Seite 7: Stromverbrauch

 

Bislang ging es um die Leistung, von der überarbeiteten Grafik-Einheit einmal abgesehen, ist das bei einem Tick natürlich nur mäßig interessant, wird die Leistung doch nur minimal angehoben. Deutlich interessanter ist es natürlich, wie sich die 22-nm-Fertigung auf den Stromverbrauch auswirkt. Was im Desktop-Segment schlussendlich „nur“ für die Stromrechnung interessant ist, kann im Notebook echte praktische Vorteile, sprich eine längere Akkulaufzeit, mit sich bringen.

Hier sei aber noch einmal daran erinnert, dass Intel nichts an den TDP-Bereichen seiner CPUs verändert. Die meisten 4-Kerner bieten noch immer eine TDP von 45 Watt, die Extreme Edition bleibt bei 55 Watt. Intel nutzt das freigewordene thermische Budget für höhere Taktraten

Stromverbrauch - Idle (2D):

Stromverbrauch Idle
In Watt

 

Stromverbrauch - Load (2D):

Stromverbrauch - Load
In Watt

 

Im Idle-Betrieb kann sich die neue Generation nicht von den 32-nm-Sandy-Bridge-Modellen absetzen. Das könnte aber auch an unserem Barebone liegen. Die Kollegen der c’t berichten davon, dass mit einem ASUS K55 der neuesten Generation ein Idle-Stromverbrauch von rund 10 Watt realisiert werden konnte, was einen deutlichen Vorsprung für die neue Generation bedeuten würde.

Unter Last sieht es auch in unseren Tests recht gut für Ivy Bridge aus. Der Vorsprung von 10 Watt bei Volllast (trotz gesteigerter Taktraten) kann sich sehen lassen und lässt gesteigerte Laufzeiten bei den neuen Modellen erhoffen. Ob diese Hoffnung bestätigt werden kann, werden in den kommenden Tagen unsere ersten Tests zeigen müssen.

Klar ist aber, dass gerade Ultrabooks vom 22-nm-Prozess profitieren werden. Die von Intel  in den Spezifikationen festgeschriebenen Akkulaufzeiten können künftig mit schwächeren Stromspeichern realisiert werden. So können die Gehäuse kleiner und leichter werden, während die Kosten weiter gesenkt werden können.