Seite 1: AMD Catalyst 13.8 Beta 1 mit Frame Pacing im Test

amd radeon neuMitte April bot uns AMD die Möglichkeit einen Blick auf den ersten frühen Beta-, Alpha- oder auch Prototypen-Treiber mit "Frame Pacing" zu werfen. Die ersten Ergebnisse zeigten gute Tendenz, ließen aber auch noch einige Fragen offen. Heute nun gibt AMD den Catalyst 13.8 Beta 1 für alle Nutzer frei. Wir haben vorab die Möglichkeit bekommen uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Unser FCAT-System bietet sich da natürlich für entsprechende Messungen an. Wer sich noch einmal mit der grundsätzlichen Problematik und der Technik hinter "Frame Pacing" beschäftigen möchte, dem legen wir unsere Artikel zum FCAT-System, der Theorie, dem AFR und Input-Lag und einer ersten Analyse nahe.

Bevor wir zu den ersten Messungen kommen, noch einmal ein paar grundsätzliche Dinge: "Frame Pacing" ist eine Methode, bei der die aktuell möglichen Bilder pro Sekunde zeitlich gleichmäßiger als Rendering-Ausgabe verteilt werden. AMD will damit gerade die bei Multi-GPU-Systemen auftretenden Ungleichmäßigkeiten wie Mikroruckler und weitere Effekte reduzieren. Davon profitieren soll vor allem die Radeon HD 7990. Der Catalyst 13.8 Beta 1 unterstützt in der ersten Version DirectX-9-, 10- und 11-Spiele, ebenso wie OpenGL 4.3 bis zu einer maximalen Auflösung von 2560x1600 Pixel. In einer noch zu erwartenden 2. Beta soll dann auch der Support von höheren Auflösungen (Eyefinity) sowie DirectX 11.1 und OpenGL 4.3 hinzukommen.

AMD Frame Pacing
Einstellung für das "Frame Pacing" im AMD Catalyst 13.8 Beta 1

Das "Frame Pacing" kann im Catalyst Control Center bei den 3D-Anwendungseinstellung ein- bzw- ausgeschaltet werden. Standardmäßig soll "Frame Pacing" in einem CrossFire-System eingeschaltet sein. Wer die Frames aber so schnell, wie sie gerendert werden, auch dargestellt haben will, kann dies ebenso global für alle Anwendungen einstellen.

Über die Anwendungseinstellungen kann das "Frame Pacing" auch je nach Spiel ein- bzw. ausgeschaltet werden. AMD gibt einen Performance-Verlust von wenigen Prozent mit "Frame Pacing" an. In Benchmarks ist es also zu empfehlen dies zu deaktivieren, während Spieler keinen Unterschied merken sollen. Auch dies werden wir, neben der Untersuchung der Frametimes, beleuchten.