Seite 4: Features und Layout (3)

Es folgt der zweite Netzwerkcontroller:

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Ein weiterer LAN-Port wird mit dem Intel I217V gebildet.

Mit dem Intel I217V-Netzwerkcontroller hat ein weiterer guter Controller den Weg aufs G1.Sniper 5 geschafft. Mit ihm sind ebenfalls Datenübertragungsgeschwindigkeiten mit bis zu 1 GBit/s drin.

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Mit einem Switch lässt sich das UEFI umschalten.

Mithilfe des linken Switches kann das Dual-BIOS-Feature entweder aktiviert oder deaktiviert werden. Auf dem Bild selbst ist es in aktiviertem Zustand. Der zweite Switch dient dazu, auszuwählen, mit welchem BIOS-Chip das System starten soll. Das ist vor allem dann vorteilhaft, wenn man viel herumexperimentiert oder wenn es zu Fehlern kommt.

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Zwei USB-3.0-Hubs sind absolut erforderlich.

Das Gigabyte G1.Sniper 5 bietet ziemlich viele USB-3.0-Schnittstellen. Aus diesem Grund wurden noch zwei USB-3.0-Hubs von Renesas (uPD720210) verlötet - jeder von ihnen bietet vier Anschlüsse. Die beiden Chips selbst stehen mit dem Z87-PCH im Kontakt. Somit sind die acht Ports von den beiden Hubs indirekt an den Z87-Chipsatz gekoppelt.

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Der ITE IT8790E ist für die Hardwareüberwachung zuständig.

Ein Super I/O-Chip ist natürlich ebenfalls von großer Wichtigkeit. Auf dem G1.Sniper 5 ist es der IT8790E von ITE. Er liest von den Sensoren die Lüftergeschwindigkeiten, die Spannungen und die Temperaturen aus. Über ihn lassen sich auch sieben von insgesamt neun FAN-Headern steuern.

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Das Gigabyte G1.Sniper 5 nochmal in der Übersicht.

Insgesamt verwendet Gigabyte bei ihrem G1.Sniper 5 sehr hochwertige Kleinstkomponenten, wie die Durable Black Solid Caps, die einer Laufzeit von mindestens 10.000 Stunden standhalten und gegen Temperaturen bis 105 Grad Celsius unempfindlich sein sollen. Sie stammen von Nippon. Der zusätzliche Lüfter drehte zu jeder Zeit sehr geräuscharm, was auch zu begrüßen ist.

Das Mainboard-Layout ist gut designed worden. Selbst der Zusammenbau mit großen Luftkühlern stellt in der Regel kein Problem dar. Wir hatten mit unserem bequiet! Dark Rock Pro C1 jedenfalls keine Schwierigkeiten. Auch Kleinigkeiten wie die Position der BIOS-Batterie wurden sehr klug gewählt. Selbst wenn nur eine Dual-Slot-Grafikkarte installiert ist, kommt man dennoch problemlos an die Batterie heran. Ansonsten hat Gigabyte nett anzusehende Kleinigkeiten verbaut, wie eine künstlich, grün beleuchtete Leiterbahn, die sich vom I/O-Panel vorbei an den Sound-Komponenten und bis zum PCB-Ende zieht. Ebenfalls grün beleuchtet ist das Sniper-Logo.