Seite 1: Test: Alienware Aurora R4

alienware-komplett-logoHersteller für High-End-Gaming-Systeme finden sich wie Sand am Meer. Doch die wenigsten haben sich über einen derart langen Zeitraum einen Namen gemacht wie dies bei Alienware der Fall ist. Inzwischen gehört Alienware zu Dell, die Produktstrategie und Positionierung hat sich dadurch allerdings nicht geändert. Noch immer bedient man nicht zuletzt auch den High-End-Markt mit aufwendigen Gehäuse-Designs und hochklassigen Komponenten. Wir haben uns eine Variante des Alienware Aurora einmal etwas genauer angeschaut und auf seine Alltagstauglichkeit geprüft.

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Der Einstieg in die Gaming-Welt bei Alienware stellt der Aurora R3 ab 1049 Euro. Uns stellte man eine Konfiguration des Aurora R4 zur Verfügung, dessen Preisspanne ab 1699 Euro beginnt. Zunächst einmal wollen wir uns die verbauten Komponenten anschauen:

Alienware Aurora R4
Gehäuse Alienware Aurora matt-schwarz
Prozessor Intel Core i7-3930K @ 4,1 GHz
Mainboard  07JNH0 - X79-Chipsatz
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 580
Netzteil 850 Watt
Arbeitsspeicher 4x 2 GB DDR3-1600
SSD 256 GB Samsung PM81
HDD 1 TB Seagate Barracuda 7200 SATA 6 GBit/s
optisches Laufwerk DVD-Brenner Samsung HD753LJ
Sound-Ausgabe Onboard HDA 7.1
Netzwerkanbindung Gigabit-Ethernet, 802.11n WLAN und Bluetooth 2.1
Eingabegeräte Alienware TactX Maus und TactX Keyboard
Betriebssystem Windows 7 Premium
Display Alienware OptX AW2310 23" mit 1920x1080 Pixel Auflösung, 120 Hz und 3D-Funktionalität

Auf die Details des Aurora-Gehäuses wollen wir später noch genauer eingehen. Mit eine der wichtigsten Komponenten ist der Prozessor. Alienware verbaut einen Intel Core i7-3930K, der üblicherweise mit einem Takt von 3,2 GHz daherkommt. Dieser ist auf 4,1 GHz übertaktet worden. Ebenfalls verfügbar ist dieser Prozessor mit einem Takt von 3,9 GHz sowie ein Core i7-3960X mit wahlweise 4,0 oder 4,2 GHz. Der Aufpreis liegt bei bis zu 510 Euro.

Der Prozessor arbeitet auf einem Alienware-eigenen Mainboard, auf dem 4x 2 GB DDR3-1600 verbaut sind. Wer möchte kann auch 4x 4 GB DDR3-1600 oder 4x 2 GB DDR3-2133 wählen, auch hier natürlich nur gegen Aufpreis. Als Grafikkarte ist eine GeForce GTX 580 im Referenzdesign und ohne Übertaktung verbaut. Diese ist momentan alledings in der Online-Zusammenstellung nicht zu finden. Auf Anfrage sagte uns Alienware, dass die Karte momentan nicht verfügbar sein. Wartet man hier vielleicht schon auf den Nachfolger?

Beim Massenspeicher hat sich Alienware für die Teststellung für eine Samsung SSD mit 256 GB und eine Festplatte mit 1 TB Kapazität entschieden. Auch hier sind weitere Konfigurationen verfügbar - ob nun eine 512 GB SSD oder zahlreiche RAID-Modi mit mehreren Festplatten ist wohl letztendlich nur vom Preis abhängig. Als optisches Laufwerk wird ein DVD-Laufwerk eingesetzt, das DVDs auch beschreiben kann. Wählbar ist natürlich auch ein Blu-ray-Laufwerk. Die Kommunikation erfolgt über den auf dem Mainboard integrierten Ethernet-Port oder die optionale WLAN-Karte mit Bluetooth-2.1-Support.

Letztendlich landen wir bei der uns zur Verfügung gestellten Konfiguration bei einem Preis von knapp über 2500 Euro.