TEST

Geekom A7 Max im Test

Edles Alu, starker Ryzen und gute Ausstattung

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Der Geekom A7 Max ist ein kompakter Mini-PC, der mit AMDs Ryzen 9 7940HS und Radeon 780M die Leistung eines starken Office-Rechners auf weniger als einem Liter Volumen komprimiert. Er richtet sich an Nutzer, die einen leisen, sparsamen und dennoch leistungsfähigen Allrounder für Arbeit, Content-Erstellung und Gaming suchen. Wir haben den 799 Euro teuren Kompaktrechner durch unseren Benchmark-Parcours geschickt.

Auf den ersten Blick wirkt der Geekom A7 Max unscheinbar: Das Metallgehäuse misst nur 135 x 132 x 46,9 mm und wiegt knapp über 650 g, was ihn deutlich kleiner als klassische SFF- oder ITX-Systeme macht. Trotz der geringen Größe setzt Geekom auf ein hochwertiges, robustes Chassis mit sauber gefrästen Kanten, das sich nahtlos auf dem Schreibtisch, hinter dem Monitor oder im Wohnzimmer-Setup integrieren lässt. Die dezente Optik wird durch minimalistische Status-LEDs und ein zurückhaltendes Branding ergänzt, sodass der A7 Max überall eine gute Figur macht.

Im Inneren arbeitet ein AMD Ryzen 9 7940HS mit acht Kernen und 16 Threads, der je nach Last auf bis zu 5,2 GHz boostet und damit auch anspruchsvolle Multitasking-Szenarien souverän meistern dürfte. Die integrierte AMD Radeon 780M basiert auf der RDNA3-Architektur und soll eine hohe iGPU-Performance bieten, die Full-HD-Gaming in vielen aktuellen Titeln sowie eine flüssige Wiedergabe hochauflösender Medieninhalte möglich macht. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch eine M.2-2280-PCIe-4.0-SSD mit 1 TB Speicherplatz.

Trotz kompakter Maße spart der Geekom A7 Max nicht an Schnittstellen: Neben insgesamt acht USB-Ports (inklusive USB4 und USB-C mit Power Delivery), zwei HDMI-2.0-Ausgängen, SD-Kartenleser und 3,5-mm-Klinkenanschluss stehen zwei 2,5-GBit/s-LAN-Ports sowie modernes WiFi 6E und Bluetooth 5.2 bereit. Damit lassen sich Multi-Monitor-Setups mit bis zu 8K-Ausgabe ebenso realisieren wie schnelle Netzwerktransfers, NAS-Anbindungen oder Docking-Szenarien mit nur einem Kabel. Das sind ein paar Anschlüsse mehr als beim klassischen A7, womit das leicht größere Gehäuse nicht nur für eine bessere Kühlung genutzt wird. 

Für niedrige Temperaturen und ein laufruhiges Betriebsgeräusch soll ein ausgeklügeltes Kühlsystem mit Lüfter, Heatpipes und optimiertem Airflow sorgen. Dank der mobilen Plattform und einer typischen Leistungsaufnahme von um die 45 W soll der Energiebedarf deutlich unter klassischen Desktop-Konfigurationen liegen, ohne dass Anwender auf hohe Rechenleistung verzichten müssen. Der Geekom A7 Max positioniert sich damit als idealer Rechner für Kreative, Office-Profis, Power-User und Feierabend-Gamer, die ein möglichst kleines, effizientes, aber schnelles System suchen und dafür keinen ausgewachsenen Tower mehr unter dem Schreibtisch stehen haben möchten. 

Zu Redaktionsschluss wurden dafür 799 Euro fällig.

Geekom A7 Max
Hardware
Prozessor: AMD Ryzen R9 7940HS
Mainboard:Phoenix
Arbeitsspeicher: 1 x 16 GB DDR5-5600
Grafikkarte: AMD Radeon 780M
Massenspeicher: 1x 1 TB NVMe
Optisches Laufwerk: -
Soundkarte: Onboard
Netzteil: 120 W extern
Kühlung und Gehäuse
Gehäuse: Geekom A7 Max
CPU-Kühler:aktiv
Sonstiges
Sonstiges: VESA-Halterung
Software
Software: Windows 11 Pro
Preis
Gesamtpreis: 749 Euro (mit dem Code "HLA7MAX8" 8% sparen)
749 Euro bei Amazon

Wir haben den Geekom A7 Max leihweise für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Der Kompaktrechner für 749 Euro bietet besagten AMD Ryzen 9 7940HS samt seiner integrierten Radeon-780M-Grafik und ist mit 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher sowie einer 1 TB fassenden NVMe-SSD ausgerüstet. Bei Amazon ist das System ebenfalls erhältlich.

Wie sich das System im Praxisalltag schlägt und was die Kühllösung im Alltag leistet, das soll dieser Hardwareluxx-Test auf den nachfolgenden Seiten klären. Wir haben den neuesten Sprössling des Herstellers durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt. 

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