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ASUS Maximus VII Impact im Test

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Seite 6: Stromverbrauch

Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ASUS Maximus VII Impact hat keine besonderen Zusatz-Controller erhalten. Lediglich ein LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 11.5 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon HD 7850, wobei wir die iGPU im BIOS nicht deaktiviert haben. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Erstaunlicherweise verbraucht das ASUS Maximus VII Impact mit 45,4 Watt im Idle genau 2,5 Watt mehr als das Maximus VII Ranger und das obwohl ersteres im deutlich kleineren Mini-ITX-Format gefertigt wurde und in etwa dieselbe Grundausstattung bietet.

Leistungsaufnahme

Cinebench 11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter Teillast mit Cinebench sieht es schon wesentlich besser aus. In dieser Disziplin zog das System mit dem Testprobanden 102,6 Watt aus der Steckdose und liegt damit vor allen anderen ASUS-Platinen.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Absolut durchschnittlich ist die Leistungsaufnahme mit Prime95 unter Volllast ausgefallen, denn unser Strommessgerät zeigte 113,4 Watt an. Immerhin war es auch in diesem Fall das sparsamste ASUS-Mainboard.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Auch das Maximus VII Impact legte standardmäßig 1,044 Volt an und schließt sich den anderen Boards konsequent an.

 

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Cinebench 11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Es gab nichts Außergewöhnliches abzuschalten, sodass die gleichen Werte in Frage kommen.

Es ist ohnehin bekannt, dass die ROG-Platinen nicht für ihre Effizienz bekannt sind. Zwar hält sich der Stromhunger beim kleinen Maximus VII Impact gut zurück, besonders gut fallen die Werte dennoch nicht aus, wenn man sich die PCB-Größe vor Augen hält.

 

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Kommentare (21)

#12
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Beiträge: 24445
@fdsonne

Auf dem Board sind zwecks Aufteilung der von der CPU gestellten PCIe Lanes entsprechend Switches verbaut.

Eine Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es so nicht.

Außerdem ist es der CPU juck ob da PCIe 2.0 oder 3.0 ankommt ... wenn z.B. nur PCIe 2.0 kompatible Switches verbaut wären würde ein etwaiger zweiter PCIe x16 Slot halt mit PCIe 2.0 angebunden werden - den ersten würde das überhaupt nicht tangieren.

Genau so bzw. ähnlich verhält es sich mit einer mPCIe SSD, die nur ein PCIe 2.0 kompatibles Interface besitzt.

Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.
#13
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21807
Der CPU darf es garnicht egal sein, welche PCIe-Revision ankommt. Sie ist der PCIe-Root und da PCIe 2.0 einen anderen Takt und eine andere Bit-Kodierung hat als PCIe 3.0 ist die Frage von fdsonne berechtigt.

Zitat
The PCI Express* interface on the processor is a single, 16-lane (x16) port that can
also be configured at narrower widths. The PCI Express* port is being designed to be
compliant with the PCI Express Base Specification, Revision 3.0

Quelle: ]Desktop 4th Gen Intel® Core™ Processor Family: Datasheet, Vol. 2

Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?

@IronAge
Die Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es laut Desktop 4th Gen Intel® Core? Processors Datasheet, Vol. 1 eben doch. Der PCIe-Controller kann seine Lanes entsprechend der bestückten Slots aufteilen: 1x16, 2x8 oder 1x8+2x4
Wären PCIe-Switches verbaut, so bekäme die GPU weiterhin 16 Lanes.
#14
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Mit juck ist selbstverständlich gemeint, dass beides möglich ist ... wäre auch schlimm wenns anders wäre. ;)

Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.
#15
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Weinböhla (Sachsen)
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Beiträge: 32564
Zitat IronAge;23031855
Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.


Nur lese ich nach wie vor keine Aussage, das dies auch entsprechend getestet wurde... Ebenso lese ich nichts von wegen, dass da irgendwelche PCIe Switches verbaut wären...

Entgegen der Meisten hier kenne ich eben das Problem, wenn das Board/die CPU eben nicht in der Lage ist, das ganze entsprechend richtig zu händeln. Dann hast du eben halt auf dem PCIe Slot nicht mehr 3.0, wenn da ein zweites Gerät dran klemmt, was nur 2.0 fährt/kann... Und genau darauf zielt die Frage ab.
Mein P8P67 Evo B2 mit dem 2600K macht nämlich genau das... -> so war ich gezwungen meine Raidcontrollerkarte in den Slot zu stecken, der am Chipsatz hängt um wenigstens die vollen 8x/8x 2.0 für die beiden GPUs über zu haben ;)

PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier keinen Test gegeben hat ;) Und auch du kannst ohne das Board zu haben da nur raten. Deswegen die Frage, ob FM4E dies explizit mal nachstellen kann und auch eine Aussage bringen kann, wie es sich verhält. Zumal das ja nichtmal die einzige Kombination ist, die denkbar wäre.
Es gibt auch PCIe Controllerkarten, die nur 1.x können -> es wäre ziemlich ungünstig, wenn durch so eine Controllerkarte der M.2 Slot ebenso in den 1.x Mode gezwungen werden würde...

Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Genau das wäre die Frage...

Zitat IronAge;23034689
Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.


Ja und das steht genau wo? Nimms mir nicht übel, aber ich denke die Masse der Leute informiert sich über die Boards eben in Reviews. Und wenn da keine Aussagen getroffen werden, wie es sich verhält, dann bringt uns das nicht sonderlich weiter.

Spätestens seit dem X99 mit der teils grausigen PCIe Aufteilung/Anbindung bin ich da äußerst skeptisch, was sowas angeht...
#16
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Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Zitat fdsonne;23035085
Genau das wäre die Frage...


Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird. Der M.2-Slot selbst mit vier Lanes. Die Frage ist viel eher, ob die restlichen vier Lanes einfach ungenutzt bleiben und die Mini-PCIe-Karte vom Z97-PCH versorgt wird (sprich PCIe 2.0), was ich eher einschätze oder aber, ob die Mini-PCIe-Karte auch von PCIe-3.0-Lanes mit versorgt wird. Das könnte ich jedoch in Erfahrung bringen.
#17
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Zitat FM4E;23035652
Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird.


Genau das ist doch die Frage. Dahinter steckt die Annahme, daß der PCIe-Controller der CPU 2 PCIe-Revisionen zur gleichen Zeit betreiben kann. Intels Datenblatt spricht aber von einem einzigen x16-Controller und da ist es meinem Verständnis nach nicht möglich, 2 Taktraten und 2 Bitkodierungen gleichzeitig zu nutzen.
Nun ist die Frage, ob das Auslesetool richtig arbeitet oder nicht.

@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!
#18
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Oberbootsmann
Beiträge: 786
Was schätzt ihr denn welchen Performanceverlust man erwarten könnte, wenn die Grafikkarte, keine 16, sondern nur noch 8 Lanes zur Verfügung hat ?
#19
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29739
Hängt von der Grafikkarte selbst ab. Bei kleineren Modellen +/- 0, bei Spitzenmodellen im niedrigen einstelligen Prozentbereich (dazu gibt es mehr als genug Tests im WWW).
#20
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13198
Zitat pajaa;23035712
@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!


Wenn das Programm mal funktionieren würde.
#21
Registriert seit: 03.11.2012

Matrose
Beiträge: 2
Moin, können sie mir sagen ob bei diesem Mainboard der M.2 anschluss auch als Bootlaufwerk genutzt werden kann. gruss
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