Seite 5: Das OC-Panel

Ein besonderes Gadget legt ASUS dem Rampage V Extreme noch obendrauf. Und zwar das OC-Panel, welches wir bereits beim Maximus VI Extreme sehen durften. Es ist exakt das gleiche Modell wie beim Maximus VI Extreme, erkennbar an der Revision 2.02. Das Display lässt sich einfach nach oben ausrichten. Für die Datenübertragung wird das passende Verbindungskabel mitgeliefert, das auf dem Mainboard auf dem ROG_EXT-Header aufgesteckt wird. Für die Stromversorgung muss ein SATA-Power-Stecker vom Netzteil herhalten.

img_5.jpg
Das OC-Panel befindet sich im Lieferumfang.

Generell ist das OC-Panel als eine nützliche und komfortable Hilfe anzusehen, wenn man den Prozessor übertakten möchte. Auf dem 2,6-Zoll-Display kann unter anderem die aktuell anliegende CPU-Temperatur, die Lüftergeschwindigkeit des Lüfters vom CPU-Kühler und auch der aktuelle BCLK sowie der CPU-Multiplikator ausgelesen werden. Mit dem oberen, linken Knopf neben dem Display kann der normale oder "Extreme Modus" aktiviert werden. Unterhalb davon lässt sich die "One-Click-CPU-Level-Up"-Funktion nutzen, mit dem das Board eigenständig der CPU zu mehr Takt verhelfen kann. Unten rechts lassen sich die Lüfter steuern und darüber kann das OC-Panel ein- und ausgeschaltet werden.

img_5.jpg
Auch wieder mit dabei: Subzero Sense

Die Subzero Sense-Anschlüsse wurden seitlich an dem OC-Panel angebracht. Mit einem digitalen Thermometer können im LN2-Betrieb die extremen Temperaturen ausgelesen werden.

img_5.jpg
Das OC-Panel im beiliegenden Einbaurahmen eingebaut.

Mit im Lieferumfang ist auch ein 5,25-Zoll-Einbaurahmen, in den der Anwender das OC-Panel einbauen kann. Auf diese Weise kann das Panel von der Gehäuse-Front aus bedient werden. Das OC-Panel wird mittels Schrauben an dem Einbaurahmen fixiert. Das Ganze hat allerdings den Nachteil, dass die restlichen Knöpfe auf dem OC-Panel nicht verwendet werden können.

img_5.jpg
Nach Entnahme des Deckels erblickt man das Innenleben.

Per leichtem Druck nach unten lässt sich der Deckel entfernen und das Innenleben kann betrachtet werden. Innerhalb des OC-Panels lassen sich nochmal vier weitere Lüfter anschließen und darüber hinaus wurden weitere Spannungsmesspunkte auf dem PCB für die Spannungen PLL, MEM, und CORE für ASUS-Grafikkarten hinterlassen. Links daneben sind die VGA Hotwire-Anschlüsse vorhanden, woran spezielle ASUS-Grafikkarten wie die GeForce GTX 780 Ti in der Matrix-Version angeschlossen werden können. Dadurch können die Grafikkarten über das OC-Panel übertaktet werden. Des weiteren sehen wir noch zwei Schalter. Mit dem linken kann der Slow Mode ein- bzw. ausgeschaltet werden, der rechte hingegen aktiviert oder deaktiviert den Pause-Modus.

img_5.jpg
Das OC-Panel im Betrieb.

Oben links auf dem Display wird die aktuelle CPU-Temperatur angezeigt, rechts daneben die Umdrehungszahl des Lüfters vom CPU-Kühler. Der aktuell anliegende BCLK kann der Anwender unten links einsehen. Schließlich bleibt noch der CPU-Multiplikator übrig.