Seite 5: Der Testrechner im Detail (3)

Da das System als Barebone ausgeliefert wird, überlässt ASRock dem Käufer die Wahl des Prozessors. Aufgrund des Z370-Chipsatz werden alle aktuellen Coffee-Lake-CPUs unterstützt – vom Core i3 bis hin zum Core i7. Zu beachten ist lediglich, dass nur CPUs mit einer maximalen Verlustleistung von 65 W eingesetzt werden können. Das schließt den Intel Core i7-8700K aber auch den Intel Core i5-8600K aus.

Das ASRock Z370M-SFX MXM besitzt keinen vollwertigen SATA-III-Port, wie man ihn von jedem anderen Board her kennt. Mithilfe von Adaptern, die von den Taiwanern natürlich mitgeliefert werden, können trotzdem alle SATA-III-Laufwerke angestöpselt werden. Alternativ werden bis zu drei M.2-Steckplatze unterstützt, wovon allerdings nur der mittlere über vier PCI-Express-3.0-Lanes angebunden wird, die restlichen per SATA. 

Die Grafikkarte ist ein MXM-Modell, welches so eigentlich nur im Notebook zum Einsatz kommt. Aufgrund der doch besseren Platzverhältnisse als im Notebook, kann auf sie ein aufwendiges Kühlsystem geschnallt werden. Gekühlt wird unsere GeForce GTX 1060 von einem simplen Aluminiumkühlkörper mit kupferner Bodenplatte und einem 75-mm-Axiallüfter. 

Wie das Desktop-Modell der NVIDIA GeForce GTX 1060 greift auch die MXM-Version auf den 4,4 Milliarden Transistoren starken GP106-Chip zurück. Rings um den Prozessor herum sind sechs GDDR5-Speichermodule von Samsung verbaut, die in der Summe 6 GB Videospeicher bereitstellen. Dank des aufwendigen Kühlsystems kommen die Taktraten fast an die der Desktop-Referenz heran. 

Im Lieferumfang des DeskMini GTX 1060 ist neben dem Barebone vielerlei weiteres Zubehör enthalten. Hierzu zählen nicht nur ein QuickStart-Guide, in dem unter anderem beschrieben wird, wie sich die fehlenden Komponenten einsetzen lassen, sondern auch das WiFi- und Bluetooth-Modul inklusive dessen Antennen. Außerdem sind Adapter-Kabel für die beiden SATA-III-Ports und weitere Schrauben für beispielsweise die M.2-Steckplätze mit von der Partie. 

Mit Strom versorgt wird der ASRock DeskMini GTX 1060 über ein externes Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 220 W. Dieses stammt von der FSP Group und ist im Gegensatz zum eigentlichen Barebone alles andere als kompakt. Mit Abmessungen von 193 x 86 x 43 mm könnte es fast vollständig im Gehäuse des ASRock DeskMini untergebracht werden, dann jedoch ohne die Hardware.