Seite 2: Die Hardware im Detail I

Prozessor:

mini-itx 2

Die momentan leistungsfähigste Plattform für diesen Bereich, die im Mini-ITX-Format gut funktioniert, ist der Sockel 1155. Der interessanteste "Mainstream-Prozessor", der zurzeit auf dem Markt zu bekommen ist, ist dabei der Core i7 3770K. Die vier Prozessorkerne verfügen jeweils über eine Taktfrequenz von 3,5 GHz und verfügen über einen 8192 KB großen L3-Cache. Darüber hinaus unterstützt der Prozessor HyperThreading, was bedeutet, dass der Prozessor acht Threads mit seinen vier Kernen verarbeiten kann. Da das Modell von der K-Reihe mit einem Multiplikator verstellbar ist, lässt er sich zudem leicht übertakten.

Performance-Test:

 

Prozessorkühlung:

h100i hero fan 1 

In einem Mini-ITX-System kann es zu Komplikationen führen, wenn man versucht, eine Wasserkühlung zu verbauen. Dank des BitFenix Prodigy können aber maximal 240-mm-Kühler das System bestücken. Mit der Corsair Hydro Series h100i erhält man zwei 120-mm-Lüfter, die passend für unser System sind und zudem das Übertakten unserer Komponenten ermöglichen.

 

Mainboard:

gigabyte 1 

gigabyte 2

Da kleine Mainboards mit dem Sockel 1155 relativ beliebt sind, gibt es mehrere Modelle zur Auswahl. Im Test verwendeten wir das Gigabyte GA-Z77N-WIFI. Es besitzt einen PCI-Express-3.0-Port mit einer Bandbreite von 16 Lanes, was bedeutet, dass man die gleiche Grafik-Performance wie die Standard-ATX-Modelle erhält. Durch die beschränkte Größe des Mainboards gibt es nur wenige Anschlüsse, dennoch gibt es zwei USB 3.0-, zwei SATA 6G- und zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse. Zudem sind zwei WiFi-Verbindungen über zwei Antennen möglich. Darüber hinaus besitzt das Mainboard gute Einstellungsmöglichkeiten im UEFI-BIOS, aber keine Möglichkeiten die Spannungen des Prozessors zu ändern.

 

Arbeitsspeicher:

mini-itx 3 

Für starke Performance im System sind 16 Gigabyte mehr als ausreichend. Zudem ist dies die maximale Menge an nutzbarem Arbeitsspeicher auf dem Mainboard. Da der Platz im Gehäuse nur beschränkt vorhanden ist, haben wir Low-Profile-Speicher verbaut. Dafür verwendeten wir im Test zwei Corsair Vengeance LP DDR3 CL9 mit 1600 MHz und jeweils 8 Gigabyte.