Seite 4: Features und Layout (3)

Weiter geht es mit dem Gen2-Switch.

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Die PCIe-Gen2-Lanes werden erweitert.

Für die Erweiterung der Gen2-Lanes hält sich der ASMedia ASM1184e bereit. Er selbst wird mit einer Gen2-Lane vom Chipsatz angebunden und kann vier Gen2-Lanes wieder herausgeben.

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Viele kleine Extras verstecken sich auf dem obigen Bild.

Neben den beiden USB-3.1-Gen1-Headern ganz rechts auf dem Bild, sehen wir außerdem einen Power-, Reset- und Clear-CMOS-Button sowie die Diagnostic-LED, der 5-Pin-Header für die Lüfter-Erweiterungskarte und einen RGB-Header zum Anschließen einer kompatiblen Lichterkette.

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Gefolgt von weiteren kleinen Extras.

ASUS hat auf der Ecke rechts unten einerseits einen SLI/CFX-Switch integriert. Er hat lediglich die Funktion, dem Anwender mittels LEDs anzuzeigen, in welchen PCIe-Steckplätzen die Grafikkarten installiert werden sollten. Des weiteren ist auch ein XMP-Switch erreichbar, mit dem sich das XMP-Feature aktivieren lässt. Eine gesondert aufleuchtende LED bestätigt dessen Aktivierung.

Wem die maximale CPU-Spannung von 1,920 Volt nicht ausreicht, kann mit dem CPU-Overvoltage-Jumper nachhelfen. Wird dieser auf die andere Position gesetzt, lässt sich die CPU mit einer noch höheren Spannung betreiben. Hierbei sollte der Anwender jedoch genau wissen, was er tut, denn gerade bei der CPU-Spannung gilt der Spruch "Viel hilft viel" nur in den seltensten Fällen. In solchen Situationen wird dann gleichzeitig eine weitaus leistungsstärkere Kühlung benötigt.

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Die ThunderboltEX-3-Karte im Detail.

Zum Schluss wollen wir einen kurzen Blick auf die mitgelieferte ThunderboltEX-3-Karte werfen. Sie besitzt natürlich keine umfangreichen Abmessungen und kommt mit einem PCIe-Gen3-x4-Interface aus. Dies bedeutet, dass die Karte mit theoretischen 32 GBit/s angetrieben wird. Als Controller wurde natürlich Intels Alpine Ridge eingesetzt, der nicht nur Thunderbolt 3.0, sondern auch die USB-3.1-Gen2-Spezifikationen erhalten hat.

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Die ThunderboltEX-3-Karte im Detail.

An Anschlüssen erhält der Nutzer Zugriff auf jeweils eine Typ-A- und Typ-C-Schnittstelle und zusätzlich auf einen Mini-DisplayPort-in.

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Das ASUS X99-Deluxe II nochmal in der Übersicht.

ASUS hätte zwar auch auf das E-ATX-Format setzen können, doch hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, diese Wucht an Ausstattung auf ein PCB mit ATX-Abmessungen zu pressen. Dabei ist dies den Taiwanern recht gut gelungen. Alles befindet sich dort, wo wir es auch erwartet haben und wir sind auch an alle Stellen bestens herangekommen. Das haben wir jedoch auch teilweise der Corsair Hydro H110i GT zu verdanken, welche den Core i7-6950X ordentlich kühlen konnte. Die zahlreichen RGB-LEDs können dank des Aura-Lighting-Features in vielen unterschiedlichen Modi zum Leuchten gebracht werden. Zur Auswahl stehen: Default, Auto, Static, Breathing, Strobing, Comet, Flash & Dash, Rainbow, CPU-Temperatur und Color Cycle. Dabei hat ASUS die LEDs am PCH-Kühler, an den großen PCIe-Slots und rückseitig untergebracht.

Es lassen sich viele 4-Pin-Lüfter an dem Mainboard anschließen, sechs Stück in der Zahl. Gesteuert werden können von den fünf FAN-Anschlüssen der CPU-FAN-, die beiden Chassis-FAN-Header sowie der neue H-AMP-Header. An letztgenannten lässt sich ein extrem leistungsstarker Lüfter anklemmen. Neben den weiteren Modi "Silent" und "Turbo", steht jeweils noch der Punkt "Manual" zur Verfügung, bei dem sich der Anwender für seine eigenen Einstellungen entscheiden kann. Ebenfalls mit dabei ist der W-Pump-Header, an dem sich eine Pumpe einer (All-in-one-)Wasserkühlung anklemmen lässt. Und sollte diese Anzahl an FAN-Headern nicht ausreichen, hält sich auch noch der EXT_FAN-Header bereit, an dem die optionale Erweiterungsplatine mit drei weiteren 4-Pin-FAN-Headern angeklemmt werden kann.