insgesamt 1 GB bringen, über ein 128 Bit breites Interface.

Wie eingangs bereits erwähnt, setzt Alienware auch beim M14x auf eine Dual-Konfiguration im Storage-Bereich. Als Bootlaufwerk steht eine mSATA-SSD mit 64 GB zur Verfügung. Erfreulicherweise setzt Alienware auf Samsungs P830, deren 2,5-Zoll-Version in unserem aktuellen Round-up rundum überzeugen konnte. Für große Datenmengen steht darüber hinaus eine 500 GB fassende mechanische HDD zur Verfügung, die aus dem Hause Seagate stammt. Als flüchtiger Speicher werden 8 GB geboten. Hier gibt es zwar in der Zwischenzeit zahlreiche Geräte, die mit einem größeren Hauptspeicher daherkommen, für den normalen Einsatz sind 8 GB aber noch immer mehr als ausreichend.


Alienware M14x R2
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3720QM
Prozessor - Grundtakt: 2,6 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,6 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 8 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 650M
Grafikkarte - Grafikspeicher 1 GB
Festplatte

1x 64 GB + 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit SSD + 5400 rpm
Optisches Laufwerk DVD-Brenner
Monitor 
Display - Diagonale: 14,1 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 12 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 7 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: 1
VGA: 1
USB 2.0: 2
USB 3.0 1
Firewire -
eSATA: -
Audio: Line-Out / Mic
Gehäuse 
Akku: 62 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 337 x 258 x 38
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1650 Euro
Garantie: 24 Monate