Seite 2: Design, Verarbeitung und Ergonomie

Design und Verarbeitung

Wie bereits anfangs erwähnt, ähnelt der MX299Q stark dem kürzlich von uns getesteten ASUS MX279H (Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?). Im Prinzip handelt es sich lediglich um eine breitere Version des 27-Zöllers. Demnach kann beim MX299Q ebenfalls die an eine Sonnenuhr angelehnte Optik betont werden, die vor allem durch den kreisförmigen Standfuß hervorgerufen wird.

Selbstbewusst setzt ASUS zudem bestimmte Akzente aus Metall, um den Bildschirm optisch aus der Masse hervorstechen zu lassen. Während das Metall am Standfuß hervorragend verarbeitet wurde, scheint die untere Metallleiste an der Displayeinheit jedoch etwas locker zu sitzen. Zumindest bei dem uns zur Verfügung gestellten Testsample war es uns möglich, diese Zierleiste mit nur wenig Druck aus der Verankerung zu lösen. Hier hätte der Hersteller wohl etwas mehr Klebstoff verwenden bzw. etwas an der Konstruktion ändern sollen. Ansonsten kann die Verarbeitungsqualität des MX299Q jedoch auf ganzer Linie überzeugen. Weder an den Rändern noch an den beweglichen Teilen zeichnen nicht unschöne Reste von der Produktion ab. Das Edge-To-Edge-Design, auf das die Hersteller immer öfter setzen, sorgt im ersten Moment für etwas Irritation, was die tatsächliche Dicke der Panel-Einrahmung angeht. So sieht man erst im eigenschalteten Zustand, dass sich der Rahmen nicht nur aus dem schmalen Plastiksteg, sondern zusätzlich noch aus einer rund zehn Millimeter breiten, unbeleuchteten Leiste zusammensetzt.

Front
Frontansicht

Anders als bei der Front setzt der Hersteller bei der Rückseite auf eine Hochglanz-Optik. Ärgerlich vor allem dann, wenn der Bildschirm des Öfteren transportiert wird, da sich hier die Fingerabdrücke recht schnell sammeln und nur schwer wieder entfernen lassen. Neben einem Herstellerlogo in der Mitte und dem Anschlusspanel im unteren Drittel findet sich noch ein Kensington-Lock, der dezent in das Plastik eingelassen wurde. Die Befestigung des Standfußes und das darin integrierte Gelenk zum Neigen der Displayeinheit fallen optisch kaum ins Gewicht, schließlich befinden sich beide Bauteile gut versteckt an der Unterkante der Displayeinheit.

Rückseite
Rückseite

Kensington-Lock
Kensington-Lock

Der Standfuß prägt die Optik des MX299Q maßgeblich. So wird erst hier richtig deutlich, was der Hersteller mit der ‚Sonnenuhr-Optik' eigentlich meint. Die Kreisform erinnert dabei tatsächlich etwas an eine Sonnenuhr, auch wenn man selbst wohl kaum auf diesen Vergleich kommen würde. Während am äußeren Rand mattes Metall verarbeitet wurde, befindet sich im Inneren eine in Chromoptik gehaltene Leiste, die das ‚Einheitsgrau' zu unterbrechen weiß. Auch wenn der Standfuß im Vergleich zur Breite des Monitors etwas unterdimensioniert wirkt, kann dieser den Bildschirm problemlos in Position halten. Selbst dann, wenn man etwas Druck auf das rechte bzw. linke Ende des Bildschirms ausübt, beginnt dieser trotz der enormen Breite nicht zu kippen. Auch das Neigen kann so ohne Probleme vorgenommen werden.

Standfuß
Standfuß

Ergonomie

Bei Monitoren des Multimedia-Segmentes ist es üblich, dass Hersteller in erster Linie an Einstellungsmöglichkeiten für eine gute Ergonomie sparen. So macht es ASUS auch beim MX299Q, der lediglich über eine Neigefunktion verfügt. Diese ließ sich in unserem Test immerhin ohne Probleme betätigen und verfügte dabei über einen angenehmen Widerstand. Insbesondere aufgrund der geringen Höhe des CinemaScope-Bildschirms wäre eine zusätzliche Höhenverstellung aber wünschenswert gewesen.

Neigung
Neigung nach vorne

Neigung
Neigung nach hinten