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Gigabyte G1.Sniper Z87 im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Schauen wir uns nun die Audio-Lösung an, die Gigabyte für das G1.Sniper Z87 vorgesehen hat:

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Guten Sound gibt es von Creative auf die Ohren.

Und hier haben wir auch gleich das Audio-Rechenwerk aus dem Hause Creative. Beim "Sound Core3D" handelt es sich im Detail um einen Multi-Core-Audioprozessor, bestehend aus vier unabhängigen Kernen. Die SPU ist in der Lage, sechs Kanäle anzusteuern und beherrscht exklusive Features, wie Crystal-Voice. Wie beim großen Bruder sind auch beim G1.Sniper Z87 hochwertige Audio-Kondensatoren (grün) von Nichicon verlötet worden, die die Soundqualität noch weiter steigern sollen. Ebenso gehört auch das "AMP-UP"-Feature dazu. Dieser kleine Amp kann auf Wunsch gegen ein anderes Modell ausgetauscht werden. Das dafür notwendige Werkzeug und ein anderer Amp werden allerdings nicht mitgeliefert. Eine künstlich eingelassene Leiterbahn grenzt den ganzen Audio-Bereich vom restlichen PCB ab und wird in grüner Farbe beleuchtet. Wem das nicht gefallen sollte, kann ganz beruhigt sein, das Licht lässt sich im UEFI deaktivieren.

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Was hat es mit den beiden Schaltern auf sich?

Der bereits installierte OP-Amp unterstützt zwei Verstärkungs-Modi für Kopfhörer, die eine hohe Impedanz aufweisen: 2,5-fach und 6-fach. Für jeden Kanal (Stereo) gibt es daher einen Schalter, womit zwischen den beiden Gain-Stufen umgeschaltet werden kann. Für den linken Kanal "CAP_SW2" und für den rechten Kanal schließlich "CAP_SW1". Standardmäßig ist die 2,5-fache Leistung aktiviert. Zu diesem Zweck sind links neben den Switches nochmal zwei große Nichicon-Kondensatoren untergebracht worden. Weiter rechts halten sich weitere sechs Audio-Kondensatoren aus demselben Haus bereit.

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Der HDMI/DVI-Level Shifter stammt von NXP.

Der PTN3360DBS schaltet sich zwischen der in Haswell integrierten Grafikeinheit und dem HDMI- und dem DisplayPort-Grafikausgang und reguliert die Spannung von 3,3 Volt auf 5 Volt. Der Level Shifter unterstützt bereits den HDMI 1.4b-Standard ist demnach für 4K-Medien vorbereitet. Dabei beträgt die Durchsatzrate maximal 3 GBit/s bzw. 375 MB/s.

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Der Killer E2201 passt zum Rest der Gaming-Features.

Wenn sich der Interessent schlussendlich für die kabelgebundene Netzwerkverbindung entscheidet, erfolgt sie über den Killer E2201-Netzwerkcontroller von Qualcomm. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt die üblichen 1 GBit/s mit vorhandener Abwärtskompatibilität. Seine Priorität Nummer Eins: Die Latenz. Der Online-Gamer legt großen Wert auf niedrige Ping-Zeiten, die bei der Verbindung zum Server entstehen. Damit das Gesamte nach Möglichkeit ohne Lags abläuft, drückt der Killer E2201-NIC die Latenz möglichst weit nach unten. Es dürfen aber keine Wunder erwartet werden, wenn die bestehende Internetverbindung bereits mit einer hohen Latenz versehen ist.

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Super I/O-Chip: Hier der ITE IT8728F.

Die ganzen Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten müssen stetig überwacht und analysiert werden. Diese Aufgabe wird dem IT8728F von ITE Tech übertragen. Über ihn lassen sich auch die Lüfter regeln.

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Ein weiterer Chip von ITE Tech kümmert sich um die beiden PCI-Slots.

Es ist ohnehin bekannt, dass der Z87-PCH von Intel keine native Unterstützung für PCI-Slots mitbringt. Aus diesem Grund muss also ein PCIe-zu-PCI-Controller herhalten. In diesem Fall ist es der IT8892E von ITE Tech.

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Das Gigabyte G1.Sniper Z87 nochmal in der Übersicht.

Auf der Platine verteilt sind insgesamt vier 4-polige FAN-Header, die sich auch alle im UEFI regeln lassen und auch in der Praxis sehr gut funktioniert haben. Dadurch ist mit dem Gigabyte G1.Sniper Z87 generell ein leiser Betrieb möglich. Das Mainboard-Layout haben die Spezialisten aus Taiwan gut gelöst. An alle Stellen kommt der Anwender problemlos heran. Und auch große CPU-Kühler, wie unserer bequiet! Dark Rock Pro C1 lassen sich ohne Komplikationen montieren.

 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 17.07.2007

Matrose
Beiträge: 16
Warum müssen die PCIe Slots für die Grafikkarten auf allen Mainboards immer so dicht beieinander liegen? Grafikkarten mit Customkühler nehmen doch heutzutage häufig 3 Slotplätze ein, da ist doch ein SLI- oder Crossfireaufbau auf solchen Mainboards gar nicht möglich.
#2
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1170
Öhm, ich kann mich irren, aber vergoldete Kontakte bei digitalen Anschlüssen waren doch schon immer Käse xD .
#3
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13200
Zitat Dogfriend;21560596
Warum müssen die PCIe Slots für die Grafikkarten auf allen Mainboards immer so dicht beieinander liegen? Grafikkarten mit Customkühler nehmen doch heutzutage häufig 3 Slotplätze ein, da ist doch ein SLI- oder Crossfireaufbau auf solchen Mainboards gar nicht möglich.


Triple-Slot-Grafikkarten können problemlos verbaut werden, auch wenn die obere dann keine Luft mehr kriegt.
#4
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29762
Zitat FM4E;21562779
Triple-Slot-Grafikkarten können problemlos verbaut werden, auch wenn die obere dann keine Luft mehr kriegt.

Ich relativiere mal: Zwei Triple Slot Grafikkarten können verbaut werden, auch wenn die obere Karte dann nur noch wenig Luft bekommt. Das hängt natürlich auch etwas vom Kühler selbst ab.

Insgesamt hatte ich etwas mehr Ausstattung, wie PowIRstages im VRM, Add-On Controller für SATA/USB/WiFi und einen dritten PEG, erwartet. So wird es wohl der Preis regeln müssen. Mal abwarten wie dieser sich in den nächsten Monaten entwickelt...
#5
Registriert seit: 17.07.2007

Matrose
Beiträge: 16
Zitat FM4E;21562779
Triple-Slot-Grafikkarten können problemlos verbaut werden, auch wenn die obere dann keine Luft mehr kriegt.


Das meinte ich ja.
#6
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29762
@Dogfriend: Bitte überlege auch, was ein weiterer Slot Abstand bei einem ATX-Modell mit insgesamt 7 Erweiterungssteckplätzen bedeuten würde. Würde man den ersten PEG einen Slot nach oben tauschen, dann könnte die Grafikkarte mit ausladenden CPU-Kühlern kollidieren. Bewegt man hingegen den zweiten PEG um einen Slot nach unten, hat man in diesem plötzlich gar keinen Platz mehr für eine 3-Slot Karte (abhängig vom Gehäuse) und/oder kann zumindest die Onboard Header nicht mehr nutzen.
#7
customavatars/avatar204445_1.gif
Registriert seit: 23.03.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
Finde diesen Rewiew biased, wegen den angeblichen ´´hohen Verbrauch´´ setzt er ein Negativpunkt denn was ist denn das für ein scheiß Verbrauch..? Wieviel kostet diese ´´zusätzliche Energie´´.!? Und dabei schickt er uns zu die Konkurrenz welche von MSI Z87-GD65 GAMING vertretten sein soll, welche Board nicht mal in die Lage war, ein vernünftigen OC Level zu erreichen, (selbst im Vergleich mit die Gigabyte die ein minus Punkt bekommen hat), wobei diesen Board keinen negativen Punkt ausgeteilt bekommen hat(dasselbe gilt auch fur Asus Hero lV)..! Für wie blöd hält uns diesen Rewiewer eigentlich.!?
Wenn zufällig Hardwareluxx schlechten Rating hat, man sollte zumindest auf den Spur der Ursache gehen...

Aufgrund subjektive rewiews verlieren womöglich gute Marken-Modelle Marktanteile sowie die endkundschaft die Gelegenheit sich ein qualitatives Produkt zu kaufen/benutzen. Hoffentlich aber jeder kann sich ausmalen was wirklich den Test bedeutet sowie den Fazit (auch die Awards) sich abstreichen. Diesen Rewiew konnte höchstens bei Die Grünen ein Blumentopf gewinnen... Weniger Verbrauch + niedrige übertaktungsmöglichkeiten, jawohl, den Grünen Award!!!

Mag sein dass ich hart ran gehe, sorry aber manchmal hilft nur dies.

Zugegeben wär ja auch ein bisschen verwirrend, den roten Mainboard soll den grünen Award bekommen sowie den grünen Mainboard den roten Award... Deswegen denk ich, den Rewiewer hat sich zufrieden gegeben mit den roten Award für den roten Mainboard..! :p

Den Konzept ist schon da, ändert doch die Awards nach farbe, grün für Sparsamkeit, rot für Qualität und Gold für gesamten Paket. (Gold soll ja nicht allzu leicht zu bekommen sein, es heißt, wenn ein Produkt den sparsamsten und qualitativsten von alle sein soll, dann und nur dann)
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