Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen nun mit dem I/O-Panel weiter:

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Das I/O-Panel vom ASUS X99-Deluxe II.

Die Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • USB-BIOS-Flashback-Button
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.1 Gen1 (ASMedia ASM1074)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.1 Gen1 (ASMedia ASM1074)
  • 4x USB 2.0
  • 2x USB 3.1 Gen2 (Typ-A, ASMedia ASM1142)
  • 2x USB 3.1 Gen2 (1x Typ-A und 1x Typ-C, ASMedia ASM1142)
  • Wi-Fi-Go!-Modul inklusive Antennenanschlüsse
  • und die fünf analogen Audiobuchsen (3,5 mm) sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Ganz links ist der proprietäre USB-BIOS-Flashback-Button zu sehen, mit dem der Nutzer das BIOS auf alternative Weise aktualisieren kann. Rechts benachbart sind gleich zwei Gigabit-LAN-Ports und vier USB-3.1-Gen1-Anschlüsse, dicht gefolgt von vier USB-2.0-Schnittstellen. Zusätzlich hat ASUS gleich satte vier USB-3.1-Gen2-Buchsen verlötet, wobei es drei Typ-A-Ausführungen und eine Typ-C-Ausführung sind. Schließlich sind da noch das Wi-Fi-Go!-Modul mit den drei Antennengewinden, die fünf 3,5-mm-Klinke-Audioanschlüsse und die Toslink-Schnittstelle zu nennen. Insgesamt findet der Besitzer des ASUS X99-Deluxe II ein absolut luxuriöses I/O-Panel vor.

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Der Audiobereich und weitere Zusatzchips im Überblick.

Auch beim Flaggschiff der neuen X99-Signature-Serie wurde der Realtek ALC1150 für die Audioberechnung vorgesehen, der es mit 8 + 2 Kanälen aufnehmen kann und einen Front-DAC von 115 dB A-Weighting- und 110 dB Differential/Single-End-Output auf die Waage bringt. Er wird jedoch von 14 Audio-Kondensatoren begleitet, welche die Qualität der Soundausgabe verbessern sollen. Auch ist ein Kopfhörer-Verstärker mit 600-Ohm-Unterstützung mit an Bord.

ASUS macht beim X99-Deluxe II keinen Unterschied zum X99-A II und verwendet den Nuvoton-NCT6791D-A als SuperI/O-Chip. Dieser kümmert sich um die Spannungs-, Temperatur- und Lüftergeschwindigkeitsüberwachung. Weiter links ist auch hier ASMedias ASM1074 sichtbar, der als USB-3.1-Gen1-Hub fungiert und die vier USB-3.1-Gen1-Schnittstellen am I/O-Panel bedient.

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Intels I218-V-...
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und I211-AT-Netzwerkcontroller sorgen für ordentlich LAN-Performance.

Beide Gigabit-LAN-Ports arbeiten über jeweils einen Intel-Netzwerkcontroller. Zum einen mit dem I218-V und mit dem I211-AT. Beide Controller können die Netzwerkpakete mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1 GBit/s auf die Reise schicken. Auf Wunsch können die beiden NICs auch im Teaming zusammenarbeiten, sodass zum Beispiel 2 GBit/s oder jeweils 1 GBit/s Down- und Upstream anliegen. Auch wird zumindest vom I218-V das VLAN-Feature unterstützt und ebenfalls Wake-on-LAN.

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Vier USB-3.1-Gen2-Ports verlangt mehr als einen Host-Controller.

Da ASUS gleich vier USB-3.1-Gen2-Anschlüsse bereitstellt, benötigt es gleich zwei der ASM1142-Controller. Doch auf der Vorderseite befindet sich nur einer. Auf der PCB-Rückseite befindet sich auf selber Höhe ein weiterer ASM1142 auf. Dadurch lassen sich die vier Anschlüsse auch anbinden.