Seite 2: AVM FRITZ!Box 7590 AX und FRITZ!Repeater 6000

Die AVM FRITZ!BoxBox 7590 AX kostet aktuell etwa 264 Euro und ist damit die teuerste DSL-Fritzbox von AVM. Die Kabelnetz-, Glasfaser- oder LTE-Fritzboxen kosten inzwischen teilweise mehr als 500 Euro. Dies liegt zum einen an der normalen Preissteigerung für Endkunden-Hardware (und sicherlich auch an den gestiegenen Preisen in der Herstellung), aber vor allem in der Krise am Halbleitermarkt insgesamt. Teilweise kann AVM selbst keine FRITZ!Box mehr in den Endkunden-Markt liefern, aber auch die Anbieter von Internet-Zugängen (und hier vor allem bei Glasfaseranschlüssen) konnten ihren Neukunden keinerlei Hardware mehr zur Verfügung stellen. Diese Situation soll sich in den kommenden Monaten aber wieder entspannen.

Die AVM FRITZ!Box 7590 AX kommt in Abmessungen von 254 x 63 x 191 mm daher. Vorne ist sie noch etwa flacher, baut nach hinten hin aber auf. Das Gehäuse kommt im für AVM typischen Weiß daher. Die rote Abdeckung im hinteren Bereich sorgt für etwas Abwechslung in der Optik. Viele wünschen sich sicherlich die kurzzeitig eingeführte, aber nur für wenige Modelle beibehaltene, aufrecht stehenden FRITZ!Boxen zurück, die deutlich weniger Standfläche benötigt haben. Natürlich kann die FRITZ!Box 7590 AX per Schrauben auch an der Wand befestigt werden.

Über fünf LEDs und drei Taster gibt die FRITZ!Box 7590 AX die wichtigsten Systeminformationen bekannt bzw. ermöglicht es das WLAN schnell ein- und auszuschalten, sowie Geräte auf Knopfdruck anzubinden (DECT und WPS). Die Info-LEDs zeigen zudem Software-Updates an, ob die DSL-Verbindung steht oder unterbrochen ist und ob Nachrichten auf dem Anrufbeantworter vorhanden sind.

Die rote Abdeckung im hintere Bereich dient sicherlich nicht nur dazu, das weiße Gehäuse der FRITZ!Box 7590 AX etwas zu unterbrechen, sondern auch der Kühlung. Durch die Schlitze sind teile der Hardware zu erkennen und eine gewisse Kühlung schneller WLAN-Hardware ist auch notwendig, schließlich haben wir auch schon WLAN-Router gesehen, die im Bedarfsfall aktiv gekühlt werden mussten.

An Anschlüssen bietet die AVM FRITZ!Box 7590 AX ganz links zunächst einmal die Buchse für das DSL. Darauf folgen zwei a/b-Ports für analoge und ein S0-Bus für digitale Telefoniegeräte. Über die WAN-Buchse kann die FRITZ!Box 7590 AX auch als Router ohne Modem-Funktion verwendet werden. Über die vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse können kabelgebundene Geräte angeschlossen werden. Ganz rechts ist einer der beiden USB-3.0-Anschlüsse sowie die Buchse für das Netzteil zu erkennen.

Auf der linken Seite der FRITZ!Box 7590 AX befindet sich der zweite USB-3.0-Anschluss, auf der rechten ein geteilter Analoganschluss (Fon1).

AVM FRITZ!Repeater 6000

Der FRITZ!Repeater 6000 stellt ein deutliches Upgrade zum FRITZ!Repeater 3000 (Test) dar. Die theoretischen Durchsatzraten im WLAN werden deutlich gesteigert. Dies hat allerdings auch seinen Preis. Anstatt der 115 Euro für den FRITZ!Repeater 3000 werden beim neuen Modell gleich 200 Euro fällig.

Verpackt ist der FRITZ!Repeater 6000 im gleichen weißen Gehäuse wie das kleiner Modell. Das Tri-Band-Netzwerk wird in gewisser Weise durch die Formgebung noch einmal verdeutlicht. Die Abmessungen belaufen sich auf 87 x 185 x 135 mm und hinsichtlich Designs dürfte niemand von viel weiß mit einigen roten Akzenten überrascht werden.

Auf der Frontseite des AVM FRITZ!Repeater 6000 gibt es eine Anzeige für die Einsatzbereitschaft des Repeaters (ganz unten) sowie eine Darstellung der Verbindungsqualität über das WLAN-Symbol. Unterschieden wird hier zwischen "keine Verbindung", "schwache Verbindung" und "Gute Verbindung". In der Software lässt sich die Verbindungsqualität noch einmal genauer einsehen. Über den Connect-Taster kann die Mesh- bzw. eine WPS-Verbindung abgestoßen werden.

Auf der Rückseite befindet sich ganz unten die Buchse für das Netzteil und darüber jeweils ein Gigabit-Ethernet und ein 2.5GbE-Anschluss. Über diese können Geräte auch per Kabel in das Netzwerk eingebunden werden. Der Einsatz des 2.5GbE eröffnet dank des schnellen WLANs zumindest die Möglichkeit hier schneller als 1.000 MBit/s zu sein. Ob dies auch so ist, schauen wir uns in der Praxis an.